27.06.2016

Hochschule auf der Berliner "Woche der Umwelt" vertreten

Carolin Schmid
Die kleine Lea auf dem Energiefahrrad
Die kleine Lea tritt auf dem Energiefahrrad in die Pedale, um die Lampen des Turms zum Leuchten zu bringen.
Gilda Oswald vom Waldkindergarten Niederaichbach auf dem Energiefahrrad
Erzieherin Gilda Oswald vom Waldkindergarten Niederaichbach testet ebenfalls, wie viel Energie aufgebracht werden muss, um elektrische Geräte zu betreiben.
Prof. Oliver Falk, Prof. Ute Stoltenberg (Leuphana Universität) und Prof. Dr. Klaus Töpfer (ehem. Umweltminister)
Prof. Dr. Oliver Falk und Prof. Ute Stoltenberg (Leuphana Universität) mit dem ehemaligen Umweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ausstellungsgelände im Garten vom Schloss Bellevue
200 Unternehmen und Institutionen haben im Garten von Schloss Bellevue Innovationen aus den Bereichen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz vorgestellt.

Weihenstephan | Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) haben Anfang Juni knapp 200 Aussteller zur "Woche der Umwelt" nach Berlin eingeladen. Die Unternehmen und Institutionen präsentierten im Garten des Schloss Bellevue Innovationen aus den Bereichen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, darunter auch die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Prof. Dr. Oliver Falk und Carolin Schmid haben das Projekt KIEN (Kitas und Energiewende) vorgestellt. KIEN ist ein Kooperationsprojekt der HSWT und der Leuphana Universität Lüneburg, an dem sich auch jeweils fünf Kommunen und Kitas aus Bayern und Norddeutschland beteiligen (wir berichteten).

Stellvertretend für die am Projekt beteiligten Kindertagesstätten waren Christine Meier und Gilda Oswald mit nach Berlin gereist. Die Erzieherinnen arbeiten im Waldkindergarten Niederaichbach, einer ländlich geprägten Gemeinde, die im Rahmen des Projektes ein Konzept für eine nachhaltige Mobilität entwickelt hat. Der Waldkindergarten liegt außerhalb des Ortskerns. Durch Partizipation verschiedener Akteure können die Kitakinder, Senioren und Vereinsmitgliedern jetzt neu befördert werden. Teil des kommunalen Mobilitätskonzepts ist auch ein treibstoffsparender Kleinbus, den die Gemeinde angeschafft hat. Dadurch wird die Dorfgemeinschaft gestärkt und zugleich der kommunale CO2-Ausstoß gesenkt.

Wie viel Energie es kostet, elektrische Geräte zu betreiben, konnten die kleinen (und großen) Besucher am Stand der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf selbst testen. Auf einem eigens für das Projekt angefertigten Energiefahrrad aus Holz wurde zunächst in die Pedale getreten und dadurch schließlich ein LED-Turm und eine Mini-Eisenbahn betrieben.

Kontakt

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Am Hofgarten 4
85354 Freising

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 8161 71-3416
presse [at]hswt.de