Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
14.12.2015 | Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik

Absolventin Simone Loibl erhält Kulturpreis Bayern

Tanja Tenschert
Simone Loibl
Simone Loibl wurde für ihre Masterarbeit "Charakterisierung eines Antikörper-Wirkstoff-Konjugats mittels chromatographischer und massenspektrometrischer Methoden" mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.
Gruppenbild
Der Kulturpreis Bayern wurde in diesem Jahr zum elften Mal an Künstler und junge Akademiker verliehen.

Weihenstephan | Essenbach - Simone Loibl, Absolventin der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf,  wurde kürzlich im Beisein des Bayerischen Kunst- und Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet. Neben Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wurden auch die besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden aller bayerischen Hochschulen bei einer feierlichen Veranstaltung mit dem Preis gewürdigt. Simone Loibl wurde für die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ausgezeichnet.

Die Kunstpreisträger des Abends waren Bruno Jonas, Eugen Gomringer, Brigitte Hobmeier, Christiane Karg, Ingo Maurer und Thomas von Steinaecker. Daneben wurde Simone Loibl für ihre Abschlussarbeit mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet. Simone Loibls Masterarbeit trägt den Titel "Charakterisierung eines Antikörper-Wirkstoff-Konjugats mittels chromatographischer und massenspektrometrischer Methoden". Darin beschäftigte sie sich mit den Fortschritten in der Therapie von Krebserkrankungen, insbesondere mit einer neuen Klasse von therapeutischen Antikörpern: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate. Für ihre Studie untersuchte die 27-Jährige ein solches Konjugat mit speziellen analytischen Methoden, um veränderte Aminosäuren – die Bausteine von Antikörpern – eindeutig zuordnen zu können. Mithilfe der Koppelung von Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie musste sie zunächst die bestmögliche Verarbeitungsweise der komplexen Proben ermitteln. Nach der Unterteilung der Antikörper in kleinere Einheiten – sogenannte Peptide – konnte Simone Loibl die modifizierten Aminosäuren eindeutig Positionen im Antikörper zuordnen. Darüber hinaus erstellte sie ein Konzept für die relative Quantifizierung der veränderten Aminosäuren. Durch die Ergebnisse ihrer Studie kann der Entwicklungsprozess von Biopharmazeutika weiter optimiert werden.

Die jährliche Auszeichnung für Künstler und junge Akademiker verleiht die Bayernwerk AG in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. "Der Kulturpreis Bayern verbindet Kulturgenerationen und schlägt eine Brücke zwischen Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft. Der Kulturpreis Bayern wird immer mehr zur Plattform für Begegnung und Gedankenaustausch. Und da müssen unsere jungen Nachwuchsakademiker und junge Künstlergenerationen ihren festen Platz haben", so der Vorstandsvorsitzende des Bayernwerks  Reimund Gotzel.

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