Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
25.02.2022

HSWT-Projekt zum Wissenschaftsjahr 2022: Bürger:innen können Fragen einreichen

Christine Dötzer
Luftansicht der Campusumgebung

Triesdorf, 25. Februar 2022 - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) beteiligt sich mit dem Projekt "Land gefragt! Wissen ländlicher Räume im Dialog (LaWiDi)" am 'Wissenschaftsjahr 2022 Nachgefragt!' und will damit vor allem Menschen im ländlichen Raum erreichen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Fragen für die Wissenschaft einzureichen: Vom Pferd bis zum schwarzen Loch - zu jedem Themenbereich ist Wissensdurst willkommen.

Das Wissenschaftsjahr ist ein gemeinschaftliches Format des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Initiative 'Wissenschaft im Dialog' (WiD). Die seit dem Jahr 2000 regelmäßig stattfindenden Wissenschaftsjahre fördern den Austausch zwischen Forschung und Öffentlichkeit und informieren über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen.

In diesem Zusammenhang wird das Begleitprojekt der HSWT vom BMBF gefördert. Projektleiterin an der HSWT ist Professorin Dr. Jennifer Gerend, die im Masterstudiengang Regionalmanagement am Campus Triesdorf der HSWT lehrt. Sie erläutert die Zielsetzung des Projekts: "Wir wollen das Wissenschaftsjahr insbesondere zu den Menschen in ländlichen Räumen bringen. Es ist wichtig, dass ländliche Themen repräsentiert sind."

Über eine erste Frage-Sammelphase hinaus plant das Projektteam ab Frühling dieses Jahres Online- und Vor-Ort-Aktionen, die unterschiedliche Altersgruppen und Menschen aus verschiedenen Orten der Region ansprechen. Angedacht sind beispielsweise Formate mit Schulen und interaktive "Open Space"-Diskussionsveranstaltungen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Anknüpfung an bestehende Netzwerke und Foren, etwa an das Forum Triesdorf der 'Vereinigung ehemaliger Triesdorfer'. Über anstehende Veranstaltungen informiert die HSWT auf der Projektseite: https://fis.hswt.de/forschungsprojekt/1792-lawidi

Jetzt Fragen einreichen für den 'IdeenLauf'

Der 'IdeenLauf' ist die zentrale Mitmachaktion im 'Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!'. Er zielt darauf ab, neue themenübergreifende Zukunftsfelder für die Forschung zu identifizieren und in die Politik einzubringen. Zu diesem Zweck sind die Bürger:innen eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Fragen, die noch bis zum 15. April dieses Jahres eingereicht werden, fließen in den IdeenLauf ein und werden von Vertreter:innen aus Wissenschaft und Bevölkerung gesichtet, übergreifenden Themen zugeordnet und weiterbearbeitet. So entsteht schließlich ein Ergebnispapier mit neuen themenübergreifenden Zukunftsfeldern, das im Herbst 2022 an Politik und Wissenschaft übergeben wird und als Ideenspeicher für Forschung und Forschungspolitik dient.

Fragen für den IdeenLauf können bis 15. April unter folgendem Link eingereicht werden:

https://www.wissenschaftsjahr.de/2022/fragenformular-foerderprojekte/?tan=98404

Auch danach können noch bis zum Ende des Wissenschaftsjahres Fragen eingereicht werden.

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Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!
#MeineFragefürdieWissenschaft


Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre ganz persönliche Frage für die Wissenschaft zu stellen und dadurch Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige Forschungsvorhaben zu setzen. Denn: Wissenschaft und Forschung durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Ob es nun die wachsende Bedeutung von Algorithmen im Alltag oder die Auswirkungen unserer Lebensführung auf das globale Klima sind: Die Gesellschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor großen Herausforderungen. Um diese gemeinsam zu meistern und unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten, sind die Auseinandersetzung mit Forschungserkenntnissen und das Einbringen eigener Perspektiven entscheidend. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie unterstützen seit 22 Jahren als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft.

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