Hochschulprofil

Hochschulprofil

Zahlen & Daten

Studierende WS 2016/17

  • 6.350 Studierende, davon 4150 Weihenstephan | 2200 Triesdorf
  • 1.780 Studienanfänger, davon 1150 Weihenstephan | 600 Triesdorf
  • 6.500 Online Bewerbungen

Studiengänge

  • 19 Bachelorstudiengänge
  • 12 duale Studienangebote
  • 12 Masterstudiengänge, davon
  • 4 Internationale Masterstudiengänge

Mitarbeiter/innen und Professor/innen

  • 146 Professorinnen und Professoren
  • 268 Lehrbeauftragte und nebenberufliche Lehrkräfte für besondere Aufgaben
  • 103 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie hauptberufliche Lehrkräfte für besondere Aufgaben
  • 403 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Fakultäten

  • Biotechnologie und Bioinformatik
  • Gartenbau und Lebensmitteltechnologie
  • Landschaftsarchitektur
  • Land- und Ernährungswirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Umweltingenieurwesen
  • Wald und Forstwirtschaft

Internationales

  • 80 Hochschulpartnerschaften
  • 350 internationale Studierende
  • Deutsch-französischer Doppelabschluss mit der Partnerhochschule Agrocampus Ouest-Centre d'Angers
  • Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wurde als eine von zwölf deutschen Hochschulen mit dem Europäischen Qualitätssiegel – E-Quality 2011 ausgezeichnet

Forschung

  • 5 Projekte durch die EU gefördert
  • 50 Projekte durch Bund und Land gefördert
  • 66 Projekte durch externe Auftraggeber gefördert

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Grün. Innovativ. Praxisnah.

Grün, innovativ, praxisnah - das ist die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. In den Jahren seit ihrer Gründung 1971 hat sie sich ein einmaliges Profil geschaffen: Keine andere Hochschule verfügt über ein vergleichbares Fächerspektrum, das klar und konsequent auf grüne Ingenieurstudiengänge ausgerichtet ist. Das Studienangebot umfasst all das, was im weitesten Sinn mit Natur, Ernährung und Umwelt zu tun hat. Es  reicht von der naturwissenschaftlichen bis zur künstlerischen Auseinandersetzung, von HighTech bis LandArt, vom Molekül über den Baum bis hin zum Landschaftsraum.

Das Umweltmanagementsystem der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist nach EMAS validiert. Die HSWT ist damit die zweite Hochschule landesweit, die sich den anspruchsvollen Umweltverordnungen der Europäischen Union stellt. Bereits 2009 hat sich die HSWT in den Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verpflichtet, sich zu einer "ökologisch nachhaltigen und Ressourcen schonenden Hochschule" zu entwickeln. 2012 wurde im Zuge dessen beschlossen, ein Umweltmanagementsystem einzuführen und es von externer Seite begutachten zu lassen. Die Hochschule hat sich für das Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) der Europäischen Union entschieden.

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist in die beiden Abteilungen Weihenstephan und Triesdorf gegliedert, die insgesamt sieben Fakultäten umfassen. Das Studienangebot setzt sich aus 19 Bachelor-Studiengängen, 12 dualen Studiengängen und 12 Masterstudiengängen zusammen. Das Fächerangebot realisiert dabei ein in sich geschlossenes fachliches Cluster, das sich auf wesentliche Lebensbereiche des Menschen bezieht. Es beginnt mit der landwirtschaftlichen Grundstoffproduktion, schließt die Verarbeitung tierischer Erzeugnisse ein, deckt relevante Fragen der Ernährung und Versorgung ab, berücksichtigt Anforderungen der Umwelt und reicht bis hin zur Entwicklung ländlicher und städtischer Räume. Somit gewährleistet die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf eine Ausbildung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg - vom Acker bis auf den Tisch beziehungsweise vom Acker bis zur Steckdose. Via Studiengängen mit Doppelabschluss, Studien- und Praktikumsaufenthalten sowie gelebten Kooperationen mit mehr als 80 Bildungseinrichtungen in aller Welt wird dieser Bildungsauftrag international erfüllt.

Markenzeichen und Erfolgsrezept der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist eine Ausbildung, die durch unmittelbaren Praxisbezug und fundierte wissenschaftliche Grundlagen gekennzeichnet ist. Es ist Teil der Philosophie, die Studierenden für den Arbeitsmarkt auszubilden und somit auch der Nachfrage aus Industrie und Wirtschaft zu begegnen. Der Wissens- und Technologietransfer spannt also eine Brücke zwischen der Hochschule und Unternehmen, Verbänden und Institutionen. Die Forschung positioniert sich gleichwertig.

