Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences

Ausgezeichnete Absolventen - Landwirt des Jahres - Sieger des jährlich verliehenen CeresAward

Landwirt des Jahres 2017 - Ackerbauer Georg Mayerhofer

Bildquelle: Philipp Ledényi für CeresAward
Betrieb Mayerhofer & Nagl GbR

rund 250 ha Ackerbau, 11 ha Grünland, 1.450 Mastschweine, 600 kw-Biogasanlage, Demonstrationsbetrieb für Gewässer-, Boden- und Klimaschutz

Beruflicher Werdegang
  • Realschulabschluss, Lehre zum Landwirt
  • Berufsoberschule, Schönbrunn 
  • 2002 - 2007 Studium Landwirtschaft, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Freising
  • seit 2007 Gesellschafter im elterlichen Betrieb, Ortenburg
  • 2009 - 2012 Fachlehrer in der Berufsschule für Landwirtschaft, Passau
  • 2010 - 2013 Masterstudium "Nachwachsende Rohstoffe", Straubing
  • Vollzeit Landwirt auf dem heimischen Betrieb
Aktuelle Tätigkeit
  • Verantwortug für den Mastschweinebestand und das Management der Felderwirtschaft (DüngeVO, Nährstoffmanagement, Fruchtfolge,...)
  • Öffentlichkeitsarbeit im Agrarbereich, um die Tätigkeit als Ackerbauer und Mastschweinehalter transparenter zu machen (eigenen Blog: www.mayerhofer-agrar.com)
  • Konstruktion von neuen, innovativen und zukunftsfähigen Entwicklungskonzepten und Geschäftsideen
Meine Empfehlung für derzeitige Studierende

Nehmt alles mit was geht, lernt viele Leute kennen und habt Spaß. Das Studium ist eine Zeit in der viele Chancen entstehen, die sich auf das spätere Leben auswirken können. Es bietet die Möglichkeit, über die eigene Zukunft zu entscheiden. Das ist nach dem Studium nicht mehr so leicht.

Das hat mich besonders geprägt

Einige Freundschaften aus der Studienzeit haben mich besonders geprägt. Sie bestehen bist heute und bedeuten mir sehr viel. Professor Dr. Alois Scheuerlein (Dozent für Agrarökonomie) hat uns ein Weltbild aus der Sicht eines Ökonomen vermittelt. Das war für mich bis dahin neu und hat mich deswegen sehr interessiert. Ich habe gelernt, nicht immer auf meinen Standpunkt zu beharren, sondern auch neue Ideen zuzulassen. Davon profitiere ich bis heute.

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  • Mehr Infos zu Georg Mayerhofer

    Warum haben Sie Landwirtschaft an einer Hochschule studiert?

    Mich hat es schon immer in die Ferne gezogen. Dabei war es mir wichtig, neue und interessante Menschen kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern.

    Warum haben Sie sich für den Studienort Freising entschieden?

    Für mich als Wochenendheimfahrer war Freising ideal. Wann immer es ging, habe ich zwischendurch am Familienbetrieb mitgeholfen. Der gute Ruf und der einzigartige Campus haben die Entscheidung für Freising leicht gemacht.

    Wo haben Sie Ihr Praxissemester (landwirtschaftlicher Ausbildungsbetrieb) absolviert und warum genau dort?

    In Australien auf dem Familienbetrieb bei den Ibbotts. Dort konnte ich viel Neues kennenlernen und hatte Familienanschluss. Außerdem habe ich einem Ackerbauern geholfen. Als Gegenleistung durfte ich am Wochenende mit ihm zum Beispiel mit seinem Flieger mitfliegen und konnte so einiges von Australien sehen.

    Das "Wichtigste" im Studium ist für mich...

    das große Netzwerk, welches ich mir dadurch aufbauen konnte.

    Das hätte ich aus heutiger Sicht anders gemacht

    Vielleicht hätte ich manchmal etwas mehr lernen sollen? Aus damaliger Sicht war das aber nicht ökonomisch.

Landwirt des Jahres 2015 - Schweineproduzent Martin Wimmer

Bildquelle: dlz agrarmagazin
Betrieb Martin Wimmer Kastanienhof, Essenbach

Ackerbaubetrieb mit Schwerpunkt Ferkelerzeugung sowie angeschlossener Schweinemast

Beruflicher Werdegang
  • 2003 - 2007 Studium Landwirtschaft, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Freising
  • 2005 Neugründung eines eigenen Betriebes mit elterlicher Unterstützung, Schwerpunkt Ferkelerzeugung (kompletter Neueinstieg mit 300 Sauen)
  • 2010 Bau eines zusätzlichen Maststalls zum geschlossenen System mit einem Kooperationspartner
  • 2016 Erweiterung des Sauenbestandes auf 880 Muttersauen und notwendiger Weiterentwicklung des nötigen Ackerbaus
Aktuelle Tätigkeit

Betriebsleiter des Schweinebetriebs, Organisation, Mitarbeiterführung, Ein- und Verkauf, Mitarbeit bei entscheidenden Arbeiten, Vertretung

Meine Empfehlung für derzeitige Studierende

Macht viele Praktika und schaut euch einiges an. Hetzt euch nicht durchs Studium. Gönnt euch einen blauen Vorlesungstag auf der Terrasse der Cafeteria am Berg, bei Sonnenschein mit einer guten Brotzeit und wunderbarem Blick über die Isarauen! Feiert viel! Eignet euch die Basics an, seit offen und strebt nach Wissen. Denn später im Alltagsgeschäft wird man erst vieles verstehen und lernen. 

Das hat mich besonders geprägt

Als leidenschaftlicher Betriebswirtschaftler haben mich die damals herausfordernden Vorlesungen in diesen Fächern natürlich besonders geprägt.

Ich wünsche allen Studierenden, dass Sie sich nach Ihrem Studium so gerne an Weihenstephan erinnern, wie ich. Ich habe die Fakultät stets als große Familie empfunden.An einem sehr schönen Ort (damals noch am Weihenstephaner Berg) widmet sie sich einer der schönsten Aufgaben dieser Erde: Nachhaltig gesunde Lebensmittel für die Welt zu erzeugen.

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  • Mehr Infos zu Martin Wimmer

    Warum haben Sie Landwirtschaft an einer Hochschule studiert?

    Als zukünftiger Betriebsleiter (Wunsch meiner Eltern) war mir die FH mit einer praxisnähern Ausbildung sympathischer. Das Diplomstudium war die kürzere Ausbildung im Vergleich zu einer Lehre und dem anschließenden Meisterkurs.

    Warum haben Sie sich für den Studienort Freising entschieden?

    Die Liebe zu Altbayern und die Heimatnähe. Das sehe ich heute anders.

    Wo haben Sie Ihr Praxissemester absolviert?
    • Friedhelm Kloth, Nienburg-Weser in Niedersachsen (Ackerbau und Ferkelerzeugung)
    • Niels Thorkilsen, Horsens Dänemark (Ferkelerzeugung)
    • Michael Huber, Fürstenzell Passau (Ackerbau, Ferkelerzeugung und Schweinemast)
    Das "Wichtigste" im Studium ist für mich...

    die Freundschaften, die ich dort gewonnen habe. Zudem wollte ich durch das Studium die Vielfältigkeit der bayerischen Landwirtschaft kennenlernen.

    Das hätte ich aus heutiger Sicht anders gemacht

    Ich würde während der Studienzeit in Freising wohnen und nicht jeden Tag nach Hause pendeln. Daheim ist man noch sein Leben lang!