Startups @ HSWT | Teil 55: Crunchtaste GmbH

Auf einem dunklen Hintergrund liegt eine beige Papiertüte mit der Aufschrift "Cocoa Granola". Am rechten oberen Bildrand steht eine Glasschüssel mit dunklen Saaten und Körnern sowie einem Löffel. Im unteren Teil des Bildes liegt eine kleine Menge der Saaten und Körner verstreut auf dem dunklen Untergrund.
© Crunchtaste

In dieser Reihe präsentiert die HSWT Startups, die mit der Hochschule und dem FSIWS verbunden sind. Die Serie stellt die Unternehmen, ihre Produktideen und Arbeitsweise vor.

Laura Kniggendorf hat Politik studiert und zunächst im Projektmanagement eines Modeunternehmens gearbeitet. Heute steht sie in einer Backstube in Sendling und produziert ihre eigenen Granola-Sorten, die sie in ihrem Onlineshop und in ausgewählten Cafés und Feinkostläden vertreibt.

Welches Ziel verfolgst Du mit Deinen Produkten von Crunchtaste?

Laura: Mit Crunchtaste möchten wir so vielen Menschen wie möglich zu dem perfekten Frühstück verhelfen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass wir nur natürliche Zutaten benutzen und auf raffinierten Zucker und künstliche Zusätze verzichten. Unsere Rezepte sind minimalistisch und ‚clean‘ und trotzdem schmeckt jede Sorte einzigartig. Wir legen großen Wert darauf, qualitativ hochwertige Zutaten zu verwenden und jedem Produkt das gewisse Etwas zu verleihen. Damit heben sich unsere Granolas von den Industrieprodukten aus dem Supermarkt ab. 

Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein eigenes Startup zu gründen?

Die Idee zu Crunchtaste entstand eher zufällig nebenbei. In den USA bin ich auf Granola aufmerksam geworden, das dort schon sehr weit verbreitet war. Hier in Deutschland wurde man zwar vereinzelt fündig, jedoch war alles mit viel Zucker versehen und hatte einfach keine gute Qualität. Deshalb habe ich angefangen, selbst Granola herzustellen. Das kam auch bei Freunden und Familie gut an, woraufhin der Gedanke entstanden ist, es an noch mehr Menschen zu verteilen und zu verkaufen.

Wie sieht der weitere Weg von Crunchtaste aus?

Der Wunsch ist es, dass Crunchtaste weiterwächst und immer mehr Menschen unsere Granolas in ihren Alltag integrieren – ob zum Frühstück oder als Snack. Zudem möchten wir unser Partnernetz weiter ausbauen und neben unseren regionalen Partnern auch in ganz Deutschland bei möglichst vielen Händlern erhältlich sein. Dabei ist mir wichtig, dass wir trotz Wachstum unseren Manufaktur-Charakter und die hohe Qualität der Produkte beibehalten.

Welche Erfahrung oder Tipps möchtest Du gern mit anderen Startups teilen?

Auf jeden Fall: Einfach machen! Man ist immer dazu geneigt, alles unzählige Male zu überdenken und zu perfektionieren, bevor man sich traut etwas umzusetzen. Ich denke, die Startup-Erfahrung lebt von Ausprobieren, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und davon, immer wieder neue Lösungen zu finden und Ideen zu entwickeln. Das Wichtigste ist, dass man fest dahintersteht und selbst an sein Handeln glaubt.

  • Auf einem hellen Untergrund steht im Zentrum des Bildes eine Schale mit Joghurt, dekoriert mit Früchten und dunklen Saaten und Körnern. Im oberen linken Bildbereich steht eine flache Schale mit Himbeeren und Heidelbeeren. Im oberen rechten Bildbereich liegt eine beige Papierverpackung mit der Aufschrift "Coconut Granola". Zwischen der Verpackung und der Joghurt-Schale ist der obere Teil eines goldenen Löffels zu erkennen.
    Neben dem Einsatz beim Frühstück gibt es für die sechs Granola-Sorten von Crunchtaste viele weitere Verwendungsmöglichkeiten. © Crunchtaste
  • Eine Person steht mit einer Packung Müsli in den Händen vor einem Regal, welches komplett mit Müsliverpackungen aus Papier gefüllt ist.
    Laura möchte mit ihrem Startup so vielen Menschen wie möglich zu dem perfekten Frühstück verhelfen. © Laura Kniggendorf

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