Staatskanzlei überreicht Förderschecks für HSWT-Projekte
Die Bayerische Staatskanzlei hat im Rahmen des Bayerischen Afrikapakets zwei wichtige Projekte der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) finanziell gefördert. Staatsminister Eric Beißwenger überreichte die Förderschecks feierlich an Prof. Dr. Carsten Lorz, der die Projekte an der HSWT leitet.
Stärkung von Landwirtschaft und Bildung in Afrika: Projekt FAMFISK
Das Projekt „FAMFISK“ (Fostering Agricultural Machinery & Food Technology in Senegal & Kenya) zielt darauf ab, die landwirtschaftliche Praxis und Ausbildung in Afrika zu verbessern, indem Berufsausbildung und Hochschulbildung stärker verknüpft und der Aufbau von Maschinenringen in Senegal und Kenia unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit der Maschinenring Foundation (MRF), dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) und weiteren Partnern begleitet die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf den Aufbau von 300 Maschinenringen im Senegal und weiteren in Kenia. Gleichzeitig werden Universitäten bei der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte unterstützt.
Wissenschaftliche Grundlagen für den Klimaschutz: Projekt TunPrev
Das Projekt „TunPrev“ adressiert die zunehmende Wasserknappheit in (semi)ariden Regionen wie Süd-Tunesien, die durch Übernutzung von Wasserressourcen und klimatische Dynamiken verschärft wird und sowohl Landwirtschaft als auch Trinkwasserversorgung vor große Herausforderungen stellt. Wissenschaftler:innen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und der University of Gabès entwickeln Ansätze zur Vorhersage von Dürren, um deren Dauer, Ausdehnung und Intensität besser prognostizieren zu können. Ergänzend werden Lehrmaterialien und Schulungen entwickelt, um Wissen in akademischen Einrichtungen zu verankern und die lokalen Kapazitäten im Umgang mit Wasserknappheit langfristig zu verbessern.
Bayerische Unterstützung für globale Herausforderungen
Die HSWT bedankt sich herzlich bei der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister Eric Beißwenger für die großzügige Unterstützung. Die Förderung ermöglicht es, innovative Projekte zu realisieren, die sowohl für die betroffenen Regionen als auch für die internationale Forschung und Zusammenarbeit von großer Bedeutung sind.