Leitbild

Die grüne Hochschule

Grüner Campus, grüne Studiengänge – das ist Weihenstephan-Triesdorf

Weihenstephan-Triesdorf ist die Hochschule in Deutschland, die sich konsequent auf grüne Ingenieurstudiengänge spezialisiert hat. Ausgangspunkt für alle Fächer sind Natur, Mensch und natürliche Ressourcen. Vom Molekül zum Apfel, von der Energie zur Gesundheit, vom Weizenfeld zum Lebens- und Landschaftsraum – in allen Studiengängen geht es darum, natürliche Ressourcen effizient und zugleich nachhaltig zu behandeln und zu nutzen.

Studieren – natürlich!

Unsere Studierenden lernen und leben auf dem größten grünen Campus Deutschlands. Schaugärten, Versuchsbetriebe, Labore und ein Biotechnikum bieten ausgezeichnete Lernbedingungen. Die Atmosphäre ist familiär – im Mittelpunkt stehen die Studierenden!

Regional verwurzelt, international aktiv

Die meisten unserer Studierenden kommen aus der Region, unsere Hochschulpartner aus der ganzen Welt. So können wir unseren Studierenden weltweit Studienaufenthalte, Projekt- und Abschlussarbeiten sowie Forschungsvorhaben vermitteln.

Internationale Forschung für die Praxis

Alle Fakultäten in Weihenstephan-Triesdorf forschen interdisziplinär, international und praxisbezogen: Kontinuierlich bauen wir unsere Kooperationen mit Hochschulen im In- und Ausland aus; der Austausch unter den Fachbereichen ist intensiv. Als Partner der Praxis setzen wir auf angewandte Forschung. In Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie liefern wir praxisrelevante Ergebnisse. Ergebnisse, die zurückfließen in die Ausbildung unserer Studierenden. So bleiben unsere Lehrangebote stets aktuell und praxisrelevant. Qualitätsmanagement ist ein Grundprinzip unserer Hochschule.

Gelebtes Qualitätsmanagement

Für uns ist Qualitätsmanagement ein permanenter Prozess, den wir alle leben: Unser Qualitätsmanagementsystem bindet alle Bereiche der Hochschule ein. Es hilft uns, klare Strategien zu verfolgen, unsere Ziele zu erreichen und durchgängig Transparenz und Nachhaltigkeit zu erzielen.

Einfach vorbildlich

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser Kapital; ihre fachliche und ihre soziale Kompetenz sind unser Erfolg. Selbstverständlich sind für uns Respekt, ein vertrauensvolles Miteinander, Weiterbildungsmaßnahmen, Karrierechancen und flexible Arbeitszeitmodelle. Die Hälfte unserer Studierenden ist weiblich. Damit belegt Weihenstephan-Triesdorf unter den Ingenieurstudiengängen die Spitzenposition in Deutschland. Für uns ist das ein Ansporn, uns in allen Bereichen der Hochschule für Chancengleichheit, Frauenförderung und Familienfreundlichkeit zu engagieren.

Mehr als Studieren – Zukunft gestalten

Der effiziente und schonende Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen ist Ziel von Forschung und Lehre in Weihenstephan-Triesdorf. Wir arbeiten aktiv daran, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. In diesem Sinne bilden wir Studierende zu verantwortungsvollen Ingenieuren aus, die mit einer erstklassigen Ausbildung ideal auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet sind.

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Zielvereinbarungen

Am 19. März 2014 haben der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und der Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Prof. Dr. h. c. (MSUA) Hermann Heiler die Zielvereinbarung für die weitere Entwicklung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bis zum Jahr 2018 unterzeichnet.

Innovationsbündnis Hochschule 2013

Die Zielvereinbarung geht auf das "Innovationsbündnis Hochschule 2018" zurück, das die Bayerische Staatsregierung und die staatlichen Hochschulen und Universitäten im Jahr 2013 geschlossen haben. Hier garantiert die Staatsregierung den Hochschulen für die Jahre 2014 bis 2018 verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen und notwendige Planungssicherheit. Im Gegenzug verpflichten sich die Hochschulen, an der Realisierung zentraler hochschulpolitischer Ziele mitzuwirken. Zusätzlich werden - entsprechend dem spezifischen Profil der jeweiligen Hochschule - individuelle Ziele vereinbart.

Ziele der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf verpflichtet sich, im Rahmen der Zielvereinbarung folgende individuelle Ziele zu erreichen:

  • Standortspezifische Profilentwicklung mit dem Ziel an den Abteilungen Weihenstephan und Triesdorf so genannte Kooperationsplattformen zu implementieren
  • Systematische Qualitätsverbesserung, insbesondere sollen die Studienerfolgsquote erhöht und das Leistungsniveau der Absolventen erhalten werden

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Bachelor und Master

Die Umstellung der Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem (BA/MA) ist das bekannteste Ergebnis der Bologna-Reform. Dieses Studiensystem soll helfen, die bisher im Schnitt relativ langen Studienzeiten in Deutschland zu verkürzen, die oft erheblichen Abbruchquoten zu verringern, die Hochschulabsolventen besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren und die Studiengänge und Abschlüsse international kompatibler zu machen. Denn politisches Ziel ist es, dass 50 Prozent der Studierenden studienbezogen ins Ausland gehen und 30 Prozent der deutschen Studierenden wenigstens ein Semester ihres Studiums im Ausland absolvieren. Dazu sind Qualität und Transparenz des Studienangebots sowie die Kompatibilität der Abschlüsse wichtig.

