Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
08.10.2021

Zweiter Food Startup Campus war ein großer Erfolg

Christine Dötzer
Screenshot aus dem Zoom-Meeting
Die virtuelle Preisverleihung. (Foto: HSWT)
Die vier Gründer:innen lächeln in die Kamera.
Haben für ihre Dattelpralinen den Publikumspreis gewonnen: Die Gründer:innen des Startups djoon. (Foto: djoon)
Die Gründerin und der Gründer stehen neben einem Firmen-Roll-up.
Einer der Abräumer des Tages: Frudist mit gefriergetrocknetem Obst. (Foto: Frudist)
Das Gründerpaar lächelt in die Kamera.
Dürfen ihre Ramen-Sets auf der nächsten REWE-Frühjahrsmesse vorstellen: TADA Ramen. (Foto: TADA Ramen)
Eine Schachtel mit Kakaodrops. Auf der Schachtel ist die kinderfreundliche Zeichnung eines Bärs.
Mit natürlichen Süßigkeiten für Kinder räumte palimdu ein Allround-Paket vom Verpackungsspezialisten ab. (Foto: palimdu)
Die Gründerin und der Gründer halten lächelnd einen Beutel ihres Produkts in die Kamera.
VEPROSA belegte den dritten Platz beim 'AOK Food Startup Award'. (Foto: VEPROSA)
Ein Beutel mit Haferdrinkpulver und ein passender Shaker.
Für ihr Haferdrinkpulver wurden Organic Labs mit dem zweiten Platz beim 'AOK Food Startup Award' ausgezeichnet. (Foto: Organic Labs)

Weihenstephan - Die Online-Food-Startup-Konferenz des Food Startup Inkubators Weihenstephan (FSIWS), des Drink Innovation Campus (DICA) und StartinFOOD versammelte auch in diesem Jahr wieder knapp 190 angehende Food-Startups virtuell. Von der Produktion über den Verkauf bis hin zur Finanzierung der eigenen Idee erhielten die Teilnehmer:innen Ende September live und aus erster Hand Tipps erfolgreicher Startups und tauschten sich untereinander sowie mit Expert:innen aus der Lebensmittelbranche aus.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der FoodNextGen-Pitch mit Live-Verkostung der Produkte acht ausgewählter Startups. Die Jury sowie Besucher:innen mit sogenannten 'Tasty Tickets' hatten im Vorfeld Testprodukte erhalten, die sie während der Veranstaltung probierten und bewerteten. Der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis ging an djoon, ein junges Münchner Unternehmen, das Dattelpralinen anbietet.

Zahlreiche Preise der Branchenpartner

Darüber hinaus vergab die Fachjury weitere attraktive Preise. So freut sich djoon neben dem Publikumspreis über ein Wachstumscoaching des Strategiepartners Square One Foods. Auch das Team von TADA Ramen, das traditionelle Ramen zum Selbermachen vorgestellt hatte, wird von einem solchen Coaching profitieren.

Ein Coaching zum Lebensmitteleinzelhandel samt Testlistung auf der Startup-Lounge von REWE Süd sowie ein Auftritt auf der REWE Frühjahrsmesse, auf der die Einkäufer:innen nach neuen Produkten Ausschau halten, ging an das Unternehmen Frudist, das getrocknetes Obst neu definiert. Das Gründer-Duo von TADA Ramen wird ebenfalls auf der REWE Frühjahrsmesse dabei sein.

Frudist erhält zudem von der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) einen kostenlosen Messestand auf der FOOD & LIFE, die Anfang Dezember dieses Jahres in München stattfinden wird, sowie ein Allround-Paket des Verpackungsspezialisten Jung. Letzteres ging zusätzlich an das Startup palimdu, das natürliche Süßigkeiten für Kinder anbietet.

Das umfangreiche Logistik-Paket von Andreas Schmid Logistik ging an TADA Ramen.

Drei Geldpreise von der AOK Bayern

Zum ersten Mal vergab die AOK Bayern in diesem Jahr den „AOK Food Startup Award“. VEPROSA war mit einer veganen Proteinsoße in Bio-Qualität ins Rennen gegangen und erhält 300 Euro. Das Unternehmen Organic Labs überzeugte mit einem Haferdrinkpulver aus dem Papierbeutel und ging mit 700 Euro nach Hause. Beim Hauptpreis von 1.000 Euro setzte sich Frudist durch. Andre Zarth von der AOK Bayern hatte bei der Preisvorgabe vor allem auf die Kriterien Nachhaltigkeit, soziales Engagement, Gesundheit und Geschmack geachtet.

Wertvolle Insights für Startup-Gründer:innen

Der Food Startup Campus bietet angehenden Startups und Gründungswilligen vor allem auch Gelegenheit, hilfreiche Erfahrungswerte von anderen Startups zu erhalten und von Branchenexpert:innen zu lernen. So gab beispielsweise Olaf Deininger - Wirtschaftsjournalist, Digitalexperte und Autor des Buches "Food Code" - in seiner Keynote einen Einblick, welche Auswirkungen die Digitalisierung im Lebensmittelbereich haben wird. In den Panels "Produce", "Sell" und "Scale" berichteten verschiedene Startups von ihren Erfahrungen und gaben angehenden Gründer:innen wertvolle Tipps.

Die Organisator:innen hoffen, dass der Food Startup Campus nächstes Jahr in Präsenz in Weihenstephan stattfinden kann. Um auch Food-Startups, deren Sitz weiter entfernt ist, die Teilnahme zu ermöglichen, ist jedoch auch eine Hybrid-Veranstaltung denkbar.

 

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Info: Food-Startup-Inkubator der HSWT

Anfang Juni 2019 hat die HSWT den Food-Start-up-Inkubator Weihenstephan (FSIWS) ins Leben gerufen. Dieser ermöglicht es Studierenden sowie Mitarbeiter:innen der HSWT und der am Campus Weihenstephan verbundenen Einrichtungen, ihre Unternehmensideen im Lebensmittelbereich zur Marktreife zu bringen. Hochschulexterne Gründer:innen können über den FSIWS fachkompetente Studierende aus allen Bereichen der Lebensmittelwertschöpfungskette als Partner:innen oder Mitarbeiter:innen gewinnen, etwa im Rahmen von Abschlussarbeiten oder mit den Studierenden als Mitgründer:innen.

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