Triesdorf Connect 2026: Plattform für Praxis und Karriere
Zwei Tage voller Begegnungen, Gespräche und Zukunftsperspektiven auf der Firmenkontaktbörse in Triesdorf.
Am 28. und 29. April 2026 wurde Triesdorf erneut zum Treffpunkt für Schüler:innen, Studierende, Unternehmen und Institutionen.Weit mehr als 100 Ausstellende präsentierten sich im Forum des Fachzentrums für Energie und Landtechnik und drei weiteren Hallen sowie dem Außengelände der Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA). Organisiert von der Vereinigung ehemaliger Triesdorfer (VET) gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) zeigte die Veranstaltung einmal mehr, wie wertvoll persönlicher Austausch für den beruflichen Einstieg und die Nachwuchsgewinnung ist.
Zwei Tage – zwei Themen
Den ersten Messetag mit Schwerpunkt Landwirtschaft und Agrartechnik eröffneten Susanne Gast, erste Vorsitzende der Vereinigung ehemaliger Triesdorfer e.V., und Markus Heinz, Direktor der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, sowie Vizepräsidentin der HSWT Prof. Dr. Ulrike Machold. Ausgestellte Maschinen und technische Exponate sorgten für großes Interesse und boten zahlreiche Gesprächsanlässe. Studierende nutzten die Gelegenheit, praxisnahe Fragen zu stellen und sich konkret zu Praktika, Abschlussarbeiten und Traineestellen zu informieren.
Den zweiten Messetag mit den Schwerpunkten Ernährung, Lebensmittel, Umweltsicherung sowie Energie‑ und Wasserwirtschaft eröffneten Prof. Dr. Oliver Christ, Dekan der Fakultät Umweltingenieurwesen, und Vizepräsidentin Prof. Dr. Ulrike Machold. Beide machten nochmals deutlich, wie wichtig das Knüpfen von Kontakten schon während des Studiums ist. Wie eng die Themen der beiden Messetage zusammenhängen, zeigte sich vor allem darin, dass viele Firmen an beiden Tagen präsent waren.
Räumliche Nähe und fachliche Expertise
Ein Beispiel für die erfolgreiche Teilnahme an der Triesdorf Connect sind Barbara Freitag-Müller und Celina Graf. Beide waren für die Firma Syngenta auf der Connect vor Ort und sind Alumnae des Campus Triesdorf der HSWT. „Es ist der Triesdorfer Spirit, der mich begeistert – ich war vor 20 Jahren Studentin in Triesdorf und habe immer noch enge Kontakte zu meinen Studienkolleginnen und -kollegen.“ erklärt Barbara Freitag-Müller. Das Außergewöhnliche an Triesdorf sei die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis, die durch die räumliche Nähe von Lehrsaal zu Acker und die fachliche Expertise vor Ort ermöglicht wird.
Netzwerken am Abend
Beim Get‑Together am ersten Abend kamen Schüler:innen, Studierende, Ausstellende, Organisator:innen sowie Gäste in lockerer Atmosphäre zusammen, um dem Messetag nachzuspüren, gute Gespräche fortzusetzen, Kontakte zu vertiefen und vor allem den zahlreichen Helfer:innen zu danken, die maßgeblich zum Gelingen der Messe beigetragen hatten.