Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
10.07.2012

Hansen-Kolloquium: Ehrung des Gründers des Weihenstephaner Sichtungsgartens Richard Hansen an dessen 100. Geburtstag

Gerhard Radlmayr
Bronzebüste von Richard Hansen
Referenten der Festvorträge, v.l.: Prof. Kühn, Prof. Walser, Frau Simon, Dr. Simon, Prof. Hertle
Vizepräsident Prof. Dr. Sebastian Peisl begrüßt die Gäste zur Enthüllung der Stele
Prof. Hertle eröffnet die feierliche Enthüllung der Stele
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Hochschulen, Verbänden und ehemaligen Schülern von Hansen
Unter den Gästen auch MdL Dr. Christian Magerl und Alt-Oberbürgermeister der Stadt Freising Dieter Thalhammer, 1. Vorsitzender des Freundeskreises Weihenstephaner Gärten
Friedhold Gaißmaier enthüllt die Stele mit Hilfe von Prof. Peisl
Initiatoren der Stele, v.l.: Friedhold Gaißmaier, Gerhard Teutsch, Stephan Hansen, Udo Majuntke
Stephan Hansen bedankt sich für die feierliche Ehrung und Würdigung seines Vaters
Dr. Hans Simon, langjähriger Weggefährte Hansens
Ulrike Leyhe, technische Leiterin der Weihenstephaner Gärten, führte die Gäste durch den Sichtungsgarten

Am Dienstag, den 10. Juli 2012, wäre Richard Hansen (*10.7.1912 +18.8.2001), der Gründer des weitbekannten Weihenstephaner Sichtungsgartens, 100 Jahre alt geworden. Eine Persönlichkeit, deren Strahlkraft als Gärtner, Landschaftsarchitekt und Hochschullehrer auch heute noch weit über Weihenstephan und Bayern hinausreicht.

1947 wurde Hansen an die damalige Staatliche Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan als Dozent für Pflanzenkunde berufen, 1948 entstand das Institut für Stauden, Gehölze und angewandte Pflanzensoziologie der Ingenieurschule. In diesem Zusammenhang gründete Hansen auch den Sichtungsgarten Weihenstephan auf dem  angeschlossenen Versuchsgelände. 1949 nahm er seine Lehrtätigkeit an der damaligen Technischen Hochschule München- Weihenstephan, der heutigen TU auf.

Mit einem Festkolloquium und der feierlichen Einweihung einer Bronzebüste des Gartengründers feierte die Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf exakt am 100. Geburtstag dieses Jubiläum.

Prof. Dr. Sebastian Peisl als Leiter der Staatlichen Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan und Vizepräsident der Hochschule begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Verbänden, Wissenschaft, Forschung und Lehre persönlich, allen voran die Hansen-Söhne Georg und Stephan mit Familie sowie viele ehemalige Hansen-Schülerinnen und Schüler und Landschaftsarchitekten. Auch der erste Obergärtner des Sichtungsgartens, Kurt Reschke sowie der erste Lehrling (1950) Friedrich-Karl Schindler waren unter den Ehrengästen.
Ein besonderer Dank ging an den Verband Weihenstephaner Ingenieure e.V. (Gartenbau, Landschaftsarchitektur) für die Finanzierung der Veranstaltung und für Idee, Initiative und Stiftung der dann nachmittags eingeweihten Hansen-Stele.

Prof. Dr. Bernd Hertle, der Wissenschaftliche Leiter der Weihenstephaner Gärten, Professor für Freilandzierpflanzenbau an der Hochschule und Gastgeber des Kolloquiums, begnügte sich bei der Vita des zu Ehrenden keineswegs mit nüchternen Lebensdaten und Lebensstationen  des am 10.12.1912 geborenen Holsteiners, sondern stellte die Gesamtpersönlichkeit Richard Hansen in den Mittelpunkt:

  • den Menschen Richard Hansen, der sein privates und berufliches Umfeld stark geprägt hat.
  • den Gärtner und Gartengestalter, der mit dem Sichtungsgarten Weihenstephan einen über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten Garten geschaffen hat.
  • den Pflanzenverwender, der in Kenntnis und Achtung der Natur,  die standortgerechte Verwendung der Stauden in Garten und Parkanlagen praktiziert und propagiert hat.
  • den Mann, der die Staudensichtung – eine aus England stammende und von seinem geistigen Ziehvaters Karl Foerster aufgegriffene Idee – in Deutschland institutionalisiert hat.
  • den Hochschullehrer, der seine Schülerinnen und Schüler und viele andere inspiriert und gefördert hat.

