Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
22.01.2020

Hightech Agenda Bayern: Mehr als ein Dutzend neue Stellen für die HSWT - Bereiche Digitalisierung und Forschung gestärkt

Christine Dötzer
Blick auf den Campus Triesdorf der HSWT. (Foto: HSWT)
Blick auf den Campus Weihenstephan der HSWT. (Foto: HSWT)

Weihenstephan | Triesdorf - Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) erhält im Zuge der Hightech Agenda des Freistaats Bayern 2020 sieben neue Professuren sowie sechseinhalb Stellen für weiteres Personal, um rund weitere 200 Studienplätze zu schaffen sowie die angewandte Forschung und Entwicklung zu stärken. Damit nimmt unter anderem das 'Kompetenzzentrum für digitale Agrarwirtschaft' (KoDA) weiter an Fahrt auf.

Weil in der Agrar- und Ernährungswirtschaft digitale Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, müssen Lehrinhalte, Forschungsaktivitäten und der Wissenstransfer in die Praxis ausgeweitet werden. KoDA ist für die HSWT der zentrale Startbaustein einer breit angelegten Digitalisierungsstrategie und versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Digitalisierungsfragen in den angewandten Lebenswissenschaften. Durch Kooperationen mit Partnern aus der Praxis wie beispielsweise Landtechnikherstellern sichert die Hochschule eine effiziente anwendungsorientierte Forschung. Die Studierenden profitieren von einer Lehre am Puls der Zeit und nah an ihrer zukünftigen Berufspraxis.

Mittelfristig wird KoDA die Digitalisierung der bayerischen Flächenwirtschaft zukunftsfähig mitgestalten und entsprechend dem Auftrag einer Hochschule für angewandte Wissenschaften die praxisnahe Ausbildung der Studierenden, die anwendungsorientierte Forschung sowie die Fort- und Weiterbildung von Externen garantieren. Somit trägt KoDa zur Sicherung der bayerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft und damit zum Erhalt und Ausbau der Arbeitsmarktperspektiven in Bayern bei. „Mit den für das Haushaltsjahr 2020 in Aussicht gestellten weiteren zwei Professuren wächst das KoDA-Team auf sechs Professuren an, davon drei Forschungsprofessuren, und nimmt richtig Fahrt auf“, freut sich HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet. „Die politisch Verantwortlichen haben – auf regionaler und auf Landesebene - den dringenden Bedarf an dieser Stelle gesehen und sofort reagiert,“ lobt Veulliet das engagierte Vorgehen der Politik in Sachen KoDA.

Hightech Agenda Bayern stärkt Forschung an der HSWT maßgeblich

Die HSWT hat es sich auf die Fahne geschrieben, durch praxisnahe Lehre und angewandte Forschung dazu beizutragen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. So vermittelt die Hochschule unter anderem Handlungsoptionen beim Klima- und Ressourcenschutz sowie beim Biodiversitätserhalt und unterstützt dabei, diese in der Fläche zu implementieren. Lösungen für den Umgang mit den Herausforderungen bei der nachhaltigen Ausgestaltung, der Nutzung und beim Schutz der Lebensgrundlagen sind sowohl für Bayern als auch im internationalen Kontext relevant. Der Freistaat kann hier mit stark anwendungsbezogenem Wissen eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Hightech Agenda Bayern liefert die notwendigen Ressourcen, um die Forschung an der HSWT entsprechend aufzustellen - auch im internationalen Wettbewerb.

Hightech Agenda stärkt die Hochschulen als Zentrum des Fortschritts

Ziel der im Oktober 2019 im Bayerischen Landtag vorgestellten Hightech Agenda Bayern ist es, den Freistaat bei Forschung und Innovation im Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu halten. Die Hochschulen stehen dabei im Fokus. Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Wissenschaft und Forschung sind das Herzstück unseres Fortschritts, unsere Versicherung für die Zukunft. Mit der Hightech Agenda investieren wir massiv in die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Bayern: über 13.000 neue Studienplätze im Bereich der Informatik, der Digitalisierung und der Technik. Das ist ein starkes Zukunftssignal und ein deutliches Versprechen an unsere Hochschulen. Bewusst stärken wir damit jede staatliche Hochschule mit zusätzlichen Stellen und neuen Studienplätzen – im ganzen Freistaat. Diese Initiative ist in Zeiten, in denen in anderen Bundesländern die Sicherung der Ausbildungskapazitäten im Vordergrund steht, ein mutiger und zukunftsweisender Schritt."

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