Projekt Green Futures: Abschlusstreffen in Sambia
Das Projekt wurde im Dezember 2025 nach einem Abschlusstreffen in Livingstone, Sambia, beendet und markierte damit das Ende einer einundzwanzigmonatigen Zusammenarbeit mit großer Wirkung.
Das von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) koordinierte Projekt verfolgte das Ziel, die Lücke zwischen akademischer Forschung und praktischen Lösungen für Landwirt:innen, Studierende und wichtige Akteur:innen der Landwirtschaft im südlichen Afrika zu schließen.
Langfristiger Nutzen und Wissenstransfer
Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Verbindung von Forschung und Praxis, um die dringendsten Probleme der Region anzugehen: nachhaltige Wasserwirtschaft, landwirtschaftliche Abfälle, Verlust der biologischen Vielfalt, Verschwinden einheimischer Nutzpflanzen sowie die wachsende Bedeutung von Lebensmittelinnovationen und Datenkompetenz. Durch ein umfangreiches Expertennetzwerk stellte Green Futures praktische Instrumente und Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau bereit, die vor Ort langfristige Nutzen erzielen sollen.
Im Rahmen von sechs Arbeitspaketen organisierten die Projektpartner mehr als 25 Wissenstransferaktivitäten, an denen Hunderte von Teilnehmende persönlich oder online teilnehmen konnten. Das starke Engagement unterstrich den hohen Bedarf an praktischer Beratung und die Relevanz der behandelten Themen für die landwirtschaftliche Entwicklung in der Region.
Abschlusstreffen bietet Gelegenheit zum Austausch
Das Abschlusstreffen in Livingstone brachte die Konsortialpartner zusammen: die HSWT, die Universität Stellenbosch, die Universität Sambia (UNZA), die Université du Sine Saloum El-Hâdj Ibrahima Niass (USSEIN) und die Jaramogi Oginga Odinga University of Science and Technology (JOOUST). Das Treffen bot Gelegenheit, über gemeinsame Erfolge zu reflektieren, Herausforderungen und gewonnene Erkenntnisse zu diskutieren und zukünftige Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit zu erörtern.
Die Delegation der HSWT bestand aus Prof. Dr. Carsten Lorz, Vizepräsident für Internationales, Dr. Ilaria Tedesco, Projektkoordinatorin von Green Futures, sowie Dr. Tarja Dworrak und Christina Hartmann, die beide ebenfalls an dem Projekt mitgearbeitet haben.
Das Projekt wurde durch die Finanzierung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ermöglicht, mit zusätzlicher Unterstützung durch die GFA Consulting Group GmbH.