Thomas Lorenz feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Zwei Personen stehen im Freien nebeneinander vor einer mit Rankhilfen versehenen Mauer. Die rechte Person hält eine Urkunde in den Händen.
© Josef Gangkofer

Am Institut für Gartenbau ist Thomas Lorenz seit vier Jahrzehnten beschäftigt und hat die Entwicklung von damals bis heute begleiten dürfen.

Nachdem er 1985 seine Ausbildung als Gärtnergehilfe abgeschlossen hatte, begann ab dem 17. März 1986 Thomas Lorenz’ Weg an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Am damaligen Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung der Staatlichen Versuchsanstalt für Gartenbau in Weihenstephan beinhaltete sein damaliges Aufgabengebiet das Anlegen, Betreuen und anschließende Auswerten von Versuchen über Nährstoffversorgung bei Zierpflanzen, teils auch Gemüsepflanzen, die Aufbereitung von Bodenproben zur Analyse sowie allgemeine Gieß- und Pflegearbeiten.

Besonders die räumliche Umstrukturierung des Instituts für Gartenbau, also der Abriss der alten Gewächshäuser und der Neubau von Bürogebäuden und Laboren, stellt für Thomas Lorenz einen besonderen Erinnerungspunkt in seiner Zeit an der HSWT dar. Er war nicht nur als aktiver Mitarbeiter des Instituts an der Beratung zur Planung der Erstausstattung beteiligt – besonders mit Blick auf die Praktikabilität –, sondern konnte auch Schritt für Schritt die Entwicklung hin zu einem moderneren Arbeiten am Institut miterleben.

Veränderung mit Bereicherung

Durch das Anschließen des früheren Instituts an die Hochschule veränderte sich die Arbeitsweise für Thomas Lorenz erheblich. Die Gebietsforschung erweiterte sich und auch bei den in den Gewächshäusern und Laboren Beschäftigten vollzog sich eine Veränderung: mehr wissenschaftliche Mitarbeitende und durch den Kontext der Hochschule auch Studierende sind seitdem anzutreffen. Für Thomas Lorenz stellt der Austausch mit jungen Menschen eine besondere Bereicherung in seinem Arbeitsleben dar: „Praktische Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben und gleichzeitig selbst neue Impulse zu erhalten und neue Themen zu entdecken lässt in meinem Arbeitsalltag keinen Platz für Langeweile.“

Pionierarbeit in der Nachhaltigkeit

Bereits früh beschäftigten sich Thomas Lorenz und seine Kolleg:innen mit der Thematik der Nachhaltigkeit und nachwachsenden Rohstoffen im Gartenbau, indem Untersuchungen und Pflanzenversuche zu Torfersatz oder Kompostierung durchgeführt wurden. Was zu Beginn von der Politik und Gesellschaft noch wenig ernst genommen wurde, erhielt im Laufe der Zeit immer mehr Aufmerksamkeit und auch das Interesse der Industrie bezüglich Nachhaltigkeit im Gartenbau stieg zunehmend. Heute sind es neben Politik und Industrie vor allem auch Hobbygärtner:innen, die sich für torffreie Substrate interessieren und von der damaligen Vorarbeit profitieren.

Begeisterung und Wissen weitergeben

Eine besondere Beigeisterung hegt Thomas Lorenz für die Balkonbepflanzung. Er betreut Demoversuche und freut sich besonders, wenn er sein Wissen rund um Balkonpflanzen an der Balkonblumen-Schauanlage mit interessierten Besuchern teilen kann.