Weihenstephaner Haselnuss-Sortensichtung fasziniert den Schmidt Max

Portraitfotos von zwei Männern
© Bayerischer Rundfunk

Im Rahmen der BR-Sendung „Schmidt Max knackt die Nuss“ zeigt HSWT-Professor Dr. Dominikus Kittemann dem bekannten Moderator die Vielfalt der Haselnuss-Sortensichtung der HSWT.

In dem rund achtminütigen Beitrag aus einem Kleingartengewächshaus sowie der Haselnuss-Sortensichtungsanlage der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) kommt die spannende Vielfalt ökologisch angebauter Haselnusssorten zur Sprache. Und das Verkosten lässt sich der Schmidt Max natürlich nicht entgehen. Den kurzweiligen Beitrag aus Weihenstephan kann man in der ARD-Mediathek in diesem Video ab Minute 2:05 verfolgen.

Hintergrund des Projekts an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Das fünfjährige Projekt „Stärkung des ökologischen Haselnussanbaus in Bayern - Aufbau und Betreuung einer Sortensichtungsanlage“ ist am 1. Juni 2024 gestartet. Auf dem Versuchsgelände der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) wird eine Haselnussanlage mit veredelten und unveredelten Haselnusssorten aufgepflanzt. Die Erfahrungen aus der Praxis, des Amts für Landwirtschaft und Ernährung (AELF) Fürth und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) werden maßgeblich mit einfließen.

Ab der Pflanzung werden agronomische Eigenschaften der unterschiedlichen Sorten bzw. des Ausgangsmaterials (veredelt / unveredelt) in Bezug auf Anwuchserfolg, vegetativem Wachstum, Wuchsform und Pflegeansprüchen erfasst. Da die Haselnuss meist ab dem fünften Standjahr in den Ertrag kommt, können viele der agronomischen Sorteneigenschaften erst ab diesem Zeitpunkt bearbeitet werden. Geplant ist deshalb, im Anschluss an die ersten fünf Standjahre im Rahmen eines Folgeprojekts das vegetative und generative Wachstum, die Ertragshöhe und -stabilität bzw. Alternanz sowie die Fruchtqualität der jeweiligen Sorten und Veredelungen zu erfassen.

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