Network Africa
Das Network Africa schafft Möglichkeiten zum Austausch von Ideen, Wissen, Konzepten und Personen zwischen afrikanischen Hochschulen und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zu Themen der angewandten Lebenswissenschaften.
Network Africa: Herausforderungen & Lösungen
Das Netzwerk Afrika wird zur Lösung der zahlreichen Herausforderungen in der akademischen Ausbildung in Bereich Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie – und darüber hinaus – beitragen. Dazu zählen unter anderem:
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Food Security
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Auswirkungen des Klimawandels
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Produktivität der kleinbäuerlichen Landwirtschaft
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Minimierung der Verluste bei Ernte, Lagerung und Transport
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Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte zur Steigerung der Wertschöpfung
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Start-up, Innovation und Entrepreneurship in Agribusiness und Lebensmitteltechnologie
Ziele, die das Network Africa verfolgt
Das Network Africa hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Wissensgesellschaft in afrikanischen Ländern zu leisten, die als Fundament einer stabilen und funktionierenden Gesellschaft sowie als Basis eines erfolgreichen Wirtschaftsstandortes dient. Dadurch können neue Arbeitsplätze geschaffen, kleinbäuerliche Betriebe bei der nachhaltigen Produktions- und Einkommenssteigerung unterstützt und die Wertschöpfung in den ländlichen afrikanischen Raum verlagert werden.
Als konkretes Ziel des Wissenstransfers steht die stärkere Einbeziehung praktischer Elemente an erster Stelle. Die Erfahrungen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in praxisorientierten Lebenswissenschaften soll die häufig sehr theoretisch ausgerichtete landwirtschaftliche Ausbildung in Afrika ergänzen.
Das Network Africa in Zahlen
Projekte
Chronik
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2025
- Januar
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Im Rahmen der African-Bavarian Alliance 2.0 organisiert die HSWT einen Workshop zum Thema „Direktvermarktung in der Landwirtschaft“ mit Teilnehmenden aus Südafrika, Kenia, Tunesien und Senegal. Ziel war es, sich über die Herausforderungen und Chancen der Direktvermarktung in Bayern und auf dem afrikanischen Kontinent auszutauschen.
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2024
- Mai
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Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist neues Mitglied im Bayerischen Forschungsinstitut für Afrikastudien (BRIAS). Anfang Mai trafen sich die Kooperationspartner am Campus Weihenstephan.
Im Rahmen des Projektes Agroforestry reisten sechs Projektpartner:innen aus Nigeria, Äthiopien, Benin und Ghana für einen einwöchigen Aufenthalt an die HSWT. Zum Auftakt des Besuchs in Deutschland besuchte die Delegation zunächst einen Status-Workshop der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn, bevor es dann weiter nach Triesdorf und Freising ging.
- Juli
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Im Rahmen der Koferenz „Back to farmers“ reisten 160 Gäste aus Äthiopien, der Elfenbeinküste, Kenia, Nigeria, Senegal, Südafrika, Tunesien, Togo, Uganda und Deutschland nach Triesdorf. Es wurden bisherige Ergebnisse aus dem „Ausbildungspakt mit Afrika“ und dem „Technologie- und Anwendungspakt“ präsentiert und am Ende der Konferenz setzen die Teilnehmenden eine Vereinbarung für die zukünftige Zusammenarbeit auf.
- September
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In einer mehrwöchigen Summer School im Rahmen des FAMFISK Projektes haben 22 Studierende der Université du Sine Saloum El-Hâdj Ibrahima NIASS (USSEIN) in sieben Einzelprojekten Geräte entwickelt, die Agrarfachkräften die Arbeit erleichtern sollen. Die entwickelten Konzepte umfassen Wartungs- und Ersatzteilsysteme, Bewässerungssysteme sowie einen Minitraktor. Die Projekte wurden am Ende der Summer School vor geladenen Gästen und Vertretern der Maschinenringe, bbw, USSEIN und HSWT präsentiert.
- November
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Auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter Leitung von Cem Özdemir besuchte Prof. Dr. Carsten Lorz mit einer deutschen Delegation Äthiopien und Sambia. In Sambia besuchte die Delegation die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität von Sambia (UNZA), wo Professor Lorz in Anwesenheit von Minister Cem Özdemir und Sambias Bildungsminister Douglas Syakalima das Projekt Green Futures vorstellte.
