Sophia Grameier ist die neue Klimaschutzmanagerin der HSWT

Sophia Grameier im Porträt.
© Josef Gangkofer

Sophia Grameier ist seit dem 1. November die erste Klimaschutzmanagerin der HSWT. Im Interview spricht die Alumna über ihre Motivation, die neuen Aufgaben und gibt Tipps für den Jobeinstieg.

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) hat 2021 als erste staatliche Hochschule in Deutschland die EMASplus Zertifizierung erhalten, mit der ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt wurde. Um die Umsetzung der dazu gehörenden Maßnahmen kümmern sich die Task Force Nachhaltigkeit, bestehend aus Expert:innen aus den verschiedenen Bereichen der HSWT, und das studentische Green Office. Mit HSWT-Alumna Sophia bekommt das Nachhaltigkeitsmanagement der grünen Hochschule nun weitere Verstärkung. Sophia hat den Bachelorstudiengang Management erneuerbarer Energien abgeschlossen.

HSWT: Sophia, was war Deine Motivation, Klimaschutzmanagerin zu werden? 

Unsere Natur liegt mir sehr am Herzen. Ich finde es wichtig, sie zu schützen und auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist diesbezüglich bedeutungsvoller denn je. Neben meiner persönlichen Motivation hat mich auch mein Studium an der HSWT bestärkt, beruflich in diesem Bereich tätig zu werden.

Was sind Deine Aufgaben?

Unter anderem, eine Treibhausgasbilanz für die HSWT zu erstellen. Dafür müssen zunächst einmal alle relevanten Emissionsdaten vollständig erfasst und ausgewertet werden. Auf Grundlage dessen, soll dann ein umfassendes Klimaschutzkonzept entstehen. All das passiert im Austausch mit anderen Hochschulen in Bayern. So sind auch die Teilnahme an Netzwerktreffen und Tätigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit Teil meiner Aufgaben.

Du hast ja an der HSWT studiert: Wie hilft Dir das Studium im Job weiter?

Der Studiengang Management erneuerbarer Energien war sehr breit gefächert. Das habe ich als großen Vorteil wahrgenommen. Von den naturwissenschaftlichen Grundlagen über Projektmanagement bis hin zur Funktionsweise einer Hackschnitzelheizung war alles mit dabei und ich konnte mir ein umfangreiches Wissen aneignen. Durch die Vielfältigkeit der Themenbereiche fällt es mir außerdem jetzt leichter, Fachgespräche zu verstehen und mitreden zu können.

Welche Tipps hast Du für HSWT-Studierende, die sich für einen Job im Bereich Nachhaltigkeit interessieren? 

Ich kann jedem nur empfehlen, bereits während des Studiums Berufserfahrung im Bereich Nachhaltigkeit zu sammeln. Beipielsweise über eine Werkstudentenstelle oder während des Praxissemesters. Die Arbeit in einem Unternehmen hilft dabei, das im Studium gelernte Wissen tatsächlich zu verstehen.

An der HSWT gibt es außerdem zahlreiche Wahlpflichtmodule im Nachhaltigkeitsbereich, die zusätzlich gewählt werden können. Spannend fand ich zum Beispiel die Fächer „Ökobilanzierung“ und „Klimawandel“. Dass ich diese Kurse belegt hatte, kam damals auch in meinem Werkstudentenjob schon gut an. Daher mein Tipp: Schaut Euch am besten vorab das Fächerangebot an und steht am Tag der Einschreibung früh auf, damit Ihr einen Platz bekommt!

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