Triesdorf-Connect 2022

Die Aufnahme zeigt eine Ansicht des Hofgartens Weihenstephan. Damit soll auf den Beginn des Wintersemester 2022/23 aufmerksam gemacht werden.

Endlich wieder in Präsenz: Die 21. Auflage der Firmenkontaktmesse Triesdorf-Connect fand Ende November im Alten Reithaus in Triesdorf statt. Rund 70 Aussteller-Firmen nahmen teil.

Die Kontakt-Messe, die dieses Jahr ein sechsköpfiges Studierenden-Team der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf organisierte, soll dazu dienen frühzeitig Kontakte zwischen Studierenden und Arbeitgebern für Praktikumsstellen, Bachelorarbeiten und den Berufseinstieg zu knüpfen.

Landwirtschaft und Agribusiness beim Speed-Dating kennenlernen

Die Eröffnung der Messe stand im Zeichen der Landwirtschaft und des Agribusiness: Prof. Dr. Manfred Geißendörfer, Studiendekan des Studienganges Landwirtschaft und Linus Bonn von Seiten der Studierenden dankten den Firmen für die zahlreiche Teilnahme. Rund 40 Firmen und Verbände aus den Bereichen Landtechnik, Rohstoff, Tiergesundheit und Futtermittel sowie das Bayerische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten stellten ihre Tätigkeitsbereiche und berufliche Perspektiven vor. Die Studierenden hatten zudem die Möglichkeit beim Speed-Dating mehr über die potenziellen Arbeitgeber zu erfahren.

Das Career Center Triesdorf als Schnittstelle zwischen den Studierenden und Arbeitgebern informierte an beiden Tagen am Messestand über Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen, Behörden und Organisationen. Ebenso stellte sich das Zentrum für Weiterbildung vor.

Wie sieht die Ernährung der Zukunft aus?

Im Rahmen des Forums Triesdorfer lud das Orga-Team am Abend zu Vorträgen der Firmenvertreter und einer Podiumsdiskussion. Das Thema: Die Zukunft tierischer Produkte und deren Alternativen in der Ernährung – regional und international. Impulsvorträge lieferten die Vorlage für eine regen Austausch der 90 Teilnehmenden und der Unternehmensvertreter. Franziska Heinrich vom Bioproduzenten Denree berichtete zum Hofgut Eichigt, der Erzeugung von Biomilch und der Vermarktung von Bioprodukten. Walter Hammerbacher von der Firma Kupfer stellte den Fleischverarbeiter und die im Unternehmen produzierten vegane Produkte vor. Bernadette Strasser von der Firma Pacovis aus der Schweiz referierte über alternative Proteine.

Am zweiten Messetag präsentierte sich die Lebensmittelbranche, die anhand von Produktproben die Ernährungstrends der Zukunft aufzeigte. Insgesamt 30 Firmen und Verbände, unter anderem aus den Bereichen der Pflanzenverarbeitung, Schlachtung, Milch- und Fleischverarbeitung, ökologische Lebensmittel, Vegan-Produkte und Säuglingsnahrung, stellten sich vor. Die Ausstellung an diesem Tag eröffneten Prof. Sabine Homann-Wenig, Vizepräsidentin für Lehre und Student Felix Weidner. Beide dankten für die gelungene Organisation und das zahlreiche Erscheinen der Studierenden, insbesondere den Angereisten aus Freising.

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