Reform der Studieninhalte

Das gestufte Studienmodell bedeutet keineswegs einen Bruch mit der akademischen Tradition - die hohe Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung bleibt erhalten. Voraussetzung hierfür sind allerdings eine Reform der Studieninhalte, die Studiengänge müssen modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen werden. Soll heißen, Bachelor- und Masterstudiengänge sind modular aufgebaut – sie bestehen aus größeren inhaltlich in sich abgeschlossenen und abprüfbaren Einheiten.

Kreditpunkte nach ECTS-System

Außerdem werden die Studienleistungen und der Studienumfang nicht mehr in Semesterwochenstunden, sondern in Kreditpunkten nach dem ECTS-System ausgedrückt. Das so genannte European Credit Transfer System (ECTS) ist ein quantitatives Maß für die Gesamtbelastung des Studierenden, die für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlich sind. Für den Bachelorabschluss sind in der Regel 180 - 240 ECTS-Punkte, für den Masterabschluss 60 - 120 ECTS-Punkte nachzuweisen. Entsprechend internationalen Anforderungen werden für den Masterabschluss unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums 300 ECTS-Punkte verlangt.

Berufsqualifizierender Abschluss Bachelor

Der Bachelor führt bereits nach drei bis vier Jahren zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Studierende können im Anschluss daran in einem ein- bis zweijährigen Masterstudiengang das erste Studium vertiefen, erweitern oder sich spezialisieren. Die Zulassung zur zweiten Stufe, einem Masterstudiengang, hängt von den erbrachten Leistungen in der ersten Stufe ab. Aber auch nach einer Phase der Berufstätigkeit können Studierende für eine wissenschaftliche Weiterbildung an die Hochschule zurückkehren.

Diploma Supplement

Seit 2005 haben alle Studierenden ohne besonderen Antrag und kostenlos einen Anspruch auf das so genannte Diploma Supplement. Das "Diploma Supplement" (DS) ist ein Text mit einheitlichen Angaben zur Beschreibung von Hochschulabschlüssen und damit verbundener Qualifikationen. Als ergänzende Information zu den offiziellen Dokumenten über Hochschulabschlüsse, also etwa der Verleihungs-Urkunden oder der Prüfungs-Zeugnisse, soll es - international und auch national - die Bewertung und Einstufung von akademischen Abschlüssen sowohl für Studien- als auch für Berufszwecke erleichtern und verbessern. Soll heißen, der Studiengang und die Hochschule werden so dargestellt, dass sie in erster Linie für in- und ausländische Hochschulen und Arbeitgeber leicht verständlich und aussagekräftig ist.

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Hochschulpakt

Rund 300.000 zusätzliche Studienanfänger werden in den kommenden Jahren an den Hochschulen erwartet. Bundesweit. An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sind es etwa 1.600 junge Menschen, die dann zusätzlich ihr Studium aufnehmen. Das ist ein Zuwachs von 40 Prozent.

Geburtenstarke Jahrgänge und doppelter Abiturjahrgang

Nach Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) werden die Studierendenzahlen von 1,98 Millionen im Jahr 2005 auf bis zu 2,67 Millionen im Jahr 2014 ansteigen und bis zum Jahr 2020 auf hohem Niveau verbleiben. Denn bis zu diesem Zeitpunkt verlassen die letzten geburtenstarken Jahrgänge die Schulen. Zusätzlich erhöht sich die Zahl der Studierenden durch die so genannten doppelten Abiturjahrgänge, bedingt durch die Schulzeitverkürzung von dreizehn auf zwölf Jahre.

Profilierung der Hochschulen in der Forschung

Zugleich verlangt der internationale Wettbewerb nach einer weiteren Profilierung der Hochschulen in der Forschung. Um also die Leistungsfähigkeit der Bildungseinrichtungen zu sichern und die Hochschulen offen zu halten für die erhöhte Zahl von Studienanfängern, haben Bund und Länder die Fortsetzung des Hochschulpakts 2020 beschlossen.

