Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences

Dies academicus 2020: Auszeichnungen für die Besten der HSWT

Die HSWT hat wie in jedem Jahr im Rahmen des Dies academicus ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie den besten Lehrenden und besten Forschenden ausgezeichnet. Aufgrund der Coronaviruspandemie musste der übliche feierliche Rahmen entfallen. Die Laudationes wurden per Video übermittelt.

Preis des Förderkreises der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf e.V.: Bester Absolvent am Campus Triesdorf

Tizian Müller

Tizian Müller

Studiengang Umweltsicherung

(Foto: privat)

Tizian Müller wurde als bester Absolvent am Campus Triesdorf ausgezeichnet. Er schloss sein Studium der Umweltsicherung an der Fakultät Umweltingenieurwesen mit der Note 1,43 ab. Seine Bachelorarbeit "Weiterentwicklung einer Betriebsmittelvorschrift zu Druckluftanlagen zur Steigerung der Energieeffizienz für einen global agierenden Automobilzulieferer" wurde mit 1,3 bewertet. "Besonders gereizt an der Thematik hat mich die Tatsache, dass Druckluft eine sehr kostbare und CO2-intensive Energieform darstellt und dennoch überall in der Industrie anzutreffen ist, wodurch das Potenzial für den Klimaschutz natürlich enorm ist", so der Absolvent zum Thema seiner Abschlussarbeit. "Meine Bachelorarbeit wurde - wie auch das restliche Hochschulleben - von der ersten Welle der Corona-Pandemie enorm beeinflusst, aber dennoch konnte die Betreuung durch Frau Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig und meinen betrieblichen Betreuer ohne große Probleme durchgeführt werden. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar."

Laudatorin Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig, HSWT-Vizepräsidentin für Studium und Weiterbildung, hob insbesondere das ausgeprägte fachliche Interesse von Tizian Müller hervor sowie dass er Themen und Inhalte hinterfrage und seinen Wissenshorizont stets erweitere. Damit habe er auch seine Kommilitoninnen und Kommilitonen begeistern und mitziehen können.

"An der Hochschule fühlte ich mich durch die eher familiäre und allgemein sehr freundliche Atmosphäre stets gut aufgehoben und willkommen.  Dies wurde natürlich vor allem durch den häufigen persönlichen Kontakt mit den Dozenten und Kommilitonen im Rahmen der zahlreichen Praktika, Übungen und der weiteren Projekte ermöglicht", sagt Tizian Müller zu seiner Zeit im Bachelorstudium. Und er bleibt der HSWT erhalten: Mittlerweile studiert er am Campus Triesdorf im Masterstudiengang Umweltingenieurwesen.

Preis des Förderkreises der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf e.V.: Bester Absolvent am Campus Weihenstephan

Konstantin Kramer

Konstantin Kramer

Studiengang Brau- und Getränketechnologie

(Foto: © Studioline Photography)

In diesem Jahr würdigte der Förderkreis der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf e.V. die herausragenden Leistungen von Konstantin Kramer am Campus Weihenstephan: Er hat sein Studium der Brau- und Getränketechnologie im dualen Modell mit einer Gesamtnote von 1,4 abgeschlossen. Den praktischen Teil absolvierte er bei der Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH, wo er seine Berufsausbildung im Jahr 2018 als Bundesbester abschloss. Seine Bachelorarbeit "Optimierung der Bitterstoffausbeute aus CO2-Hopfenextrakt im Heißbereich durch Feinverteilung" wurde mit 1,3 bewertet. "Meine Abschlussarbeit folgte dem allgemeinen Trend, Rohstoffe möglichst effizient zu nutzen, um wertvolle Ressourcen einzusparen und Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden", so der Preisträger. "Durch mein duales Studium in Zusammenarbeit mit der Industrie hatte ich die Möglichkeit, Gelerntes und Erforschtes direkt in der Praxis umzusetzen und die Erfolge beziehungsweise Herausforderungen direkt mitzuerleben."

Laudatorin Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart stellte neben den herausragenden Leistungen von Konstantin Kramer auch seinen ausgeprägten Gemeinschaftssinn in den Vordergrund. Er habe sich in den Gremien der Fakultät sowie im Praxisbetrieb stets selbstlos für die Belange seiner Mitmenschen eingesetzt. "An der Fakultät Bioingenieurwissenschaften habe ich es immer genossen, dass es ein Zusammenleben und Lernen zwischen allen Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen gibt. Die HSWT ist ein Stück Familie geworden", fasst Kramer seine Studienzeit am Weihenstephaner Berg zusammen. Sein Weg nach dem Bachelorstudium ist ein besonderer: Als erster Absolvent der Brau- und Getränketechnologie an der Fakultät Bioingenieurwesen der HSWT wurde Kramer für einen Master an der University of Cambridge angenommen, den er dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen hat.

Preis der Stadt Freising

Lea Conrads

Lea Conrads

Studiengang Forstingenieurwesen

(Foto: Fotostudio Göbel, Freising)

Jule Ganz

Jule Ganz

Studiengang Forstingenieurwesen

(Foto: privat)

Mit dem Preis der Stadt Freising zeichnete Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher mit Lea Conrads und Jule Ganz in diesem Jahr zwei Absolventinnen des Studiengangs Forstingenieurwesen für ihre gemeinsame Bachelorarbeit aus. Die Arbeit "Dynamik im Urwald: Buchenjungwuchs im Semenic-Nationalpark/Rumänien" wurde mit 1,0 bewertet. Die Studentinnen entwickelten eine neue Methode zur besseren Altersbestimmung bei jungen Bäumchen, wodurch die Dynamik im Buchenurwald erkannt und besser verstanden werden kann. Das ist insbesondere wertvoll, weil sich aufgrund des Klimawandels die Situation in den Wäldern immer mehr zuspitzt.

