Projekttreffen des Forschungsprojekts „DUAHN“ am Campus Triesdorf
Im Rahmen des durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekts „Deutsch-Ukrainisches Agrarhochschulnetzwerk 2025-2029” (DUAHN) kamen am 11. Mai 2026 Vertreter:innen aus sechs ukrainischen Universitäten und 12 Colleges zum zweiten Mal an die HSWT.
Die Teilnehmenden wurden von Prof. Dr. Ralf Schlauderer an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) begrüßt und blieben eine Woche, um sich projektbezogenen Themen wie Datensammlung und Deckungsbeitragsrechnungen zu widmen. Ein weiterer Austauschpunkt war das International Online Semester 2026–2027, an dem auch ukrainische Studierende teilnehmen werden. Mit dem Besuch landwirtschaftlicher Betriebe und Industriepartnern wurde der praktische Austausch gefestigt.
Unterzeichnung eines Abkommens für Doppel-Diplome von HSWT und NUBIP
Highlight des diesjährigen Projekttreffens war das Unterzeichnen eines Doppeldiplomabkommens zwischen der HSWT und der Nationalen Universität für Lebens- und Naturwissenschaften der Ukraine (NUBIP). HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet sowie Rektor der NUBIP Prof. Dr. Vadym Tkachuk unterzeichneten das Abkommen, das Master-Studierenden beider Hochschulen die Möglichkeit bieten soll, an der Partnerhochschule Vorlesungen zu besuchen und ein Diplom dafür zu erhalten. An der Ausarbeitung des Abkommens federführend beteiligt waren Christian Schuh, Iryna Tröster und Dr. Matthias Kopp von der HSWT sowie Dr. Oleksandr Labenko, Dr. Nataliia Kovalenko von der NUBIP.
Besonderer Ansatz für den landwirtschaftlichen Sektor
DUAHN ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt, das durch eine Verbesserung der Lehre und Ausbildung sowie durch eine Stärkung der Beziehungen zwischen Hochschulen und landwirtschaftlichen Produzenten den landwirtschaftlichen Sektor gezielt unterstützt. Ziel sei es, so Projektleiter Prof. Dr. Ralf Schlauderer von der Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung der HSWT, die Partnerhochschulen und Colleges durch moderne, praxisorientierte Ausbildungsansätze und Methoden auf unterschiedlichen Ebenen zu fördern: „Das geht von der Einführung von einzelnen Teilmodulen der Produktionsökonomie bis hin zu gemeinsamen Lehrveranstaltungen in unseren gemeinsamen Masterkursen.“