Wien, Energie und viel Teamgeist

© Prof. Dr. Peter Zerle

Sechs Tage, zwei Hauptstädte und jede Menge Energie: Das 6. Semester Management erneuerbarer Energien verband auf seiner Abschlussfahrt nach Wien und Bratislava, Technik, Kultur und Gemeinschaft.

Mitten im Mai hieß es für 24 Studierende des 6. Semesters Management erneuerbarer Energien, raus aus dem Hörsaal, rein in die Praxis und zwar stilecht per Bahn nach Wien. Begleitet von Prof. Dr. Andreas Zeiselmair und Prof. Dr. Peter Zerle startete die Reise mit einer ersten Entdeckungstour durch die österreichische Hauptstadt. Zwischen historischen Fassaden und moderner Infrastruktur wurde schnell klar, dass diese Exkursion mehr zu bieten hat als trockene Theorie. Das Jugendgästehaus in Wien-Brigittenau wurde zum Basislager für fachliche und kulturelle Streifzüge und vermutlich auch für die eine oder andere spätabendliche Diskussion.

Von Windkanal bis Wasserkraft Technik trifft Geschichte

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Technik. Am Technikum Wien warteten Laboreinblicke und Experimente rund um Windkanal und Wasserstoff. Greifbare Ingenieurskunst statt Formelsammlung. Im Technischen Museum wurde anschließend weiter gestaunt, bevor am zweiten Tag die große Energiefrage gestellt wurde. Bei Austrian Power Grid und VERBUND erhielten die Studierenden fundierte Einblicke in Stromnetze, Wasserkraft und den europäischen Energiemarkt. Ein kulturelles Kontrastprogramm bot Schloss Schönbrunn: kaiserlicher Glanz statt Kilowatt, was für angenehme Spannung im Programm sorgte.

Perspektivwechsel auf der Donau 

Am dritten Tag führte die Reise weiter nach Bratislava, wo eine englischsprachige Stadtführung den internationalen Blick schärfte. Neben Zeit zur freien Gestaltung sorgte eine Bootsfahrt auf der Donau am Freitag im wahrsten Sinne für Perspektivwechsel. Zwischen Fachinput, Kultur und gemeinschaftlichen Erlebnissen wuchs die Gruppe spürbar zusammen. Am Samstag ging es, mit neuen fachlichen Impulsen, zurück nach München. Und das mit gestärktem Teamgeist und vermutlich mehr als nur ein paar Insiderwitzen im Gepäck. Eine Exkursion, die zeigt, dass Lernen auch hervorragend mit Aussicht funktioniert. 

 

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