- Dezember
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Eine Delegation der HSWT reist im Rahmen des Projekts Green Futures nach Sambia um inhaltliche und organisatorische Aspekte des Projekts zu evaluieren und gemeinsam mit den lokalen Partnern nächste Schritte zu planen. Ein Höhepunkt der Reise war die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der UNZA und der HSWT.
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2023
- Januar
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Angewandte Wissenschaften als Treiber für Innovation in Afrika – Wie kann der entwicklungspolitische Beitrag unterstützt werden? Dieses Thema diskutierte die HSWT als Mitglied des Netzwerks „HAW Afrika“ Ende Januar im deutschen Bundestag
- Februar
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VP Lorz nimmt Teil am side event der Münchener Sicherheitskonferenz 2023 mit Titel „Inspired by Bavarian and Israeli Resilience: How could developing countries provide food security for their citizens?” organisiert durch Fraunhofer LZSiS, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Energie und dem Staat Israel
- März
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Eine Delegation von Präsidenten äthiopischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Vertreter:innen des Äthiopischen Bildungsministeriums besuchen das Zentrum für Internationales und unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung zwischen der HSWT und der Debre Markos University.
- Mai
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Wie können wir die Kluft zwischen der Wissenschaft und den gesellschaftlichen Bedürfnissen im Bereich der Agrar- und Ernährungssysteme in Afrika überbrücken? Dies war die zentrale Frage der Konferenz „Science for Impact in Africa“, die virtuell von der HSWT im Rahmen der „African Bavarian Alliance for Applied Sciences“ ausgerichtet wurde.
- Juni
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Auf Einladung des Zentrum für Internationales und des B.Life Centre trafen sich Präsident:innen, Vizepräsident:innen und Professoren von Partnerhochschulen aus Äthiopien, Senegal, Tunesien und Südafrika sowie Referent:innen des deutschen öffentlichen Sektors zur „African-Bavarian Academy“, um über verschiedene Aspekte des Klimawandelmanagements in ihren jeweiligen Ländern zu diskutieren. Die Konferenz wurde gefördert durch die „African Bavarian Alliance for Applied Sciences“.
- Juli
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Verschiedene Angehörige der HSWT nehmen an einem Vernetzungstreffen in Südafrika mit Vertreter:innen des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik u. Verpackung IVV und der University of Zambia teil. Die Veranstaltung fokussierte sich auf zukünftige Zusammenarbeit im Agrifood-Bereich und wurde durch die „African Bavarian Alliance for Applied Sciences“ gefördert.
- September
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Vertreter:innen der HSWT nehmen an der EU-Afrika-Konferenz „Applied Sciences as drivers for regional innovation ecosystems in Africa“ teil und stellen u.a. den Internationalen Masterstudiengang Agrarmanagement vor.
- November
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Im November nahm eine Delegation der HSWT an einer gemeinsamen Tagung des DAAD-Programms „HAW.International“ und des Netzwerks „FHnet“ an der TH Nürnberg teil. Prof. Dr. habil. Carsten Lorz und Meike Dlaboha bereicherten das Programm mit einem Key-Note Vortrag zum Thema „EU-Strategie-FH und HAW.International als Motor für Internationalisierung und Forschung an der HSWT“ und anschließender Podiumsdiskussion.
- Dezember
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Im Dezember besuchte Prof. Jörg Rühle von der Fakultät „Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung“ im Rahmen des DAAD-Projekts HAW.International die Partnerhochschule Khon Kaen University in Thailand. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Entwicklung internationaler Studienprogramme sowie die Vernetzung im Bereich Tierproduktion.
