Von der Brauerei in den Hörsaal: Studieren ohne Abitur

Eine Person mit Brille und hellbraunem Hend wird ab den Schultern aufwärts gezeigt. Die Person blickt direkt in die Kamera. Im Hintergrund ist eine hellbraun-schwarz-gestreifte Wand zu sehen.
© Niklas Heinzelmann

Niklas Heinzelmann studiert Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der HSWT – ohne Abitur. Im Interview verrät er, wie sich sein Weg an die Hochschule gestaltet hat.

Auf welchem Bildungsweg bist Du an die Hochschule gekommen?

Niklas: Ich habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer begonnen, die mich anfangs sehr gefordert hat. Nach dem erfolgreichen Abschluss habe ich noch zwei Jahre in meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet, bevor ich ein weiteres Jahr in einer Kelterei tätig war. Für ein Studium ohne Abitur im Lebenmittelbereich benötigt man drei Jahre Berufserfahrung – diese hatte ich dann erreicht und konnte mich an der HSWT bewerben.

Was war Deine Motivation für ein Studium an der HSWT?

Ich finde die Lebensmittel- und Ernährungsbranche unfassbar interessant und es ist super, dass an der HSWT das Angebot zum Studium ohne Abitur existiert. Dadurch können sich auch Studieninteressierte, die sich nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung entschieden haben, auf ihrem Fachgebiet weiterbilden und spezialisieren. Da viele meiner Freunde studieren, habe ich bereits gute Einblicke in den Studienalltag bekommen und wusste, was mich erwartet.

Welche Tipps würdest Du Menschen geben, die ohne Abitur ein Studium beginnen möchten? 

Personen ohne Abitur würde ich raten, sich gut über ihre Studienmöglichkeiten zu informieren und motiviert an das Studium heranzugehen. Mit guter Organisation und Interesse am Fach können praktische Erfahrungen ein großer Vorteil im Studium sein. Aber man sollte das Studium nicht unterschätzen, vor allem wenn man längere Zeit nicht im „Lernuniversum“ unterwegs war. Dafür gibt es aber tolle Auffrischungsangebote und Tutorien, um alles zu meistern.