Studierende der HSWT beim zweiten Mind Makers Weekend

Eine Gruppe von Personen steht zusammen in einem historisch anmutenden Saal und blickt lächelnd in die gleiche Richtung. Vor der Gruppe liegt ein Hund auf dem Boden.
© HSWT

Vom 24. bis zum 26. April fand das zweite Mind Makers Weekend des Gründungshub Oberbayern mit rund 50 Studierenden in Raitenhaslach statt.

Unter dem Motto „Learn, Create and Grow Together“ lud der Gründungshub Oberbayern zum dreitägigen Bootcamp am TUM-Akademiezentrum in Raitenhaslach ein. Rund 50 Studierende verschiedener Hochschulen und Universitäten entwickelten dabei gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Massentourismus. Der Gründungshub Oberbayern ist eine gemeinsamen Initiative von sechs bayerischen Hochschulen. Mit dieser Initiative fördert das Bayerische Wissenschaftsministerium unternehmerische, innovative und interdisziplinäre Kompetenzen bei Studierenden aller Fachrichtungen und die regionale Vernetzung der bayerischen Hochschulen zu fördern.

Interdisziplinäre Teams und verschiedene Problemfelder

Sieben Studierende der HSWT aus den Studiengängen Applied Informatics, Climate Change Management, Agribusiness, Biotechnologie, Sustainable Regional Development, International Farm Management und Forstingenieurwesen analysierten in interdisziplinären Teams verschiedene Problemfelder, die durch steigende Besucherzahlen in beliebten Reisezielen entstehen. Ziel war es, konkrete und umsetzbare Lösungsansätze für ausgewählte Herausforderungen zu erarbeiten.

Innerhalb von nur 48 Stunden entwickelten die neun Teams eine Vielzahl innovativer Konzepte – darunter das Pre-Booking-Modell „CityPass“ für Nepal, „SpaceHub“, ein KI-basiertes System zur Lärmreduzierung in stark frequentierten Städten, „BinGo“, eine gamifizierte Lösung für urbane Abfallprobleme, sowie „Watermark“, ein speziell auf die Bedürfnisse von Surfern zugeschnittenes Konzept.

Neben der intensiven Projektarbeit bot das Wochenende auch Raum für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven zwischen Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen. Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie durch Zusammenarbeit, Kreativität und interdisziplinäres Denken praxisnahe Lösungen für gesellschaftlich relevante Herausforderungen entstehen können.

Hochschulübergreifendes Zertifikatsprogramm

Für Studierende, die sich für Innovation, Entrepreneurship und Zukunftsgestaltung interessieren, wird an der HSWT ab dem Wintersemester 2026/27 die „Mind Makers Masterclass“ angeboten. Dabei handelt es sich um ein hochschulübergreifendes Zertifikatsprogramm für Studierende der Verbundhochschulen des Gründungshub Oberbayern. Der Bewerbungszeitraum für die Mind Makers Masterclass läuft vom 27. April bis zum 3. Juni 2026.

  • In einem historisch anmutenden Saal stehen zwei Personen am hinteren Ende des Saal hinter einem Redepult und neben einem Bildschirm. Vor ihnen sitzen viele Personen in mehreren Reihen im Halbkreis auf Stühlen.
    Im historischen Ambiete des Prälatenstock des ehemaligen Zisterzienserklosters Raitenhaslach eröffneten Laura Bruns (HMTM) und Dominik Domnik (LMU) das Wochenende mit einer klaren Mission: Die Teilnehmenden sollen in 48 Stunden ein unternehmerisches Konzept entwickeln, das ein soziales oder ökologisches Problem löst. © Frederik Emmer
  • Neben einer Pinnwand mit verschiedenen bunten Post-its stehen zwei Personen. Vor ihnen sitzen weitere Personen auf Stühlen um eine Tisch herum, auf welchem buntes Papier sowie Stifte und Klebeband liegen.
    Noch am ersten Nachmittag starteten die Studierenden in den Design Sprint und das Challenge Mapping. © Frederik Emmer
  • Eine Person steht neben einer Pinnwand und hält sich an dieser mit der linken Hand fest. Zwei Personen stehen vor der Pinnwand, eine davon malt in ein Kästchen eines Plakats. Im Vordergrund ist unscharf die Silhouette einer weiteren Person zu erkennen.
    Zu Beginn des zweiten Tages erarbeiteten die Studierenden gemeinsam mit den Coaches verschiedene Personas. Darauf aufbauend entwickelten sie sogenannte „How-Might-We“-Fragestellungen – ein wesentlicher Zwischenschritt, der den Übergang von der Problemanalyse hin zur Lösungsentwicklung ermöglicht. © Frederik Emmer
  • Drei Personen sitzen verteil an einem Tisch, auf dem verschiedene Dinge liegen. Eine Person tippt auf der Tastatur eines Laptops.
    Die Teams entwickelten am zweiten Tag eigene Geschäftsmodelle und setzten erste Prototypen um – unterstützt durch den gezielten Einsatz von KI-Tools. © Frederik Emmer
  • In einem historisch anmutenden Saal stehen mehrere Personen am hinteren Ende des Saal hinter einem Redepult und neben einem Bildschirm. Direkt neben dem Bildschirm steht eine Person, hält ein Mikrofon in der linken Hand und gestikuliert mit der rechten Hand. Vor den Personen sitzen weitere Personen in mehreren Reihen im Halbkreis auf Stühlen.
    Zum Abschluss präsentierten die Teams am dritten Tag ihre Ideen in kurzen Pitches, die anschließend im Plenum gemeinsam diskutiert wurden. © Frederik Emmer

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