Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
30.10.2020

Mit Friedrich Geißler verabschiedete sich ein Unikat in den Ruhestand

Laura Weglehner-Motz
Friedrich Geißler steht auf dem Hochschulcampus und lächelt.
Friedrich Geißler (Foto: HSWT)

Triesdorf - Die HSWT verabschiedete mit Friedrich Geißler vor Kurzem einen ebenso kompetenten wie geschätzten Kollegen in den Ruhestand. Im Sommer dieses Jahres beendete er seine Karriere am Campus Triesdorf nach 82 Semestern - und hätte somit die Höchststudiendauer um das ein oder andere Semester deutlich überschritten. Erfreulicherweise wird Friedrich Geißler die HSWT allerdings ein weiteres Jahr lang an zwei Tagen pro Woche unterstützen.

Im November 1979 begann Friedrich Geißler nach der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker für Landbau seine Karriere an der HSWT. Dementsprechend war er zunächst im Lehrgebiet "Landtechnik" als Assistent von Prof. Dr. Hoffmann für die Betreuung der Praktika sowie die Vorbereitung und Begleitung der Lehrveranstaltungen zuständig.

IT-Pionier und Retter in der Technik-Not

Als die elektronische Datenverarbeitung am Campus Triesdorf eingeführt wurde, war Friedrich Geißler einer der ersten, der sich für diese neue Technologie begeisterte. Daher nutzte er prompt die Chance, die sich ihm durch eine neue Stelle in diesem Bereich bot, und veränderte sich fachlich, indem er von der Landtechnik in den IT-Bereich wechselte. Dieser Wechsel bedeutete für ihn auch, dass er sich in ein für ihn völlig neues Aufgabengebiet einarbeiten musste, was ihm in kürzester Zeit hervorragend gelang. Sehr schnell überblickte er die komplizierten Zusammenhänge der Netzwerkstrukturen und war in der Lage, die Administration zu übernehmen. Als Assistent von Prof. Dr. Gückel war Friedrich Geißler maßgeblich am Ausbau der IT-Infrastruktur am Campus Triesdorf beteiligt. Die hohe Verfügbarkeit des gesamten Netzwerkes einschließlich aller Arbeitsstationen ist nicht zuletzt auf seinen unermüdlichen Einsatz zurückzuführen. Sowohl für das Lehrpersonal als auch für alle anderen Kolleginnen und Kollegen war er oftmals der "Retter in der Not" und hatte für nahezu alle IT-Probleme eine praktikable Lösung parat.

Während seiner Tätigkeit als Assistent von Prof. Dr. Gückel war Geißler zudem für die Betreuung der Physik-Praktika sowie den Aufbau der Experimente für die Vorlesungen zuständig.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war der Ausbau und die Betreuung der Telefonanlage. Dank seines Engagements verfügt der Standort über eine zukunftsfähige Anlage, die allen Anforderungen bestens entspricht.

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