29.06.2018 | Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie

Studierende des Gartenbaus entwickeln Konzepte zur Steigerung der Attraktivität von (Bundes-)Gartenschauen

Tanja Tenschert
Bundesgartenschau
Studierende des Gartenbaus an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben sich in den vergangenen Monaten damit beschäftigt, wie die Attraktivität der deutschen Gartenschauen für Jugendliche und junge Erwachsene weiter erhöht werden kann.

Weihenstephan - Studierende des Gartenbaus an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben sich in den vergangenen Monaten damit beschäftigt, wie die Attraktivität der deutschen Gartenschauen für Jugendliche und junge Erwachsene weiter erhöht werden kann. Die konkreten Fragestellungen waren dabei:

  • Was müssen Bundesgartenschauen/Internationale Gartenschauen leisten, damit sie auch in Zukunft eine Rolle spielen werden?
  • Was sind Ziele und konkrete Ideen zur Verjüngung dieser Formate?
  • In welche Richtungen sollen Gartenschauen sich entwickeln?
  • Was sollte getan werden, damit junge Menschen gut über die grüne Branche informiert sind und dort arbeiten möchten?

Sie wurden von der Bundesgartenschau-Gesellschaft an Prof. Dr. Stefan Krusche, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie, herangetragen. Die Ergebnisse der studentischen Arbeit wurden kürzlich Teilnehmern aus Geschäftsführung und Vertretern der Gesellschafter vorgestellt. Die Studierenden haben insgesamt fünf große Problemkomplexe herausgearbeitet - "Image", "Bekanntheitsgrad", "Aktualität und Bezug zum Einzelnen", "Unbekanntheit der grünen Berufe" sowie "Geld" - und jeweils Maßnahmen vorgeschlagen. So könnte das Image beispielsweise gesteigert werden, wenn ein Musikfestival in das Rahmenprogramm der Gartenschauen etabliert würde und zudem kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten, etwa Zeltplätze auf dem Gartenschaugelände, geschaffen würden. Auch Ideen zu Workshop-Angeboten wie "Seedbombs", "Upcycling" oder "Bienenpflanzen" im Rahmenprogramm wollen die Verantwortlichen in die Konzeption zukünftiger Bundesgartenschauen einfließen lassen.

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH entscheidet über den Austragungsort einer BUGA/IGA, vergibt die Lizenzen zur Durchführung und gründet mit den Kommunen die Durchführungsgesellschaften. Die nächste Bundesgartenschau findet 2019 in Heilbronn statt, 2021 und 2023 folgen Erfurt und Mannheim.

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