Allgemeine Informationen zum Studiengang

In Kooperation mit der Hochschule München, Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik, bietet die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf an der Fakultät für Biotechnologie und Bioinformatik den Masterstudiengang Biotechnologie/Bioingenieurwesen an.

  • Start im Sommersemester 2012, etwa 15 Studienplätze je Semester
  • Gebündelte Kompetenz der Studienstandorte München und Weihenstephan
  • Beginn sowohl zum Sommersemester als auch zum Wintersemester möglich
  • Konsekutiver Masterstudiengang mit hohem Wahlpflichtanteil
  • 3 Semester, anwendungsnah und breit gefächert
  • Qualitätsorientiert in kleinen Gruppen
  • Hervorragende Berufsaussichten in den Life Sciences
  • Gute Chancen in der Bioregion München und darüber hinaus
  • Die ersten 15 Absolventen und Absolventinnen sind im Arbeitsmarkt

Hochschule München
Hochschule München
Biotechnikum HSWT
Biotechnikum HSWT

Der interdisziplinär ausgerichtete Masterstudiengang Biotechnologie/Bioingenieurwesen ist an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Technik angesiedelt. Dieser Studiengang vermittelt neben einem vertieften Verständnis biologischer Prozesse und deren technischer Anwendungen ein breites Spektrum an ingenieurwissenschaftlichen Werkzeugen und Methoden, die es den Absolventinnen und Absolventen ermöglichen, eine große Bandbreite an Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten. Diese können beispielsweise aus den Bereichen Bioverfahrenstechnik, Biomedizin oder Biopharmazie kommen.

Schnittstellen zwischen den einzelnen Teilbereichen von Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb werden immer wichtiger. Auch die Integration komplexer Systeme aus biologischen, technischen und informationstechnischen Teilsystemen wird immer bedeutsamer. Für diese komplexen Aufgaben werden die Absolventen dieses Studienganges zielorientiert ausgebildet.

Der konsekutive Masterstudiengang Biotechnologie/Bioingenieurwesen wendet sich dabei primär an überdurchschnittliche Absolventinnen und Absolventen der Biotechnologie und des Bioingenieurwesens, die ihre Kompetenz in diesem zukunftsweisenden Arbeitsgebiet weiter ausbauen und vertiefen möchten.

Ziel des Masterstudiengangs ist es, den Studierenden neben vertieften Kenntnissen in zentralen Bereichen der Ingenieur- und Biowissen­schaften ein breites Spektrum an technischen Anwendungen mit hohem Praxisbezug zu vermitteln. Neben umfassendem technischem Fachwissen wird den Studierenden aber auch das methodische Rüstzeug für die Übernahme von Führungsaufgaben sowie grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen für eine spätere Promotion vermittelt.

Gewährleistet wird dies durch ein ausgewogenes Angebot von Pflichtmodulen  und einer breiten Auswahl an Wahlpflichtmodulen. Auch zahlreiche praktisch orientierte Anteile und die Möglichkeit einer studienbegleitenden Projektarbeit tragen dazu bei. Für die Durchführung von Studienprojekten, Masterarbeiten und ggf. eine an das Masterstudium anschließende Promotion bestehen neben vielfältigen Forschungsaktivitäten im Life-Sciences Bereich an den Hochschulen Weihenstephan-Triesdorf und München auch enge Verbindungen zu zahlreichen Industrieunternehmen sowie zu anderen Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Berufliche Möglichkeiten

Dank einem stark wachsenden Bedarf an Arbeitskräften im Life-Science-Bereich eröffnet der Studiengang seinen Absolventinnen und Absolventen hervorragende Zukunftsperspektiven. So stellen Pharma-, Chemie- und Biotechnologieunternehmen, die Lebensmittelindustrie sowie der Gesundheitssektor einen wichtigen Arbeitsmarkt für sie dar. Mit diesem Studium verbessern Sie Ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, es bestehen gute Perspektiven für verschiedene Karrierewege.

