Verbesserte Umweltwirkung durch optimierte Masthühnerfütterung
Das Projekt MastOpti(M)Um untersucht, wie optimierte Masthühnerfütterung NH₃‑Emissionen sowie N‑ und P‑Ausscheidungen senken kann.
Im Forschungsvorhaben MastOpti(M)Um wird geprüft, wie präzise abgestimmte Fütterungsverfahren die von Masthühnern verursachten Umweltwirkungen verringern können. Grundlage bilden die Vorgaben der TA Luft zu maximalen Stickstoff‑ und Phosphorausscheidungen. Prof. Dr. Daniel Werner (HSWT) wird im Bereich Emissionsmessungen tätig sein. An zwei Standorten werden biologische Leistungen, NH₃‑Emissionen sowie der N‑ und P‑Ansatz verschiedener Herkünfte erfasst. Durch enge Zusammenarbeit erfahrener Institutionen wird Fachwissen gebündelt und ein effektiver Wissenstransfer auf Bundesebene sichergestellt.
Vergleich ökologischer und konventioneller Rationen
MastOpti(M)Um untersucht, wie sich Stickstoff- und Phosphoremissionen in der Masthühnerhaltung reduzieren lassen. In konventionellen und ökologischen Fütterungsstudien werden Einsparpotenziale bei N und P ermittelt und deren Auswirkungen auf Leistung, Tiergesundheit und Schlachtkörperqualität bewertet. Ergänzend analysieren Ganzkörperuntersuchungen den Nährstoffansatz, während innovative Messverfahren die Ammoniakemissionen präzise erfassen. So entsteht eine fundierte Basis für nachhaltigere Produktionsstrategien in der Geflügelhaltung.
Projektpartner und wissenschaftliche Zusammenarbeit
Am Projekt beteiligt ist ein deutschlandweites Expertennetzwerk im Bereich Tierernährung, Emissionsmessung, Tiergesundheit und Tierschutz. Neben der HSWT wirkt die LfL mit ihren Fachinstituten sowie die Landwirtschaftskammer NRW mit Fachbereichen und dem Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse mit. Wissenschaftliche Impulse kommen zusätzlich von der Universität Göttingen und der LMU München. Ergänzt wird das Konsortium durch die Bayerischen Staatsgüter Kitzingen, die wichtige Praxiserfahrungen beisteuern und die Umsetzung vor Ort ermöglichen.