Die Festredner, darunter langjährige Weggefährten Hansens, konnten den aufmerksam lauschenden Zuhörern spürbar die Faszination von Leben und Werk der charismatischen Persönlichkeit Richard Hansen nahebringen.

Prof. Dr. Norbert Kühn, der an der TU Berlin das Fachgebiet Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung leitet, ist ein Experte der historischen und aktuellen Pflanzenverwendung. Das von ihm verfasste Standardwerk über die Staudenverwendung knüpft unmittelbar an Richard Hansens Werk „Die Stauden in ihren Lebensbereichen in Gärten und Parkanlagen“. In seiner Ausbildung und auch heute war und ist er, wie er selbst sagte, stark von Richard Hansen beeinflusst.

Als Richard Hansen anfing, sich für die Staudenverwendung zu interessieren, war diese gerade einmal 100 Jahre alt. Diese aus England kommenden neuen Anstöße lösten zunächst einen erbitterten Streit um den neuen Gartenstil „einfache und heimische Pflanzen“ aus. Den Geist dazu und prägende Botschaften hat Richard Hansen bei dem berühmten Staudengärtner Karl Foerster aufgesogen, in dessen  berühmter Staudengärtnerei in Bornim er 1934 gearbeitet hatte: Die Begeisterung für die Schönheit der Stauden, dabei den Bezug zu den natürlichen Grundlagen aus der Landschaftsökologie heraus beibehalten, sich jedoch nicht darauf beschränkten, kurzum: „Melodien zum Klingen bringen“.

In der Ära Richard Hansen wurde die Staude mehr und mehr Gestaltungsmittel im öffentlichen Raum. Der Hauptfokus von Hansen lag immer wieder auf den natürlichen Grundlagen, er hat die Lebensbereiche der Stauden aus der Pflanzensoziologie heraus entwickelt und umfangreiche Listen erstellt. Diese waren und sind heute noch Grundlagen für die Staudenverwendung und wurden – was sensationell war – 1993 ins Englische übersetzt – übten und üben also auch in England, dem Mutterland des Gartens, einen bedeutenden Einfluss aus.

Seine Liebe zur Natur und zu den Stauden, seine tiefgründige und offene Reflexion der historischen und aktuellen Staudenverwendung machen ihn zu einem geradezu idealen Ansprechpartner, wenn es darum geht, die Thematik „Die Lebensbereiche der Stauden – Hansens Einfluss auf die Pflanzenverwendung“ zu erörtern.

Einer der ersten Studenten von Richard Hansen in Weihenstephan war Dr. Hans Simon aus Marktheidenfeld. Dieser ließ es sich trotz seines hohen Alters mit über 85 Jahren nicht nehmen, den zweiten Festvortrag für seinen großen Lehrer zu halten. Dr. Simon promovierte bei Prof. Hansen und gründete später eine Versuchs- und Sortimentsgärtnerei in Marktheidenfeld, eine bis heute in Fachkreisen sehr renommierte Staudengärtnerei, inzwischen unter der Leitung seines Sohnes. Dr. Hans Simon lernte Richard Hansen über den ersten Obergärtner im Sichtungsgarten, Kurt Reschke, kennen (auch einer der anwesenden Ehrengäste).

Für die Pflanzenverwender bedeutete die Entwicklung des Systems der Lebensbereiche ein Geschenk und eine wesentliche Arbeitserleichterung. So mancher Fehlgriff wurde künftig vermieden. Hans Simon schloss seine Ausführungen mit dem Zitat: „Seine Gedanken, seine Arbeit sind uns täglich gegenwärtig und nützlich.“

Für Prof. Urs Walser von der TU Dresden, dem dritten Festredner, gingen die Inspirationen von Richard Hansen weit über Weihenstephan hinaus. Für ihn, ebenfalls einem ehemaligen Schüler von Hansen, war der Geehrte Inspirator und Mentor zugleich, und der Sichtungsgarten Weihenstephan war der Ort der Inspiration.

Nach einer Zeit der freiberuflichen Tätigkeit – unter anderen in enger Zusammenarbeit mit Dr. Hans Simon – wandte sich Prof. Walser 1980-83 in einer Planungsgemeinschaft mit Professor Hans Luz dem Aufbau des Schau- und Sichtungsgartens Hermannhof zu. Auch hier kommt es wieder zu Begegnungen mit seinem Lehrer: Unter der Überschrift „Der Hermannshof als Zentrum der Gartenkultur“ hat Prof. Hansen im Jahr 1979 ein Gutachten verfasst, das wesentlich dazu beitrug, den privaten Garten der Familie Freudenberg in einen öffentlichen Schau- und Sichtungsgarten umzuwandeln. Prof. Walser hatte von 1981 bis 1997 die Gesamtleitung dieses Gartens.