  • Anspruchsvolle Tätigkeit in Biotechnologie oder Bioingenieurwesen in Industrie oder akademischen Umfeld
  • Arbeitsgebiete können in Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätswesen oder auch in anderen Bereichen liegen
  • Neben Fachaufgaben kommen vermehrt auch Führungsaufgaben in Betracht
  • Als Weiterqualifikation ist eine Promotion möglich
  • Ein Master ermöglicht eine Laufbahn im höheren Dienst

Arbeitsmarkt

Die beruflichen Chancen der künftigen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Biotechnologie/Bioingenieurwesen können durchweg als sehr gut eingestuft werden. Hier ist anzumerken, dass der  Großraum München, in dem der Studiengang nun angeboten wird,  einer der wichtigsten Standorte der Biotechnologie in Deutschland und in Europa ist.

Arbeitsmarkt im Großraum München

Die beruflichen Chancen der künftigen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Biotechnologie/Bioingenieurwesen können durchweg als sehr gut eingestuft werden. Der Life Science Bereich, in dem die Studierenden zum großen Teil unterkommen werden, ist ein äußerst moderner, sich inzwischen sehr dynamisch entwickelnder Wirtschaftszweig. 

Hier ist anzumerken, dass der  Großraum München, in dem der Studiengang nun angeboten wird,  einer der wichtigsten Standorte der Biotechnologie in Deutschland und in Europa ist. Im Jahr 2009 gab es allein in Bayern über 22.000 Arbeits­plätze im Life Science Bereich, mehr als zwei Drittel davon im Großraum München. Zusätzlich sind nahezu 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bayerischen Forschungseinrichtungen in diesem Bereich beschäftigt. Es wird erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten hier auch in den nächsten Jahren weiter stark ansteigen wird. Zur BioM bitte hier klicken!

Biotechnologie - zwischen Alb und Alpen

Ein Hochschulstudium ist praxisnah ausgerichtet. Dafür braucht es auch ausreichend Praxis vor Ort. Im Großraum München und seinem Umfeld befinden sich einige der bedeutesten Standorte für Biotechnologie in Deutschland und auch international.

Übersichtskarte Biotechnologie Forschung / Lehre und Unternehmen

Absolventen des Jahrgangs 2014 mit den Studiengangsleitern
Absolventen des Jahrgangs 2014 mit den Studiengangsleitern

Vorteile auf einem Blick

  • zusätzliche fachliche Qualifizierung in diesem zukunftsorientierten Bereich
  • hoher Praxisbezug mit Anbindung an potenzielle Arbeitgeber
  • international anerkannter Abschluss: Master of Science (M. Sc.)
  • noch bessere Karrierechancen, z.B. Zugang zum höheren Dienst
  • Promotionsmöglichkeiten im Anschluss an den Master (es bestehen sehr gute Kontakte zu verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen im Münchner Raum und auch weltweit)

Wichtigste Voraussetzungen

  • Abschluss eines Bachelorstudiums im Bereich „Bioingenieurwesen“ bzw.  „Biotechnologie“ an den Hochschulen München bzw. Weihenstephan-Tr. oder eines vergleichbaren Studiums
  • Solide Kenntnisse in Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Verfahrenstechnik und Informatik/EDV
  • Spezifische Praxis in Industrie oder Akademia (zusätzlich zur Bachelorarbeit)
  • Überdurchschnittliche Gesamtprüfungsnote
  • Hinreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (C1), Englisch-Niveau B2 empfohlen

Näheres regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Studienplätze und Immatrikulation

Der Studiengang kann sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester gleichwertig begonnen werden. Er ist auf bis zu 20 Studienanfängerinnen/-anfänger pro Semster ausgelegt.

Die Immatrikulation erfolgt an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Weitere Informationen zum Masterstudium und zur Zulassung erhalten Sie auf den Folgeseiten und auch bei der allgemeinen Studienberatung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Studienverlauf

Der Masterstudiengang Biotechnologie/Bioingenieurwesen ist in Form von thematisch und zeitlich abgeschlossenen Modulen aufgebaut.

Aufbau des Studiums
Regelstudienzeit im Vollzeitstudium3 Semester
 1. oder 2. Semester (SS)
Pflichtmodul BioanalytikDrei Module aus den angebotenen Fachübergreifenden, Fachspezifischen und Branchenspezifischen Modulen (Wahlpflichtfächer)
Pflichtmodul Dynamische Simulation
2. oder 1. Semester (WS)
Pflichtmodul Biotechnologie mit ZellkulturenDrei Module aus den angebotenen Fachübergreifenden, Fachspezifischen und Branchenspezifischen Modulen (Wahlpflichtfächer)

Pflichtmodul Process Engineering
 3. Semester (SS oder WS)
Masterarbeit
Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M. Sc.) ab.

