29.03.2019

Startschuss für neues duales Studienmodell Lebensmitteltechnologie an der HSWT

Christine Dötzer
Prof. Dr. Carola Kuss, Dekanin der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie, und der Geschäftsführer der Privatmolkerei Bauer GmbH & Co. KG Dr. Michael Münch mit Susanne Glasmann, Geschäftsführerin des Verbandes der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft e.V., und HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. (von links nach rechts)
HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet und Dr. Michael Münch, Geschäftsführer der Privatmolkerei Bauer GmbH & Co. KG, besiegelten die Kooperation.

Weihenstephan - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bietet den Studiengang Lebensmitteltechnologie ab dem Sommersemester 2019 auch als duales Studienmodell, genauer als Studium mit vertiefter Praxis, an. Bei diesem Modell sammeln Bachelorstudierende umfangreiche Praxiserfahrung in Unternehmen, mindestens 50 Prozent mehr als in einem regulären Studium angewandter Wissenschaften. Dr. Michael Münch, Geschäftsführer der Privatmolkerei Bauer GmbH & Co. KG, und der Präsident der HSWT Dr. Eric Veulliet unterzeichneten vergangene Woche den ersten entsprechenden Kooperationsvertrag. Die Privatmolkerei Bauer mit Sitz in Wasserburg am Inn beschäftigt rund 425 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt bei ihren Produkten auf Milch von bayerischen Familienbetrieben. Weitere Kooperationspartner aus der Lebensmittelbranche stehen für die Zukunft in Aussicht, der Hochschule ist daran gelegen, den Kreis weiter zu vergrößern. In den kommenden Tagen steht die Vertragsunterzeichnung mit der Kunstmühle Reisgang - Josef Scheller GmbH an.

HSWT-Studierende im zweiten Semester des Studiengangs Lebensmitteltechnologie können sich ab Mai dieses Jahres bei den Kooperationsunternehmen für die Praxiseinsätze während des Studiums bewerben, Anfang August können die ersten Studentinnen und Studenten die erste, zweimonatige Praxisphase antreten.

Gut für die Karriere: Studium und Praxis verbinden

Anders als bei anderen dualen Modellen müssen Studieninteressierte, die ein Studium mit vertiefter Praxis anstreben, nicht schon bei der Bewerbung um den Studienplatz eine entsprechende Vereinbarung mit einem Unternehmen vorweisen können: Sie bewerben sich während des zweiten Semesters bei den Firmen. Die enge Verzahnung von akademischer Theorie und beruflicher Anwendung bereitet im Studium mit vertiefter Praxis darauf vor, nach dem Abschluss zeitnah auf qualifizierten Positionen im Unternehmen einsteigen zu können. Häufig behandeln die Studierenden in ihrer Bachelorarbeit eine Fragestellung, die das Unternehmen betrifft. Die kooperierenden Firmen profitieren von bestens ausgebildeten Fachkräften mit Praxiserfahrung im eigenen Haus, die nach dem Studienabschluss auch Führungspositionen einnehmen können.

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