Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
15.10.2020

Drei neue Professoren am Campus Triesdorf der HSWT

Christine Dötzer
Portraitfoto von Professor Rühle
Prof. Dr. Jörg Rühle (Foto: Annette Koroll FOTOS)
Portraitfoto von Professor Wilbois
Prof. Dr. Klaus-Peter Wilbois (Foto: HSWT)
Portraitfoto von Professor Gatternig
Prof. Dr. Bernhard Gatternig (Foto: Axel Link)

Triesdorf - Die HSWT begrüßt zum Wintersemester 2020/21 drei neue Professoren am Campus Triesdorf. An der Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung starten Prof. Dr. Jörg Rühle im Fachgebiet `Tierernährung´ und Prof. Dr. Klaus-Peter Wilbois im Fachgebiet `Innovative Anbausysteme und Pflanzenbau in der Ökologischen Landwirtschaft´ in Forschung und Lehre. Prof. Dr. Bernhard Gatternig übernimmt an der Fakultät Umweltingenieurwesen die Professur `Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft´.

Prof. Dr. Jörg Rühle studierte Agrarwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er anschließend im Fachbereich Tierernährung promovierte. Vor seinem Eintritt an der HSWT war der gebürtige Baden-Württemberger in verschiedenen Unternehmen vor allem der Futtermittelindustrie tätig und arbeitete eng mit Hochschulen zusammen. Die ständige Weiterentwicklung und Optimierung der Tierfütterung, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, ist für Rühle das besonders Spannende an dem Themenfeld. So bietet in seinen Augen beispielsweise die Digitalisierung viele Möglichkeiten, Prozesse auszuwerten und zu optimieren, um auf Basis dessen eine gesunde und ökonomische Fütterung im Sinne des Tierwohls umzusetzen, die umweltverträglich und nachhaltig ist. Auch an der HSWT wird sich der 52-Jährige diesen Themen widmen und sie den Studierenden näherbringen: "Die HSWT habe ich während meiner beruflichen Tätigkeit schon früh als sehr innovativ kennengelernt. Die Ausstattung und Möglichkeiten für Lehre und Forschung sind hier außerordentlich gut, die Atmosphäre sympathisch."

Gemeinsam mit den Studierenden für eine ökologischere Nahrungsmittelerzeugung

Prof. Dr. Klaus-Peter Wilbois wechselt von der Fakultät `Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme´ in Weihenstephan an die Fakultät `Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung´ am Campus Triesdorf. Der 59-Jährige ist in der Forschung vor allem zu pflanzenbaulichen Themen in der ökologischen Landwirtschaft aktiv, etwa im Bereich Bodenfruchtbarkeit oder beim Sojabohnenanbau. Durch den Wechsel an die Fakultät `Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung´ sieht Wilbois für sich noch mehr praktische Möglichkeiten, in der ökologischen Pflanzenbauforschung aktiv zu sein, unter anderem wegen bestehender Praxis-Kooperationen der HSWT mit dem Bezirk Mittelfranken. Neben der Forschung liegt dem gebürtigen Saarländer die Lehre sehr am Herzen: "Mir ist es wichtig, junge Menschen für eine wissenschaftlich fundierte Sicht auf die Welt zu begeistern. Und gemeinsam mit den Studierenden bemühe ich mich darum, unsere zukünftige Nahrungsmittelerzeugung umwelt- und naturschutzgerechter, sprich ökologischer, zu machen."

Spannende Umgebung für Lehre und Forschung

Prof. Dr. Bernhard Gatternig ging nach seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Graz für den Abschluss seiner Promotion an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), wo er bis 2015 auch als akademischer Rat am Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik tätig war. Nach einer Station in der Industrie kehrte Gatternig 2017 als Arbeitsgruppenleiter der Bereiche Bioprozessautomation und Experimentelle Strömungstechnik an die FAU zurück. Zu seinem Wechsel an die Fakultät Umweltingenieurwesen der HSWT sagt der gebürtige Österreicher: "Für eine Professur am Campus Triesdorf der HSWT habe ich mich unter anderem wegen des spannenden fachlichen Portfolios der Hochschule entschieden. Hier sehe ich zum einen innerhalb der Fakultät `Umweltingenieurwesen´ großes Potential für eine gute Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, zum anderen bieten sich auch fakultäts- und campusübergreifend interessante Ansatzpunkte für interdisziplinäre Kooperationen vor allem in der Lebensmitteltechnologie." Die Forschung des 41-Jährigen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft fokussiert insbesondere auf die Bereiche Abfallwirtschaft und Energietechnik sowie auf Produktionsverfahren in der chemischen Industrie und Lebensmitteltechnologie. Dabei betrachtet er sowohl einzelne Verfahrensschritte als auch den Gesamtprozess und widmet sich darüber hinaus der Umsetzung von Digitalisierung und dem sogenannten Industrial Internet of Things in verfahrenstechnischen Prozessen.

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