Finanzmittel zur Verbesserung der Hochschulbildung

Ein kurzer Rückblick: Bereits im Juni 2007 wurde zur "Sicherung der Ausbildungschancen und Leistungsfähigkeit in der Forschung" ein Hochschulpakt verabredet. Das bedeutet, den Hochschulen werden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um ihre Ziele erreichen zu können. Am 4. Juni 2009 haben die Regierungschefs von Bund und Ländern die Fortsetzung dieses Paktes unterzeichnet. Er wird bis Ende 2015 fortgeschrieben und beinhaltet das Programm zur Aufnahme zusätzlicher Studienanfänger und zur Finanzierung von Forschungsvorhaben. Mehr als fünf Milliarden Euro stellt der Bund bereit, um die Hochschulbildung zu verbessern in Qualität und Quantität, im nationalen und internationalen Kontext, bundesweit. Bis 2010 sollen in Deutschland 90.000 neue Studienplätze geschaffen werden, in Bayern wird sich die Anzahl der Studienanfänger um etwa 18.000 erhöhen, an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bedeutet das 1.600 Studienanfänger.

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Angewandte Forschung und Entwicklung

Neben der Lehre mit praxisorientierter Ausrichtung hat sich die angewandte Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren zu einem zweiten profilbildenden Merkmal an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften entwickelt. Dank verschiedener Förderprogramme vor allem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben die Hochschulen ihre Stärken in der anwendungsorientierten Forschung, im Wissens- und Technologietransfer mit Unternehmen sowie in der forschungsnahen Qualifizierung des Nachwuchses deutlich ausgebaut.

Rechtliche Grundlage

Mit dem Bayerischen Hochschulgesetz von 2006 wurde den Fachhochschulen, heute Hochschulen für angewandte Wissenschaften, erstmals die Erlaubnis erteilt, im Bereich der angewandten Forschung tätig zu werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Forschung allein an den Universitäten angesiedelt, der Fokus dort liegt auf der Grundlagenforschung, neue Erkenntnisse werden also vor allem durch experimentelles oder theoretisches Arbeiten ohne direkten Anwendungsbezug gewonnen. Auch in der angewandten Forschung geht es darum, neues Wissen zu generieren, allerdings mit dem besonderen Augenmerk darauf, dass die Ergebnisse in die Praxis zurückfließen und dort Anwendung finden sollen.

Gemeinsames Ziel aller bayerischen Hochschulen ist der weitere kontinuierliche Ausbau der angewandten Forschung und Entwicklung. Die hohe Qualität der Ausbildung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf könne nur dann gewährleistet werden, wenn Professorinnen und Professoren den aktuellen Stand der Technik kennen. Dazu dienten Projekte in angewandter Forschung und Entwicklung, so die Strategie der Hochschulleitung. Es gilt also einerseits, den wissenschaftlichen Nachwuchs durch kooperative Promotionsmöglichkeiten zu fördern und andererseits, verstärkt an Forschungsförderungsprogrammen teilzunehmen.

Kooperative Promotion

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und die Technische Universität München (TUM) haben im Jahr 2008 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die sogenannte kooperative Promotion regelt. Das bedeutet, dass Professorinnen und Professoren der HSWT, die Doktorarbeiten von besonders qualifizierten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule mitbetreut haben, als Gutachter am förmlichen Promotionsverfahren mitwirken. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden demnach je von einer Professorin oder einem Professor der HSWT und der TUM betreut. Es gäbe an der Hochschule viele Talente, die erst während ihres Studiums ihre Neigung und Begabung für die wissenschaftliche Forschung entdeckten, so Präsident Professor Hermann Heiler. Auf der anderen Seite brächten auch Professorinnen und Professoren an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einschlägige Erfahrungen in der Forschung aus ihrer Universitätsausbildung und ihrer Tätigkeit in der Industrie mit. Diese Erfahrungen gelte es, in der Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden zu nutzen. Auch die bisherige Erfahrung bei kooperativen Promotionen der HSWT mit ausländischen Universitäten zeigt einen echten Mehrwert für beide Seiten.

Positive Entwicklung der Forschungseinnahmen aus Drittmitteln in den vergangenen fünf Jahren

Drittmittel sind Mittel, die von den Hochschulen zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt bei öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf konnte die Drittmitteleinnahmen aus der Forschung von rund 3,5 Millionen Euro in 2011 auf über 5 Millionen Euro in 2015 kontinuierlich steigern. Möglich wurde dies durch die verstärkte Teilnahme an Forschungsförderprogrammen von Land, Bund, EU sowie weiterer internationaler Organisationen. Ein weiterer Ausbau der angewandten Forschung und Entwicklung ist angestrebt.

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Anschrift Weihenstephan

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Am Hofgarten 4
85354 Freising

T +49 8161 71-0

Anschrift Triesdorf

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Markgrafenstr. 16
91746 Weidenbach

T +49 9826 654-0

Informationen

Faltblatt HSWT Informationen über die Hochschule

Förderkreis der HSWT

Der Förderkreis der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf e.V. unterstützt die Hochschule seit seiner Gründung 1988.