Werner-von-Siemens-Gymnasium besucht Campus Triesdorf der HSWT

Viele Personen stehen als Gruppe nebeneinander und voreinander und blicken lächelnd in die gleiche Richtung. Im Hintergrund ist eine graue Wand zu erkennen.
© Sebastian Näpfel

Anfang Juli kamen 25 Schüler:innen zum Campus Triesdorf, um sich näher mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Schüler:innen der 10. und 12. Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, in Begleitung ihrer Lehrkraft Sebastian Näpfel, Studienrat, hatten auf dem Campus Gelegenheit, mehr über Nachhaltigkeit zu erfahren. Bemerkenswert ist, dass die Schule bereits erfolgreich am Projekt Klimaschule Bayern teilnimmt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Funda Nehmeier, Assistentin der Hochschulfrauenbeauftragten, unter Mitwirkung des Büros der Beauftragten für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst der Hochschule und in Zusammenarbeit mit der Fakultät Umweltingenieurwesen.

Bereits eine Woche zuvor besuchte Prof. Dr. Rudolf Huth das Gymnasium und bereitete die Schüler:innen inhaltlich auf den Projekttag „Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels“ an der Hochschule vor.

Auf der Suche nach guten Beispielen

Zu Beginn des Praxistags erfuhren die Schüler:innen wie Nachhaltigkeit am Campus gelebt wird. Beispielsweise im Green Office, dem Nachhaltigkeitsbüro der HSWT. Es fungiert als Schaltzentrale für Ideen oder Anliegen zum Thema Nachhaltigkeit und steht Studierenden und Mitarbeitenden offen. Im Anschluss durften die Schüler:innen in Kleingruppen und mit Unterstützung durch zwei Studierende des Green Office in den Gebäuden und im Außenbereich der Hochschule auf „Foto-Safari“ gehen. Ziel war es, Beispiele für Nachhaltigkeit an der HSWT zu finden, die später gemeinsam mit allen gesammelt und auf Umsetzungspotenzial für das eigene Gymnasium geprüft wurden. Unter Anleitung von Marlene Ganßer und Jasmin Trescher vom Green Office durften die Schüler:innen anschließend ihren eigenen CO2-Fußabdruck berechnen und den CO2-Handabdruck kennenlernen: Beim CO2-Handabdruck geht es darum, andere zum Mitmachen zu bewegen und Strukturen zu verändern. Ein positiver Handabdruck entsteht, wenn die Schüler:innen etwa Klimaprojekte initiieren oder andere durch klimafreundliches Verhalten inspirieren.

Studium mit Nachhaltigkeitsaspekt

Matthias Beck von der Studienberatung und Prof. Dr. Heidrun Rosenthal von der Fakultät Umweltingenieurwesen gaben den Schüler:innen Einblicke in das vielfältige Studienangebot der HSWT. Dabei wurde auch der neue Studiengang Energie- und Wasserwirtschaft, welchen Interessierte ab dem WS 2026/2027 belegen können, vorgestellt. Prof. Dr. Volker Nischwitz hat im Rahmen einer Laborführung auch die zahlreichen Möglichkeiten der Umweltchemie und Umweltanalytik für die Untersuchung von Wasser, Boden, Luft und Biomasse vorgestellt. Als Erinnerung an den Besuch des Campus gab es Triesdorfer Apfelsaft zum Mitnehmen, bedruckt mit dem Slogan des neuen Studiengangs  „Energie trifft Wasser“.

  • In einem Raum mit vielen Tischreihen, an denen Stühle stehen, steht eine Person vor einer Tafel und einer Leinwand, auf der weiße Schrift auf grünem Hintergrund zu sehen ist sowie ein Bild einer Steckdose. Die Person hat die Finger vor der Brust verschränkt und den Mund leicht geöffnet.
    Prof. Dr. Rudolf Huth begrüßte die Gäste und stellte ihnen das Programm für den Tag vor. Bereits eine Woche zuvor hatte er das Gymnasium besucht und die Schüler:innen inhaltlich auf den Projekttag an der Hochschule vorbereitet. © Funda Nehmeier
  • In einem Raum mit vielen Tischreihen, an denen Stühle stehen, steht eine Person vor einer Tafel und einer Leinwand, auf der weiße Schrift auf grünem Hintergrund zu sehen ist sowie ein Bild einer Steckdose. Die Person hält mehrere Blätter Papier in den Händen.
    Organisiert wurde die Veranstaltung durch Funda Nehmeier, Assistentin der Hochschulfrauenbeauftragten, und unter Mitwirkung des Büros der Beauftragten für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst der Hochschule. © Funda Nehmeier
  • Mehrere Personen stehen vor einem Gebäude und blicken hinein. Sie sind von hinten zu sehen. Um sie herum sind Holzbänke und eine Holzliege, sowie ein Baum. Rechts im Bild ist eine Person zu sehen, die an einem Tisch mit Laptop sitzt.
    In Kleingruppen hatten die Schüler:innen bei einer Foto-Safari Gelegenheit, Beispiele für Nachhaltigkeit an der Hochschule zu finden, beispielsweise im Green Office, dem Nachhaltigkeitsbüro der HSWT. © Funda Nehmeier
  • Mehrere Personen stehen im Freien und blicken in verschiedene Richtungen. Im Hintergrund sind Gebäude und Fahrzeige zu erkennen sowie eine Holzliege und Bäume und Sträucher.
    Während der Foto-Safari lernten Sebastian Näpfel und seine Schüler:innen auch den Campus der Hochschule näher kennen. © Funda Nehmeier
  • Zwei Personen stehen in einem Raum hinter einem Tisch, auf dem ein Monitor steht. Im Hintergrund ist eine Tafel zu sehen und ein aus Holz angefertigtes Vordach, das an der linken Wand befestigt ist.
    Jasmin Trescher und Marlene Ganßer vom Green Office ließen die Schüler:innen den eigenen CO2-Fußabdruck berechnen. © Funda Nehmeier
  • In einem Raum mit Tischreihen, an denen Stühle stehen, sitzen an manchen Tischen Personen und blicken an das Ende des Raumes. Dort stehen zwei Personen hinter einem Tisch. Im Hintergrund ist eine Tafel zu erkennen sowie eine Leinwand mit einer Präsentation.
    Die beiden Studierenden aus dem Green Office erklärten außerdem, warum unser CO2-Fußabdruck so wichtig ist und was es mit dem CO2-Handabdruck auf sich hat. © Funda Nehmeier
  • In einem Raum, in dem Personen an Tischreihen sitzen, steht am Ende des Raumes eine Person vor einer Tafel und einer Leinwand, auf der eine Präsentation zu erkennen ist.
    Prof. Dr. Heidrun Rosenthal von der Fakultät Umweltingenieurwesen gab den Schüler:innen Einblicke in das vielfältige Studienangebot der HSWT. © Funda Nehmeier
  • In einem Raum, in dem Personen an Tischreihen sitzen, steht am Ende des Raumes eine Person vor einer Tafel und einer Leinwand, auf der eine Präsentation zu erkennen ist.
    Matthias Beck von der Studienberatung informierte die Schüler:innen über die Aspekte der Nachhaltigkeit in den Studiengängen der Hochschule. © Funda Nehmeier