Die Module gliedern sich in vier Modulgruppen:

  • Pflichtmodule: Diese Module müssen alle absolviert werden. Sie vermitteln erweitertes Grundlagenwissen auf dem Sektor der Biotechnologie und dem Bioingenieurwesen und bilden die gemeinsame Basis des Studiengangs.
  • Fachspezifische Module: Es wird ein Katalog von fachspezifischen Modulen angeboten, aus dem zwei Module ausgewählt werden müssen. Die/der Studierende kann ihr/sein Fachwissen entsprechend ihrer/seiner Neigungen und Vorlieben vertiefen.
  • Fachübergreifende Module: Es wird ein Katalog von Modulen angeboten, aus dem eines gewählt werden muss. Diese Module vermitteln Querschnittskompetenzen.
  • Branchenspezifische Anwendungen: Auch hier wird ein Katalog von Modulen angeboten, aus dem zwei gewählt werden müssen. Die Module sind auf Techniken ausgerichtet, die in bestimmten Branchen bevorzugt zur Anwendung kommen.
  • Freies Wahlmodul: Ein Modul kann frei aus den Bereichen Fachspezifische bzw. Fachübergreifende Module oder Branchenspezifische Anwendungen gewählt werden.

Das dritte Semester dient allein der Erstellung einer Masterarbeit.

Die große Anzahl an Wahlpflichtfächern ermöglicht den Studierenden dabei eine individuelle Schwerpunktsetzung, beispielsweise in Richtung „rote“, „weiße“ und „gelbe“ Biotechnologie oder auch in Richtung Biomedizintechnik, Bioinformatik oder Biophysik.

Studienorte

Studienorte sind München und Weihenstephan, parallel in beiden Theoriesemestern, jedoch in der Regel tageweise aufgeteilt. Es gibt ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr.

Kooperation Roche Penzberg

Im oberbayerischen Penzberg arbeiten nahezu 5000 Personen in einem biotechnologischen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentrum des Roche-Konzerns. Es ist der einzige Standort im Konzern, an dem die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostik sowohl Forschung als auch Entwicklung und Produktion betreiben.

Kooperationsvertrag

Claus Haberda, Werkleiter Roche Penzberg und Prof. Hermann Heiler, Präsident der HSWT, unterzeichneten im Juni 2012 diesen Vertrag. Für jeweils zwei ausgewählte Master-Studierende bietet sich nun in jedem Semester die Möglichkeit, bereits während des Studiums wichtige Praxiserfahrungen in der Industrie zu sammeln und damit auch eine attraktive Vergütung zu erhalten.

Auswahlverfahren

Interessierte Master-Studierende erhalten zu Beginn des ersten Semesters eine Informationsveranstaltung. Nach Online-Bewerbung durchlaufen sie ein firmeninternes Auswahlverfahren. Pro Anfangssemester werden damit zwei Studierende ausgewählt. Die ersten beiden geförderten Studentinnen waren bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit dabei und sind auf dem untenstehenden Foto zu sehen. Zum Presseartikel der HSWT bitte hier klicken!

Von links: Werkleiter Claus Haberda, Lisa Stauss und Clara von Ledebur-Wicheln, die ersten beiden Studentinnen der Kooperation sowie Präsident Prof. Hermann Heiler.
Von links: Werkleiter Claus Haberda, Lisa Stauss und Clara von Ledebur-Wicheln, die ersten beiden Studentinnen der Kooperation sowie Präsident Prof. Hermann Heiler.

Fakultät

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik
Am Hofgarten 10
85354 Freising

T +49 8161 71-4059
F +49 8161 71-5116
bb [at]hswt.de

Studienfachberater/in HSWT

Studienfachberater/in HS München

Prof. Dr. Markus Hilleringmann
T +49 89 1265–1654
markus.hilleringmann [at]hm.edu

Prüfungsordnung

unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Senats der Hochschule München