Ein Stapel Papier.
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  • Forschungsergebnisse zugänglich machen

Publizieren an der HSWT

Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden. Die Open Access Infrastruktur der HSWT unterstützt die Forscher:innen bei der Veröffentlichung ihrer Arbeit.

Empfehlungen und Vorgaben zum Publizieren

Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse ist Kernaufgabe des wissenschaftlichen Arbeitens gemäß guter wissenschaftlicher Praxis. Die Publikationsrichtlinie der HSWT bietet den Forschenden eine Orientierungshilfe im Veröffentlichungsprozess und verbessert die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse. Sie soll insbesondere sicherstellen, dass Veröffentlichungen, Patente und andere Schriftstücke den Autor:innen sowie den jeweiligen Institutionen eindeutig zugeordnet werden. Die Publikationsrichtlinie gilt verbindlich für Professor:innen, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Beschäftigte, Promovierende und Studierende der HSWT sowie für Wissenschaftler:innen, die im Rahmen eines Gastaufenthaltes an der HSWT forschen und publizieren.

Download Publikationsrichtlinie

Open Access als Grundprinzip

Die Hochschulleitung ermutigt alle Hochschulangehörigen, ihre Forschung durch Open Access Publikationen öffentlich zugänglich zu machen. Um diese Grundhaltung zu bekräftigen, hat Präsident Dr. Eric Veulliet im Oktober 2021 die Berliner Erklärung unterzeichnet. Damit bekennt sich die HSWT klar zu Open Access und der damit verbundenen digitalen Transformation der Wissenschaft sowie dem Grundgedanken des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Wege zur Open Access Publikation

HSWT Open Access Publikationsfonds

Um die Forscher:innen bei der Veröffentlichung ihrer Arbeit zu unterstützen, stellt die Hochschule einen Open Access Publikationsfonds zur Verfügung. Aus dem Publikationsfonds können die Publikationsgebühren für Gold Open Access Veröffentlichungen von Hochschulangehörigen übernommen werden.

  • Es werden ausschließlich Veröffentlichungen finanziert, bei denen ein:e Angehörige:r der HSWT als „Submitting Author“ oder „Corresponding Author“ verantwortlich ist.
  • Es werden nur reine, goldene Open Access-Zeitschriften gefördert, die alle ihre Beiträge unmittelbar nach Erscheinen kostenfrei und ungehindert im Internet zugänglich machen.
  • Die Zeitschrift sollte über ein im jeweiligen Fach anerkanntes Qualitätssicherungsverfahren (i. d. R. Peer Review) verfügen und im Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet sein.
  • Die Förderungshöchstsumme beträgt 2.000 € (inkl. 19% MwSt.) pro Veröffentlichung. Dies gilt nicht für antragstellende Nachwuchswissenschaftler:innen in der Rolle des Submitting bzw. Corresponding Authors, hier werden die vollen Kosten übernommen.
  • Stehen (anteilig) andere Mittel (z. B. Projektmittel, sonstige Drittmittel, Haushaltsmittel) zum Open Access-Publizieren des Artikels zur Verfügung, so sind diese zunächst auszuschöpfen.
  • Nicht gefördert werden Hybride Open Access-Modelle subskriptionspflichtiger Zeitschriften (z. B. „Open Choice“).
  • Grundsätzlich können die Kosten nur übernommen werden, sofern noch Mittel im Publikationsfonds zur Verfügung stehen.

Antragstellung und Abwicklung

Fülle zur Beantragung der Kostenübernahme durch den Open Access Publikationsfonds das Anmeldeformular aus. 

  • Eine Antragstellung mindestens 1-2 Wochen vor der geplanten Einreichung einer Veröffentlichung ermöglicht uns die Prüfung der Förderfähigkeit. Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen reservieren wir die Artikelbearbeitungsgebühren (APC, article processing charge).
  • Rechnungsstellung:  
    • Die Rechnung muss auf die HSWT ausgestellt werden (keine Privatadresse!) und die Angaben zu „Corresponding“ oder „Submitting“ Autor:in enthalten.
    • Die Rechnung muss alle Pflichtangaben gemäß UStG enthalten.
    • Bei Veröffentlichungen im Rahmen der DEAL-Verträge wird die Rechnung nach einem Verifikationsprozess direkt an die Hochschule gesandt.
  • Die einreichenden Autor:innen fügen bei der geförderten Veröffentlichung den folgenden Hinweis in den Acknowledgements ein: „This article is funded by the Open Access Publication Fund of Weihenstephan-Triesdorf University of Applied Sciences.“

Ansprechpersonen