Er erzählte humorvoll von vielen Begegnungen mit Richard Hansen. Nach Walser sah Richard Hansen es als Arbeitsschwerpunkt, die Bedeutung der Wildstauden den Staudengärtnern näher zu bringen. So legte der Gründer des Weihenstephaner Sichtungsgartens stets viel Wert bei seinen Studenten auf die Kenntnisse über die heimische Flora.

Im letzten Festvortrag von Prof. Dr. Bernd Hertle, dem jetzigen Wissenschaftlichen Leiter der Weihenstephaner Gärten, staunten die Zuhörer über alte historische Bilder von der Gründerzeit des Gartens, auch über die damals oft mühsamen Bedingungen, so einen „Lehmacker“ in fruchtbares Gärtnerland umzuwandeln. In schweren Zeiten nach dem 2. Weltkrieg wie dem „Hungerwinter“ 1946/47 erforderte es schon sehr viel Pionier- und Visionsgeist, um den Fokus auch wieder auf Schönheit statt nur auf Ernährung zu richten. Richard Hansen wohnte mit seiner Familie ebenso wie viele Mitarbeiter des damaligen Sichtungsgartens in den notdürftig errichteten Baracken auf der Fläche, wo heute das Institutsgebäude steht.

Die zum Teil über den Krieg gerettete vorhandene kleine Staudensammlung konnte nun in den Sichtungsgarten umziehen. Erste Sichtungssortimente waren Helenium, Rittersporn und hoher Phlox.

Prof. Hertle stellte nach und nach die wichtigsten Bereiche des Sichtungsgartens sowohl aus dessen Gründerzeiten unter Richard Hansen als auch im jetzigen Zustand vor. Er betonte, dass Hansen vor allem auch Gehölzkunde gelehrt hätte und gerade die Vergesellschaftung von Baum, Strauch und Staude im Mittelpunkt seiner Arbeiten standen, auch wenn er landläufig oft als „Staudenpapst“ bezeichnet wird. Ganz im Sinne des Gartengründers steht auch heute nicht die Einzelpflanze im Mittelpunkt, sondern es sei, so Hertle, wie im „Mannschaftssport: das Team zählt, nicht der einzelne Star“.

Der Garten sei natürlich durch verschiedene Gesichter seiner Leiter geprägt, auch Hansens Nachfolger Professor Dr. Peter Kiermeier, der leider nicht unter den Gästen war, habe dem Garten seine individuelle Stilrichtung mitgegeben, doch alles in allem habe nie eine Revolution im Garten stattgefunden, stets nur eine sanfte Evolution.

„Chapeau“ vor unseren Gärtnern, so Prof. Hertle, denn diese seien es, die einen Garten am allermeisten prägen: die Menschen, die darin tagein tagaus arbeiten. Ihnen und ihrem Engagement gebühre großer Dank.

Der Sichtungsgarten erfüllt heute wie auch zu Hansens bzw. Kiermeiers Zeiten die unterschiedlichsten Funktionen: Vielfalt soll gezeigt werden, Neues darf seinen Platz finden, vor allem die Sichtung hat Bestand, der Garten diene dem Berufsstand als Pflanzentestfläche, zudem ist er weiterhin ein exzellenter Lehrgarten für Studierende und Auszubildende. Und er diene inzwischen einer breiten gartenbegeisterten Bevölkerung als wichtige Inspirations- und Ideenfläche.

Enthüllung der Bronze-Stele

Nach einem kulinarischen Abstecher zum Mittagessen im Bräustüberl Weihenstephan versammelten sich die Gäste am Nachmittag zur mit Spannung erwarteten feierlichen Enthüllung der Hansen-Stele im Eingangsbereich des Sichtungsgartens Weihenstephan.

Prof. Dr. Sebastian Peisl, der Präsident Hermann Heiler bei der Enthüllung der Stele vertrat, konnte weitere Ehrengäste begrüßen, darunter den Landtagsabgeordneten Dr. Christian Magerl sowie den Alt-Oberbürgermeister der Stadt Freising und 1. Vorsitzenden des Freundeskreises Weihenstephaner Gärten e.V., Dieter Thalhammer.

