Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
06.03.2015

HSWT bietet neue Studienrichtung "Ökologische Landwirtschaft" an

Tanja Tenschert
Feld mit Mohn und Kornblume
Studierende der Landwirtschaft können sich künftig im Lauf ihres Studiums auch für die Studienrichtung "Ökologische Landwirtschaft" entscheiden.

Weihenstephan | Triesdorf - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bietet ab dem kommenden Wintersemester in den bestehenden Studiengängen "Landwirtschaft" die Studienrichtung "Ökologische Landwirtschaft" an. Damit bedient die Hochschule den erklärten Bedarf von Studierenden, potentiellen Arbeitgebern und nicht zuletzt auch von politischer Seite nach qualifizierter Ausbildung im Ökobereich. Denn die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt und soll künftig stärker aus regionaler Produktion gedeckt werden.

Mit dem erweiterten Studienangebot der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wird nun neben der beruflichen Bildungsebene auch eine akademische Ausbildung im ökologischen Bereich angeboten.

Studierende, die ihr Studium im Wintersemester 2015/16 beginnen, können sich nun auch im Lauf des Landwirtschaftsstudiums entscheiden, ob sie sich fachlich auf ökologische Landwirtschaft spezialisieren wollen. Die Grundlagen in den ersten Semestern sind für alle Studierenden gleich. Wer sich dann für die Studienrichtung "Ökologische Landwirtschaft" entscheidet, wird umfassend für alle wesentlichen produktionstechnischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fachgebiete qualifiziert - angefangen vom Boden über die Pflanzen und Tiere, den Europäischen Rechtsrahmen bis hin zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Bewertung von Prozessen. Studierende sollen nach ihrem Studienabschluss beispielsweise in der Lage sein, die Standortbedingungen mit den betrieblichen Gegebenheiten und Marktaussichten zu einer nachhaltig optimalen Betriebsorganisation zusammenzufügen. Dazu gehören auch Kenntnisse über die Qualität und Verarbeitung ökologisch hergestellter Produkte bis zu deren Verkauf an den Endverbraucher. Um das zu trainieren, beschäftigen sich die Studierenden exemplarisch mit einem Produkt, das sie in der zeitlichen Abfolge von der Erzeugung bis zur Vermarktung behandeln und die zugehörigen Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette bewerten. Oder sie analysieren in einem "integrierten Modul" die Verflechtungen zwischen Pflanzenproduktion, Tierhaltung, Technik und Umwelt. In das Studium ist ein Praxissemester integriert, das in einem anerkannten Öko-Ausbildungsbetrieb abgeleistet wird. Gemeinsame Kernfächer mit den Studierenden der konventionellen Studienrichtung fördern zudem den Austausch und gewährleisten eine breite Ausbildungsbasis.

An beiden Abteilungen werden eigens hierfür neue Dozenten berufen und auch externe Spezialisten sowie entsprechende Flächen und Praxisbetriebe stehen für die praxisnahe Ausbildung zur Verfügung. 

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