Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
09.07.2014

Kooperationsvertrag mit der Mongolischen Staatsuniversität für Landwirtschaft erneuert

Tanja Tenschert
Kooperationsvertrag erneuert
Die Mongolian State University of Agriculture (MSUA) hat ihren Kooperationsvertrag mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erneuert. Eine Delegation ist eigens für die Vertragsunterzeichnung angereist.
Delegation aus der Mongolei
Besichtigung des Biotechnikums
Vertragsunterzeichnung
Präsident Tumurbaatar Kheruuga und Präsident Prof. Dr. h. c. (MSUA) Hermann Heiler

Weihenstephan - Die Mongolian State University of Agriculture (MSUA) hat kürzlich ihren Kooperationsvertrag mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erneuert. Eine Delegation der MSUA um Präsident Tumurbaatar Kheruuga ist eigens für die Vertragsunterzeichnung angereist und hat die beiden Standorte Weihenstephan und Triesdorf sowohl fachlich als auch kulturell näher kennen gelernt. Ziel des neu unterzeichneten Kooperationsvertrags ist es, die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung weiter zu fördern.
Vereinbart sind nun

  • der gegenseitige Austausch von Wissenschaftlern, Lehrenden und Studierenden,
  • die wissenschaftliche Zusammenarbeit,
  • gegenseitige Unterstützung der wissenschaftlichen Qualifikation von Beschäftigten,
  • der Erfahrungsaustausch bei der Entwicklung fortschrittlicher Studienmethoden,
  • gemeinsame (Studien-)Projekte,
  • der Austausch von Publikationen, Forschungsergebnissen und Informationen über laufende Forschungsprojekte sowie
  • gemeinsame fachliche Konferenzen.

So sollen Projekte zwischen Beschäftigten und Fakultäten der beiden Hochschulen entstehen. Interessierte Studierende sollen mit Deutschkursen an der Mongolischen Staatsuniversität auf das Masterstudium an der HSWT vorbereitet werden. Und auch ein eigener Masterstudiengang "Agrarmanagement" soll nach dem Vorbild und auf Basis des Studienkonzepts der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf eingeführt werden.

Beide Hochschulen arbeiten bereits seit 1995 zusammen. Damals haben die Republik der Mongolei und der Freistaat Bayern eine gemeinsame Erklärung verfasst, wonach eine Kooperation in den Bereichen Bildung und Wissenschaft vereinbart wurde. Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen der MSUA und der einstigen Fachhochschule Weihenstephan sollten sich insbesondere mongolische Wissenschaftler aus- und fortbilden. Ein erstes Projekt "Obst und Gemüse" des ehemaligen Professors Friedrich Frenz hat das System der Tropfbewässerung in die Mongolei gebracht. Mit diesem System können nachweislich mehr als 50 Prozent Wasser gegenüber anderen Bewässerungsverfahren wie etwa Fluten, Beregnen mit Großregnern, dem Beregnungswagen oder modernen Sprinklern, eingespart werden. Der fachliche Austausch findet bis heute auf Tagungen, bei Praktika vor Ort, in Seminaren und durch Vorträge statt. In Anerkennung des Beitrags der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zur Entwicklung einer höheren landwirtschaftlichen Ausbildung und Forschung in der Mongolei hat die MSUA 2012 Präsident Prof. Dr. h. c. (MSUA) Hermann Heiler die Ehrendoktorwürde verliehen.

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