Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
26.10.2020

Vom Bildschirm in die Praxis: Internationales Seminar zu Lebensmittelverarbeitung und Technologien in der Lebensmittelproduktion

Christine Dötzer
Die Köpfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie von Vortragenden wurden digital auf das Foto eines Hörsaals montiert, so dass es so aussieht, als säßen die Leute in einem Hörsaal.
Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Vortragenden des Exposure-Seminars, das aufgrund der Coronaviruspandemie digital abgehalten wurde. (Foto: HSWT)

Weihenstephan | Triesdorf - In einem fünftägigen internationalen Exposure-Seminar Anfang Oktober bildeten sich zwanzig Expertinnen und Experten aus dem Lebensmittelbereich zu Möglichkeiten und Herausforderungen in der Lebensmittelverarbeitung weiter. Mehr als zehn Speakerinnen und Speaker aus deutschen Unternehmen und Behörden sowie Professorinnen und Professoren verschiedener Fakultäten der HSWT informierten via Livestream über behördliche und rechtliche Rahmenbedingungen, technologische Möglichkeiten und Absatzmöglichkeiten in der industriellen Lebensmittelverarbeitung in Deutschland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Benin, Äthiopien, Malawi, Mosambik, Nigeria, Sambia und Indien diskutierten und entwickelten auf Basis der Anregungen innovative Ideen, wie die Herstellungs- und Lagerungsprozesse in ihren Unternehmen optimiert werden können. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die HSWT boten das Seminar in Kooperation an.

Das Seminar behandelte Themen entlang der gesamten Supply Chain, von Qualitätsmanagement und Lagerung über Nachverfolgbarkeit und Zertifizierung bis zu behördlichen Angelegenheiten bei der Produktion von tierischen und pflanzlichen Lebensmittelprodukten. Kern des Lernformats Exposure-Seminar ist der Erfahrungs- und Wissensaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander sowie mit den Expertinnen und Experten, ausgerichtet auf das Ziel, die neu gewonnenen Erkenntnisse anschließend in Ideen für die Praxis zu übertragen.

Um die praktische Umsetzung zu fördern, wird es im November ein Follow-up-Meeting geben, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Fortschritt der Implementation ihrer Ideen berichten und Unterstützung sowie erneut die Gelegenheit zum fachlichen Austausch erhalten.

Finanziert wurde das Seminar vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der GIZ im Rahmen des `Globalvorhabens Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft´ (GIAE), das Teil der BMZ-Initiative `ONE WORLD - No Hunger´ ist. Die GIC sind in 16 afrikanischen Partnerländern aktiv und fördern Innovationen, die das Einkommen von Landwirtinnen und -wirten steigern, Arbeitsplätze schaffen und die örtliche Lebensmittelversorgung verbessern.

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