Prof. Peisl bedauerte, dass der Künstler der Stele, der bekannte Bildhauer Jürgen Goertz aus der Nähe von Heidelberg an diesem Tag nicht hier sein konnte. Es sei jedoch bereits vereinbart, dass dieser zu einem späteren Zeitpunkt bei einer persönlichen Führung mit dem Leiter der Gärten, Prof. Dr. Hertle die Weihenstephaner Gärten besuchen würde und sich vom würdigen Aufstellort seines Kunstwerks überzeugen könne. Jürgen Goertz hat bereits viele namhafte Kunstprojekte und Skulpturen im gesamten Bundesgebiet angefertigt und eingeweiht. Demnächst, am 19. Juli, weihe er wieder eine Skulptur in Ansbach ein, wo bereits sieben Arbeiten von ihm stehen. Prof. Peisl erwähnte dies vor allem, weil Triesdorf, ein weiterer Hochschulstandort der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, in unmittelbarer Nähe von Ansbach ist und der Künstler sozusagen an beiden Hochschulstandorten vertreten sei.

Dem hiesigen Landschaftsbauunternehmer Friedhold Gaißmaier gebührte als ehemaligem Hansen-Schüler und Mit-Initiator dieser Stele die Ehre, die Büste von Richard Hansen enthüllen zu dürfen.

In seiner Rede vor der Enthüllung lobte Gaißmaier den Geehrten als „unglaublich liebenswürdigen und geduldigen Lehrer“.

Als weitere Initiatoren dieser Hansen-Stele und ebenfalls dessen Schüler nannte er den Landschaftsarchitekt Gerhard Teutsch, den ehemaligen Direktor der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, Dr. Wolfgang Zielankowski sowie den Landschaftsbauunternehmer Udo Majuntke.

Dann kam – so Gaißmaier – eines zum anderen: Stephan Hansen, Sohn des Geehrten, kannte einen renommierten Bildhauer, eben oben besagten Prof. Jürgen Goertz aus der Nähe von Heidelberg. Zur Finanzierung wurde ein Spendenaufruf innerhalb des Verbandes Weihenstephaner Ingenieure erlassen. Ca. 70 bereitwillige Sponsoren finanzierten schließlich den Auftrag für die 270 kg schwere Bronzestele.

Friedhold Gaißmaier bedankte sich bei Prof. Hertle und Prof. Peisl, dass diese den Umbau des Eingangsbereiches Sichtungsgarten rechtzeitig zum 100. Geburtstag von Hansen fertiggestellt hatten und so nun ein würdiger Platz für dieses Denkmal gefunden wurde.

Im Anschluss daran enthüllte Herr Friedhold Gaißmaier die Hansen-Stele.

Stephan Hansen, Sohn von Richard Hansen, der sichtlich bewegt war von dem Festakt und der Stiftung der Stele für seinen Vater, gab dem auch Ausdruck: „Ich bin stolz – ich bin stolz auf meinen Vater“. Und er spreche sicherlich auch im Namen seines Bruders Georg.

Und er stellte die Frage: „Was hat der Berliner Hauptbahnhof mit dem Staudensichtungsgarten gemeinsam? Am Haupteingang steht jeweils ein Kunstwerk vom Bildhauer Professor Jürgen Goertz.“ Er meinte damit das Werk „Rolling Horse“ des Künstlers am neuen Berliner Hauptbahnhof.

Beeindruckt sei er von dem scharf beobachtenden und kontrollierenden Blick der Skulptur, den er humorvoll interpretierte, dass sein Vater wohl in dessen späterer Schaffensperiode mit Adleraugen die Besuchertaschen und Tragetüten auf möglichen Pflanzenschwund untersuchte.

Als Sohn sei er sicherlich öfter neidisch darauf gewesen, dass seines Vaters Sorgen um den Sichtungsgarten größer gewesen wären als seine eigenen Kinderprobleme. Bei familieninternen Führungen seines Vaters im Sichtungsgarten erlebte er diesen immer wie ausgewechselt. Das besondere Anliegen von Richard Hansen aus Sicht seines Sohnes Stephan war wohl , hier eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Gruppen von Gartenliebhabern zu schaffen.

Er bedankte sich nochmal bei den Initiatoren und Spendern und machte ein großes Kompliment für die neue, aus seiner Sicht wirklich gelungene, unspektakuläre Eingangssituation und schloss humorvoll mit den Worten: „Mein Vater hätte mit Blick auf die Skulptur wahrscheinlich gesagt: So doll hätt’s auch nicht sein müssen!“

Zum Ausklang der Veranstaltung führten Prof. Dr. Bernd Hertle und Ulrike Leyhe, die technische Leiterin der Weihenstephaner Gärten, die Gäste durch den sich prachtvoll präsentierenden Sichtungsgarten. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt von der Schönheit, Eleganz und Blüten-, Farben- und Formenfülle des Gartens. Richard Hansen wäre mit Sicherheit auch begeistert gewesen.

Gerhard Radlmayr
und das Team der Informationsstelle der FGW

Bilder: Kohlrausch, Radlmayr, Klinkan

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