Teilnahme an der TRAI 25 in Paris
Innovationen im Fokus: Prof. Dr.-Ing. N. Huber auf der TRAI 25 in Paris
Im November vertrat Prof. Dr.-Ing. Norbert Huber die Fakultät Umwelt-Ingenieurwesen (UT) auf der renommierten TRAI 25 Konferenz in Paris. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der TRIZ-Methodik und ihrer spannenden Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI). TRIZ ist eine international anerkannte Methode zur Entwicklung innovativer Lösungen für technische Herausforderungen – bislang vor allem in Gruppen angewandt, nun zunehmend unterstützt durch KI.
Gemeinsam mit einem 14-köpfigen Expertenteam führte Dr. N. Huber ein Benchmark-Experiment durch. Ziel war es, die Frage zu beantworten: Wie hilfreich ist KI bei der Erarbeitung kreativer und innovativer Lösungen? Als Beispiel diente ein besonders anspruchsvoller Beschichtungsschritt in der Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien – ein Prozess, der maßgeblich die Qualität und Kosten der Zellen bestimmt.
Die Ergebnisse sind vielversprechend: Der Einsatz von KI kann den Personal- und Zeitaufwand hochqualifizierter Fachkräfte deutlich reduzieren. Offen bleibt jedoch die Frage nach der Qualität der Ideen – bewertet nach Machbarkeit, Nützlichkeit und Neuheit. Hier zeigten sich Unterschiede zwischen den Einschätzungen von Fachleuten und KI-Systemen. Fazit: KI ist ein wertvolles Werkzeug, doch vertiefende Studien sind notwendig, um ihre Rolle bei kreativen Prozessen endgültig zu klären.
Mit dieser Forschung leistet Dr. N. Huber einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der industriellen Innovation – einer Zukunft, in der Mensch und KI gemeinsam neue Wege gehen.
Infobox: Was ist TRIZ?
TRIZ (Theorie des erfinderischen Problemlösens) ist eine systematische Methodik zur Entwicklung innovativer Lösungen für technische Probleme. Sie basiert auf der Analyse von Millionen Patenten und identifiziert wiederkehrende Muster, um kreative Ansätze zu fördern. TRIZ wird in vielen Branchen eingesetzt – von Maschinenbau bis Elektronik – und gewinnt durch die Kombination mit KI neue Dynamik.