• Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2025
  • Schwerpunkt: Internationaler Austausch
  • Forschungsstatus:  Abgeschlossen

African-Bavarian Alliance for Applied Life Sciences 2.0 (ABA 2.0)

Mit dem erfolgreichen Abschluss der African-Bavarian Alliance for Applied Life Sciences 2.0 (ABA 2.0) konnte die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ihr Netzwerk mit Partnerinstitutionen aus Bayern sowie mehreren afrikanischen Ländern weiter stärken und ausbauen.

Neben den bestehenden Kooperationen mit Partnern aus Äthiopien, Senegal, Südafrika und Tunesien wurden auch neue Kontakte geknüpft und der Austausch innerhalb des Netzwerks intensiviert. Darüberhinaus wurden Partnerinstitutionen aus Kenia in das Netzwerk einbezogen und somit der Dialog zwischen allen bayerischen Partnerländern auf dem afrikanischen Kontinent weiter gefördert.

Im Rahmen des Projekts fanden zahlreiche Workshops, Netzwerkveranstaltungen und Fachdialoge statt, die den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen gefördert haben. Zudem wurden Grundlagen für gemeinsame praxisorientierte Hybridstudiengänge in den Bereichen landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten und Klimawandelmanagement geschaffen.

Gruppenbild im Seminarraum während eines Workshops
Gruppenfoto während eines ABA 2.0 Workshops. © HSWT
Blick auf Ilaria, die eine Präsentation vorstellt während die Zuhörer am Tisch sitzen.
Dr. Ilaria Tedesco präsentiert die HSWT. © HSWT

Ein besonderer Fokus lag auf dem Austausch zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Praxispartnern. Dadurch konnten neue Impulse für internationale Zusammenarbeit, Lehre und angewandte Forschung gesetzt werden.

Das Projekt baute auf den Erfolgen des Vorgängerprojekts ABA 1.0 auf. Beide Projekte wurden von der bayerischen Staatskanzlei gefördert.


Nachfolgend ein Einblick in die wichtigsten Erfolge und Aktivitäten der ABA 2.0:


Besuch beim Food Start-up Incubator Weihenstephan, 22. bis 27. Juli 2024

Im Juli 2024 organisierte die HSWT einen Besuch beim Food Startup Inkubator Weihenstephan (FSIWS) für Forschende, Professor:innen sowie Vertreter:innen von Lebensmittelinkubatoren und Lebensmittelbiotechnologielaboren afrikanischer Partnerinstitutionen. Im Mittelpunkt standen der Austausch zu innovativen Ansätzen in der Lebensmitteltechnologie, die Anbahnung gemeinsamer Lehr- und Forschungskooperationen, die Entwicklung virtueller Austauschformate sowie die Erörterung von Möglichkeiten für den Austausch von Studierenden und angehenden Unternehmer:innen.

Gruppenfoto im FSIWS in Schutzkleidung
Gruppenfoto beim Besuch des Food Startup Inkubators Weihenstephan © HSWT

Workshop zum Thema Direktvermarktung in Zusammenarbeit mit dem Haus der bayerischen Landwirtschaft, 20. bis 25. Januar 2025

Im Januar 2025 organisierte die HSWT gemeinsam mit dem Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching einen Workshop zur Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Aufbauend auf einer HSWT-Studie von Prof. Dr. Tanja Barton wurden Forschungsergebnisse präsentiert, internationale Erfahrungen ausgetauscht und erfolgreiche Praxisbeispiele bayerischer Direktvermarktung durch Exkursionen zu landwirtschaftlichen Betrieben vermittelt. 

Gruppenbild in der Lagerhalle vor einem Lieferwagen von UNSER LAND
Besuch bei UNSER LAND in Olching. © HSWT

Konferenz in Südafrika, 11. bis 13. November 2025

Im November 2025 organisierte die HSWT gemeinsam mit der Universität Stellenbosch eine dreitägige Konferenz zum Thema „Integriertes Wassermanagement für mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasserknappheit“. Forschende und Professor:innen der HSWT und afrikanischer Partneruniversitäten präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse, diskutierten Erfahrungen aus der Day-Zero-Krise in der südafrikanischen Provinz Westkap und tauschten bewährte Verfahren sowie innovative Ansätze aus. Gleichzeitig stärkte die Konferenz die wissenschaftliche Vernetzung auf dem afrikanischen Kontinent und förderte die Zusammenarbeit des B.Life Centre der HSWT mit internationalen Partnern im Bereich Wasserressourcenmanagement.

Gruppenfoto vor dem Berg River Dam
Die Teilnehmenden bei der Besichtigung des Berg River Dam. © HSWT

Verschiedene Online-Workshops zu Förderungsmöglichkeiten für Kapazitätsaufbau und hybride Lernprogramme

Im Projektverlauf wurden mehrere Online-Seminare in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) durchgeführt. Sie informierten die Teilnehmenden über aktuelle EU-Fördermöglichkeiten, stärkten die Vernetzung zwischen afrikanischen und europäischen Hochschulen und vermittelten praxisnahe Erfahrungen zu hybriden Lehrformaten.

Projektleitung HSWT-Verbund

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