Senioren des StMELFT und des Agri Collegium Bavariae zu Gast am Bildungs- und Innovationsstandort Triesdorf
Im Rahmen ihrer jährlichen Exkursion besuchten Seniorinnen und Senioren des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELFT) sowie des Agri Collegium Bavariae das Bildungszentrum Triesdorf mit der Hochschule Weihenstephan‑Triesdorf (HSWT), den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf (LLA) sowie den Innovationscampus der HSWT in Merkendorf. Unter den Teilnehmenden befand sich auch der ehemalige bayerische Staatsminister für Landwirtschaft Hans Maurer. Die traditionsreiche Exkursion, die jedes Jahr unter einem wechselnden thematischen Schwerpunkt steht, wurde von Dr. Theo Weber und Dr. Josef Köpfer organisiert. Die inhaltliche Begleitung und Koordination vor Ort in Triesdorf übernahm der emeritierte Prof. Dr. Otmar Seibert.
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf: Profil, Perspektiven und Internationalität
Den Auftakt des Besuchsprogramms bildete die Vorstellung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durch Prof. Dr. Ulrike Machold, Vizepräsidentin und Ständige Vertretung des Präsidenten am Campus Triesdorf. Sie gab den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über das Profil der Hochschule, ihre Studienangebote, Forschungsschwerpunkte sowie die strategische Weiterentwicklung. Dabei wurde die besondere Rolle der HSWT als praxisorientierte Hochschule mit starker regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung deutlich.
Anschließend referierte Prof. Dr. Michael Tröster, Professor für Landwirtschaftliche Betriebslehre und Farm Management über das internationale Engagement der HSWT. Im Mittelpunkt standen internationale Studienprogramme, weltweite Hochschulpartnerschaften sowie Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Der Vortrag verdeutlichte, wie stark die HSWT mittlerweile global vernetzt ist und welchen Beitrag sie zur internationalen Wissens‑ und Technologietransfer leistet.
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf: Ausbildung mit Praxisnähe
Im weiteren Verlauf stellte Markus Heinz, Direktor der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, die LLA vor. Er informierte über deren Aufgaben, Ausbildungs‑ und Fortbildungsangebote sowie über die enge Verzahnung von Theorie und praktischer Ausbildung. Triesdorf wurde dabei als bedeutender Bildungsstandort für die bayerische Landwirtschaft präsentiert, an dem Tradition und Innovation gleichermaßen gepflegt werden.
Forschung hautnah am Innovationscampus Merkendorf
Ein weiterer Höhepunkt der Exkursion war der Besuch des Technologiezentrums Phänotypisierung der Fraunhofer‑Gesellschaft am Innovationscampus der HSWT in Merkendorf. Im Rahmen der Initiative „Biogene Wertschöpfung und Smart Farming“ werden dort modernste Technologien zur Pflanzencharakterisierung erforscht. In einer Führung mit Vortrag gaben Dr. Thomas Malzer, Gruppenleiter des Technologiezentrums, Prof. Dr. Franziska Wespel, Professorin für Pflanzenzüchtung und Breeding Novel Grain Crops und Prof. Dr. Bernhard Bauer, Professor für Pflanzenbau, Pflanzenschutz und Grünland, beide Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung der HSWT, Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten, innovative Technologien und die Bedeutung moderner Phänotypisierungsmethoden für Landwirtschaft, Pflanzenzüchtung und angewandte Forschung. Die Teilnehmenden erhielten dabei ein anschauliches Bild davon, wie angewandte Forschung und Hochschule am Standort Innovationscampus der HSWT eng zusammenwirken.
Große Anerkennung für den Standort Triesdorf
Die Exkursion stieß bei den Seniorinnen und Senioren auf große Resonanz. Während der Vorträge zeigten sich die Teilnehmenden äußerst aufmerksam und interessiert. In ihrem Dank brachten sie ihre Wertschätzung deutlich zum Ausdruck: Die gewonnenen Einblicke hätten einen spannenden und lehrreichen Tag ermöglicht. Besonders hervorgehoben wurden die hohe fachliche Qualität sowie die Exzellenz der Arbeit, die in Triesdorf und am Innovationscampus Merkendorf geleistet wird.
Für diejenigen, die Triesdorf bereits kannten, bestätigte der Besuch die hohe Leistungsfähigkeit des Standorts. Andere wiederum zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt, Modernität und Bedeutung des Bildungs‑ und Forschungszentrums. Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll die zentrale Rolle Triesdorfs als Ort der Ausbildung, Forschung und Innovation für Landwirtschaft und Ernährung.