Acer saccharum 'Commemoration' – Zucker-Ahorn 'Commemoration'

Cornelia Horsch: Eine Frau und viele Aufgaben – so geht erfolgreiches Multitasking

Gezeichnetes Blatt von Zucker-Ahorn, Acer saccharum 'Commenmoration'

Die Diplom-Volkswirtin Cornelia Horsch ist Geschäftsführerin der HORSCH Maschinen GmbH und im Vorstand der HORSCH Holding, sie ist Vorsitzende des Hochschulrats der HSWT und eine begeisternde, smarte Kommunikatorin, sie engagiert sich im Bereich Ausbildung und für die Zukunftsperspektive von Flüchtlingen, sie fördert die lokale Kunst und Kultur in ihrer Heimatregion Oberpfalz – und sie übernimmt eine Baumpatenschaft im Arboretum.

Auf die Frage, wie die Power-Geschäfts-Frau und vierfache Mutter Beruf, Familie und Engagement unter einen Hut bringt, antwortet sie lachend und lapidar: „Mit viel Engagement!“ Tatsächlich machten ihr alle diese Aufgaben wirklich Spaß, sagt sie. Wahrscheinlich bringe sie einfach das nötige Interesse und auch das entsprechende Talent dafür mit. Und sie schiebt hinterher, dass sie auch im Unternehmen Wert darauf legten, ihre Mitarbeiter nach ihrer persönlichen Begabung einzusetzen. Genau das scheint eines der Erfolgsrezepte der Firma HORSCH zu sein: Michael und Walter Horsch haben das Unternehmen 1984 gegründet. Seit 1988 ist Cornelia Horsch als Ehe- und Geschäftsfrau eine treibende Kraft in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service. Inzwischen agiert der Hersteller spezieller Landtechnik für den Ackerbau in über 20 Ländern weltweit. Und das erklärte Ziel lautet: Neue Märkte zu erschließen, um weiter zu wachsen. Das gelinge, weil HORSCH seine Maschinen für jeden Markt adaptiere, erklärt Cornelia Horsch, und den Endkunden in den Mittelpunkt aller Bestrebungen stelle.

Natürlich beschäftigen die Geschäftsfrau dabei auch gesellschaftliche Veränderungen und Themen wie Klimawandel oder Nachhaltigkeit. Letztere jedoch sieht Horsch durchaus kritisch. Sie hinterfragt vor allem unser aktuelles Wissen, beispielsweise über CO2-Speicherung im Boden, und betont, dass wir ganz am Anfang stünden. Vielleicht hat ihre Rolle als Förderin und Unterstützerin im Hochschulrat auch damit zu tun, dass ihr an der entsprechenden Forschung sehr gelegen ist. Ihre Baumpatenschaft jedenfalls sieht sie ganz im Zeichen der Lehre und hofft darauf, dass das Arboretum in ein paar Jahrzehnten tatsächlich Aufschluss darüber geben kann, wie die ausgewählten Bäume auf das veränderte Klima reagieren und welche davon in der Lage sein werden, unsere heimischen Gehölze zukünftig zu bereichern. Vor diesem Hintergrund überlässt sie auch die Auswahl ihres Baums den Gartenbau-Experten an der HSWT. „Das heißt aber nicht, das Bäume mir egal wären“, sagt die 58-Jährige. „Ganz im Gegenteil: Ich genieße jeden Moment, den ich zusammen mit meinem Mann in der Natur verbringen kann. Die Wälder und Wiesen unserer schönen Oberpfälzer Heimat entdecken wir auf unseren Mountainbikes gerade ganz neu.“ Dass sie die Zeit dafür hat, liegt natürlich auch daran, dass sie im Moment Corona-bedingt nicht mehr so viel „geschäfts-reisen“ muss. Sie stellt fest: „Tatsächlich funktioniert die Online-Kommunikation fast genauso gut.“ Sie könne deshalb heute entspannter nachdenken und runterfahren.

Ein schöner Ort dafür wird in ein paar Jahren hoffentlich auch das Arboretum für sie sein, wo ein Cornelia-Horsch-Überraschungsbaum zum Verweilen einlädt.

Junger Baum Zucker-Ahorn 'Green Mountain', Acer saccharum 'Green Mountain'

Verbreitung: Östl. Nordamerika, Hochland und Tallagen, frisch-feuchte Böden

Größe: 15 bis 20 Meter hoch, 10 bis 14 Meter breit

Blätter: sommergrün, gegenständig, 3-5-lappig, 8 bis 14 cm lang, Herbstfärbung gelborange – feurig rotorange

Blüte: grüngelb

Astwerk von Zucker-Ahorn, Acer saccharum 'Commenmoration'
Blattwerk von Zucker-Ahorn, Acer saccharum 'Commenmoration'
Bild des Stamms von Zucker-Ahorn, Acer saccharum 'Commenmoration'
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