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2022
- Januar
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Start des Projekts HAW.International, unterstützt vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
- Februar
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Besuch der Mountains of the Moon University (MMU) in Uganda im Rahmen des Technologie- und Anwendungspakt (TAP)
- März
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Virtuelle Auftaktveranstaltung der African-Bavarian Alliance for Applied Life Sciences
Delegationsreise in den Senegal im Rahmen der African-Bavarian Alliance, u.a. Besuch der Partnerhochschule USSEIN und des 9. Weltwasserforums Dakar
- April
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Besuch des tunesischen Generalkonsuls Mohsen Sebai an der HSWT
- Mai
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Besuch der Jaramogi Oginga Odinga University of Science and Technology (JOOUST), der South Eastern Kenya University (SEKU) und des Teams von Yunus Enviornonment Hub in Kenia sowie der Arsi University und der Hawassa University in Äthiopien. Vertreter:innen der Projekte Ausbildungspakt mit Afrika (AmA), Technologie- und Anwendungspakt (TAP), HAW.International und des Food Startup Inkubators Weihenstephan (FSIWS) reisten nach Afrika
- Juni
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Treffen mit Mahmoud Zouaoui, Kabinettschef des Ministeriums für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, sowie der Leitung der DAAD-Außenstelle in Tunis und Besuch der Université de Tunis El Manar, Université de Carthage sowie Université de Gabès in Tunesien
- August
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Delegationsreise nach Südafrika im Rahmen der African-Bavarian Alliance
- Oktober
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Durchführung des Seminars „Verbesserte Nutzung natürlicher Ressourcen in Entwicklungsländern“ am Campus Triesdorf mit 24 internationalen Teilnehmenden im Rahmen der DAAD Sustainable Development Goals (SDG) Alumni Projekte
Delegationsreise von Prof. Dr. Carsten Lorz unter Leitung von der Bayerischen Staatsministerin Melanie Huml, MdL in den Senegal zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags mit der senegalesischen Partnerhochschule USSEIN in der Deutschen Botschaft Dakar (African-Bavarian Alliance)
Besuch einer Delegation bestehend aus Vertreter:innen von Afrikanischer Union, AfCFTA Sekretariat und GIZ AfCFTA Support Programme an der HSWT im Rahmen der African-Bavarian Alliance
- Dezember
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Aufenthalt von vier Gastwissenschaftler:innen aus den Bereichen Boden und Wasser aus Äthiopien, dem Senegal, Südafrika und Tunesien an der HSWT
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2021
- Februar
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Zusage für das DAAD-Projekt TOMATO - Harnessing of Efficient Vegetable and Fruit Production, Processing and Marketing Systems in Ethiopia through Practice Based Education and Participatory Research gemeinsam mit den Universitäten Arsi, Bahir Dar und Hawassa in Äthiopien
- Mai
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Virtueller Lecturer Swap im Bereich Landnutzung zwischen HSWT und Debre Markos University im Rahmen der Bavarian-Ethiopian Alliance
Besuch des Botschafters des Senegal, S.E. Cheikh Tidiane Sall, gemeinsam mit Ulrich Rieger vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie am Campus in Weihenstephan
- Oktober
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Start des englischsprachigen Masterstudiengangs "Farm Management" am Campus Triesdorf
Zweitägige virtuelle Konferenz „The Coffee Value Chain & Higher Education: Bridging the Gap between Theory and Practice“ mit Expert:innen aus Lateinamerika, Äthiopien und Deutschland im Rahmen der Bavarian-Ethiopian Alliance
Treffen des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV mit der HSWT zur Auslotung von Möglichkeiten der Kooperation zu Projekten in Afrika
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2020
Gründung HSWT International School
- Februar
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Besuch von Partnerhochschulen in Äthiopien und Kenia zur Vorstellung des Internationalen Masterstudiengangs Agrarmanagement
- August
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Digitale Auftaktveranstaltung zum Technologie- und Anwendungspakt mit Afrika gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
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2019
- Mai
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Auftaktveranstaltung des Ausbildungspakts mit Afrika mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller
- September/Oktober
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Besuch von Hochschulen in Kenia und Äthiopien durch HSWT Delegation zum Aufbau von Hochschulpartnerschaften
- Oktober
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Beginn des Projekts Bavarian-Ethiopian Alliance for Applied Life Sciences
- November
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Internationale Rektorenkonferenz International Future Day - Kooperationsverträge mit Arsi-, Bahir Dar-, JOOUST- & Maseno University
- Dezember
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Vorstellung Internationaler Masterstudiengang Agrarmanagement an Arsi University in Äthiopien
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2018
- Mai
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Beginn erster Postgraduiertenkurs „Foodchains in Agriculture“
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2017
- September
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Unterzeichnung Vereinbarung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der HSWT zur Förderung von Nachwuchskräften aus Afrika und Forschungsprojekten für Afrika durch Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller
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2016
ACQUIN Akkreditierung des Internationalen Masterstudiengangs Agrarmanagement (M.Sc.)
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2014
Beginn des Projekts Globalvorhaben Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (GIAE) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als spätere Grundlage zur Förderung des Ausbildungspakts mit Afrika durch die GIZ
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2000
Internationaler Masterstudiengang Agrarmanagement als MBA (bis zum Jahr 2016)
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1991
Beginn Internationaler Aufbaustudiengang Agrarmanagement (bis zum Jahr 2000)