01.02.2019 | Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie

Food Start-up Award der HSWT zum ersten Mal verliehen

Christine Dötzer
Der HSWT Food Start-up Award aus Schokolade, im 3D-Drucker erschaffen und zur Verfügung gestellt von Print2Taste, einem Spin-off der HSWT
Trecycle, das Gewinnerteam des Food Start-up Awards 2018: Helena Ziegler, Anna Härteis, Anja Wimmer (von links nach rechts)
Das Produkt der Zweitplatzierten: veganer Pudding aus Tapiokaperlen
Snack auf Linsenbasis
Fermentierte Limonaden

Weihenstephan – Im Dezember 2018 zeichnete die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zum ersten Mal Gründungsideen Studierender aus dem neuen Wahlpflichtmodul "Gründung eines Food Start-ups" mit dem HSWT Food Start-up Award aus. Den ersten Platz belegte das Team Trecycle von Anna Härteis, Anja Wimmer und Helena Ziegler mit der Produktidee für einen Snack aus Treber, einem nährstoffreichen Nebenprodukt der Bierherstellung. Platz zwei ging an Marina Gloning, Sophia Huppertz und Laura Scheibenzuber vom Team masola für ihr veganes Puddingprodukt. Das praxisorientierte und deutschlandweit einzigartige Wahlpflichtmodul im Studiengang Lebensmitteltechnologie unterstützt Studierende dabei, mit ihren Projekten den Schritt zur Unternehmensgründung zu schaffen. Im vergangenen Sommersemester bot die HSWT es zum ersten Mal an.

Abend der innovativen Ideen

Sechs Studierendenteams traten an, das Publikum aus Kommilitonen, Dozenten und Investoren von ihren Ideen zu überzeugen. Diese reichten von zuckerreduzierten fermentierten Limonaden, über einen Snack auf Linsenbasis, ein Power-Drink-Pulver für Mütter und ein Suppenkonzentrat in der Einzelpackung, bis zu den Treber-Snacks des Gewinnerteams und dem veganen Pudding der Zweitplatzierten. Die Teams stellten ihre Ideen in Pitches vor und standen anschließend dem fachkundigen Auditorium Rede und Antwort. Nach der Abstimmung im Publikum überreichte Prodekan Prof. Thomas Hannus dem Gewinnerteam den ersten HSWT Food Start-up Award.

Vom Modul zur Unternehmensgründung

Der Großteil der Teams verfolgt die Unternehmensgründung nach dem Abschluss des Moduls weiter. So haben sich die Studentinnen aus dem zweitplatzierten Team vorgenommen, ihr Projekt im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten weiter voranzutreiben, um anschließend mit Hilfe eines EXIST-Gründerstipendiums des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ein eigenes Unternehmen zu gründen. Ihr Puddingprodukt soll Konsumenten dabei unterstützen, potenziellen Mangelerscheinungen bei veganer Ernährungsweise vorzubeugen.

Aufgrund des positiven Feedbacks seitens Studierender und Publikum wird die Verleihung in diesem Jahr erneut stattfinden. Die neuen Start-up-Projekte innerhalb des Moduls werden im März anlaufen.

Auf dem Blog "Abenteuer Food Start-up" berichten die Teams über Herausforderungen, Fortschritte und Erfolge bei ihren Projekten.

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