12.10.2016

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf weiht Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen ein

Tanja Tenschert
Einweihung Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen
Einweihung Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen
Angelika Schorer, MdL, Vizepräsident Prof. Dr. Volker Henning, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Benno Zierer, MdL, Dekan Jochen Hauer, Staatssekretär Bernd Sibler, Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bauamtsleiter Andreas Kronthaler und stellv. Landrat Robert Scholz
Angelika Schorer, MdL, Vizepräsident Prof. Dr. Volker Henning, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Benno Zierer, MdL, Dekan Jochen Hauer, Staatssekretär Bernd Sibler, Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bauamtsleiter Andreas Kronthaler und stellv. Landrat Robert Scholz
Andreas Kronthaler, Leiter des Staatlichen Bauamts Freising, stellt Entwurfsgedanken zum Neubau vor
Andreas Kronthaler, Leiter des Staatlichen Bauamts Freising, stellt Entwurfsgedanken zum Neubau vor
Schlüsselübergabe: Vizepräsident Prof. Dr. Volker Henning, Staatssekretär Bernd Sibler und Bauamtsleiter Andreas Kronthaler
Schlüsselübergabe: Vizepräsident Prof. Dr. Volker Henning, Staatssekretär Bernd Sibler und Bauamtsleiter Andreas Kronthaler
Segnung: Weihbischof Bernhard Haßlberger und Dekan Jochen Hauer
Segnung: Weihbischof Bernhard Haßlberger und Dekan Jochen Hauer
Einweihungsfeier für das Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen
Einweihungsfeier für das Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen
Der Architekt des Gebäudes, Ingo Stöckhardt
Der Architekt des Gebäudes, Ingo Stöckhardt
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau
Rundgang durch den Neubau

Weihenstephan - Im Beisein von Staatssekretär Bernd Sibler wurde am 7. Oktober 2016 das neue Zentrum für Naturwissenschaftliche Grundlagen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf feierlich eingeweiht. Auf 4.870 Quadratmetern Hauptnutzfläche sind Hörsäle, Büroräume für Beschäftigte und Lehrende - vorwiegend der Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft - sowie Seminar- und Praktikumsräume (1.700 m2) und Labore (1.250 m2) entstanden. Hier sollen die 4.150 Studierenden in Weihenstephan (gesamt 6.350) ihre naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer, etwa (an-)organische Chemie oder Physik, auch praktisch umsetzen können.

Bereits am 12. Juni 2007 hat sich die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium verpflichtet, auch aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs, innerhalb der kommenden vier Jahre insgesamt 533 zusätzliche Studienanfängerplätze zu schaffen. Das entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent. Um die dafür benötigten räumlichen Kapazitäten zu schaffen, wurde im Juni 2008 der Bauantrag beim Bayerischen Wissenschaftsministerium gestellt. Die Zustimmung des bayerischen Kabinetts erfolgte im Dezember 2010: Knapp 33 Millionen Euro wurden aus dem Programm "Aufbruch Bayern" bereitgestellt, "dafür, dass in Weihenstephan eine gute Ausbildung stattfinden kann", wie Staatssekretär Bernd Sibler in seinem Grußwort betonte. Es folgten der Spatenstich am 21. Juni 2013 und das Richtfest am 29. Oktober 2014 (wir berichteten).

Am Freitagnachmittag schließlich haben sich (ehemalige) Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule, des Staatlichen Bauamts Freising, aus Politik und Wirtschaft sowie Weihbischof Bernhard Haßlberger und Dekan Jochen Hauer getroffen, um den Neubau offiziell einzuweihen und zu segnen.

Das aus zwei Baukörpern bestehende Gebäude stellt "einen architektonischen Akzent auf dem Campus Weihenstephan" dar, schildert Andreas Kronthaler, Leiter des Staatlichen Bauamts, die Entwurfsgedanken. Der Hörsaalkubus solle demnach gemeinsam mit dem vorgelagerten Campusplatz an der Vöttinger Straße den Auftakt zum Wissenschaftscampus Weihenstephan bilden. Der Langbau nehme die Achse des Praktika- und Hörsaalgebäudes der Technischen Universität München auf. Zugleich bilde er auch das Rückgrat für die künftige, streng gestaltete Gartenanlage, die sich zum Rang hin zur freien Form auflösen wird.

In Zahlen stellt sich der Neubau wie folgt dar: 1.150 Quadratmeter Laborfläche, drei EDV-Räume und rund 1.000 Quadratmeter Bürofläche im Langbau; vier Hörsäle auf 2.000 Quadratmetern, davon jeweils zwei Hörsäle für 150 und 100 Personen, drei Seminarräume sowie die Räume der Agrarsystemtechnik im Souterrain des Kubus; zudem Foyer, Verfügungsflächen, Cafébar, Versammlungsstätten und ein hoch technisierter Werkstattbereich.

Daneben erfülle der Neubau auch die Vorgaben der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2013: "Neben hoch gedämmten Fassaden und Dreifachverglasungen wird das auch durch bezogene Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht. Energie wird über eine Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung und eine auf dem Dach installierte 130 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage gespart, die jährlich rund 20.000 kWh Strom erzeugt und damit eine jährliche CO2- Reduzierung von 2,6 Tonnen erbringt." Zur Sicherstellung der Barrierefreiheit nach DIN 18040-1 wurde eigens ein Audit-Verfahren durchgeführt. So verfügt der Neubau über zwei barrierefreie Aufzüge, zwei barrierefreie Toiletten und die Hörsäle sind mit induktions-basierenden Audiosystemen für Hörbeeinträchtigte ausgestattet.

Kontakt

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Am Hofgarten 4
85354 Freising

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presse [at]hswt.de