25.04.2017 | Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik

Kooperationsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für den Deutschen Umweltpreis 2017 nominiert

Tanja Tenschert
Deutscher Umweltpreis 2017
Das Kooperationsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit der Karmeliten Brauerei und dem Brauereianlagenbauer Ziemann Holvrieka GmbH ist für den Deutschen Umweltpreis 2017 nominiert.
Schneekanonen
Foto: Ziemann_ICE AGE_17_Bernhard

Weihenstephan | Straubing - Das modulare Energiekonzept der Karmeliten Brauerei wurde für den Deutschen Umweltpreis 2017 nominiert. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Winfried Ruß von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und dem Brauereianlagenbauer Ziemann Holvrieka GmbH befasst sich die Brauerei seit einigen Jahren mit der nachhaltigen und umweltgerechten Gestaltung ihrer Produktionsstätte in Straubing. Das Konzept setzt auf modulare Energietechnik, erneuerbare Energien, etwa Schneekanonen zur Kältebereitstellung, und die Reduktion von Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Bereits jetzt werden knapp 40 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen vermieden. Bis Ende nächsten Jahres sollen es 99,5 Prozent sein. Das bedeutet, für die Produktion von 200 Kisten Bier wird dann die gleiche Menge an Kohlenstoffdioxid-Emissionen entstehen, die 2015 noch für eine Kiste angefallen ist.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) würdigt mit dem Deutschen Umweltpreis Projekte und Personen, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben. Mit 500.000 Euro ist es der höchstdotierte Umweltpreis Europas. Rund 130 Institutionen – darunter Forschungs- und Naturschutzeinrichtungen, Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie Gewerkschaften, Kirchen und Medien – können jährlich ihre jeweiligen Favoriten für die Auszeichnung vorschlagen. Die Empfehlungen werden dann einer unabhängigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. Die prämierten Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen. In diesem Jahr wird der Preis am 29. Oktober in Braunschweig verliehen.

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