10.08.2016

Wissenschaftszentrum Straubing wird zur "Hochschule Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit"

Tanja Tenschert

Straubing - Das Wissenschaftszentrum für Nachwachsende Rohstoffe wird in die "Hochschule Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit" umgewandelt und ausgebaut. Die Trägerschaft der Hochschule übernimmt die Technische Universität München (TUM), die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist als Kooperationspartner gesetzt. So hat es der Bayerische Ministerrat auf Vorschlag von Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle am 28. Juli 2016 beschlossen.

Bis 2019 sollen in Straubing1000 Studienplätze in vier Bachelor- und vier Masterstudiengängen entstehen. Das Lehr- und Forschungsthema "Nachwachsende Rohstoffe" soll um die Fächer "Nachhaltige Energiesysteme/Verfahrenstechnik", "Bioökonomik", "Biobasierte Chemie/Industrielle Biotechnologie" und "Werkstoffwissenschaften/Biogene Werkstoffe" erweitert werden.

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wird sich, obwohl sie nicht an der Trägerschaft beteiligt ist, weiterhin in Straubing engagieren. Alle Professoren der HSWT, die bislang am Wissenschaftszentrum tätig sind, sowie eventuell neu zu berufene Professorinnen und Professoren werden in Form einer Doppelmitgliedschaft weiterhin HSWT-Professoren sein.

Das Trägerschaftsmodell der Hochschule Straubing ist per Landesgesetz zu regeln. Ein entsprechender Gesetzesentwurf, in den die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sich und ihre Interessen als Kooperationspartner aktiv einbringt, wird derzeit vom Wissenschaftsministerium erarbeitet. Geplant ist die Eröffnung der "Hochschule Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit" zum Wintersemester 2017/18, zunächst mit dem Bachelorstudiengang "Industrielle Biotechnologie". Ebenfalls in Vorbereitung ist der Bachelorstudiengang "Bio-Ökonomik und nachhaltige Innovation".

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