Laudator Tobias Eschenbacher hob die hervorragende Arbeit als "wegweisend" hervor. "Die Thematik der Bachelorarbeit hat uns recht schnell in den Bann gezogen, uns herausgefordert und uns die Möglichkeit gegeben, tatsächlich praktisch an einer Lösung zu forschen", so Preisträgerin Lea Conrads. "Besonders viel bedeutet mir, dass ich die Auszeichnung gemeinsam mit Frau Ganz erhalte, da ich sehr gerne an die gemeinsame Erstellung der Bachelorarbeit zurückdenke." Ihre Kommilitonin bestätigt: "Die Auszeichnung unserer Bachelorarbeit dem Preis der Stadt Freising bedeutet mir persönlich sehr viel, insbesondere weil Lea und ich über den gesamten Entstehungs- und Entwicklungsprozess der Arbeit stets intensiv im Team arbeiteten. An dieser Stelle möchten wir uns auch besonders bei Herrn Prof. Manfred Schölch bedanken, der uns nicht nur dieses spannende Thema zur Verfügung stellte, sondern uns auch jederzeit als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite stand."

Preis des DAAD

Magdalena Vozobulova erhielt den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Ihre Masterarbeit "Cytoskeletal changes in human skin biopsies, fibroblasts, and iPSC derived neurons in motor neuron diseases“ wurde mit der Bestnote 1,0 bewertet. Der akademische und berufliche Werdegang der Preisträgerin besticht durch ein internationales Profil: so spricht Magdalena Vozobulova drei Sprachen fließend und hat bereits drei Studiengänge, jeweils in einem anderen europäischen Land, absolviert. Für ihre Masterarbeit kam sie an die Fakultät Bioingenieurwissenschaften der HSWT. "International zu studieren ist eine tolle Gelegenheit, ein neues Land, Kultur und Menschen kennenzulernen, aber auch über sich selber viel zu lernen und seinen Horizont zu erweitern. Der internationale Austausch bereichert lebenslang und ich möchte alle ermutigen, diesen Schritt zu wagen", berichtet Magdalena Vozobulova über ihre Erfahrungen.

Laudator Prof. Dr. Carsten Lorz, HSWT-Vizepräsident für Internationales und Diversity, hob besonders den nachhaltigen Eindruck hervor, den die hervorragende Masterarbeit hinterlassen hat, sowie Magdalena Vozobulovas Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen. Damit habe sie konstruktiv zu der sehr guten Studienatmosphäre beigetragen. "Das Studium an der HSWT hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Themen waren sehr interessant und praxisorientiert, sodass man für die berufliche Laufbahn sehr gut vorbereitet wird. Ich habe auch viele tolle Leute kennengelernt, sowohl Kommilitonen als auch Dozenten", fasst die Preisträgerin ihre Zeit am Weihenstephaner Berg zusammen.

Preis der Studierenden für herausragende Lehre

Anton Buchmeier

Prof. Dr. Anton Buchmeier

Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie

(Foto: HSWT)

Die Auszeichnung für herausragende Lehre wird von den Studierenden vergeben und ging dieses Jahr an Prof. Dr. Anton Buchmeier von der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie. Er lehrt dort im Bereich Mathematik, Statistik und Informatik. Laudator Patrick Imminger, stellvertretender Vorsitzender des studentischen Sprecherinnen- und Sprecherrats, hob Buchmeiers Fähigkeit, verschiedenste Themen gut verständlich zu vermitteln, hervor. Besonders betonte Imminger den zugewandten Charakter des Preisträgers, seine Hilfsbereitschaft und seine Authentizität. "Er trägt das Herz am rechten Fleck", brachte es Imminger stellvertretend für die Studierendenschaft auf den Punkt. "Die Auszeichnung bedeutet mir viel, weil die Lehre der Grund ist, warum ich an der Hochschule bin, und weil ich die letzten Jahre aufgrund der Auslastung in meinen Ämtern die Befürchtung hatte, meine Lehre würde unter den anderen Dingen leiden. Daher freut es mich sehr, dass die Studierenden mein Bemühen und meine Wertschätzung für sie sehen", sagte der Preisträger. "Bereichernd ist es für mich, immer wieder zu sehen, wie die Studierenden sich vom ersten Vorlesungstag bis zur Verabschiedung entwickeln. Es ist auch wunderbar, wenn sie im Zuge von Abschlussarbeiten in Bereiche vordringen, die auch mir neu sind, denn am Ende des Tages sind wir alle Lernende, und dann lernen wir eben gemeinsam."

Preis für herausragende Forschung

Matthias Drösler

Prof. Dr. Matthias Drösler

Fakultät Landschaftsarchitektur

Institut für Ökologie und Landschaft

(Foto: HSWT)

Der Preis für herausragende Forschung geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Matthias Drösler, Leiter des Instituts für Ökologie und Landschaft am Campus Weihenstephan der HSWT. Laudator Prof. Dr. Markus Reinke, HSWT-Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, hob dessen große Expertise und erfolgreiche Forschungstätigkeit beim Thema Treibhausgasemissionen entwässerter und genutzter Moore hervor sowie sein enormes Engagement. Matthias Drösler gelinge es, stets auch die gesellschaftliche Dimension des Themas Klimawandel zu vermitteln - und er selbst gehe im privaten Bereich mit gutem Beispiel voran, beispielsweise bei der Reduzierung des eigenen CO2 - Fußabdrucks. "Geht nicht gibt's nicht. Ich bin immer drangeblieben, wenn ich von einem relevanten Thema begeistert war", beschreibt Drösler seine Motivation und betont: "Ohne ein gut funktionierendes Team wären wir am Institut für Ökologie und Landschaft nie so weit gekommen. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen!"

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