Präzise Landwirtschaft dank Hightech-Lenksystem am DeBiFix

Quadratischer Feldroboter mit vier Rädern auf einer stelzenähnlichen Konstruktion auf einer Stoppelwiese neben Feldern mit Vegetation
© Katja Hofacker

Der DeBiFix, ein Feldroboter mit Röntgensystem des Fraunhofer IIS, wurde an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) erfolgreich mit einem RTK-GNSS-gestützten Lenksystem ausgerüstet.

In einem gemeinsamen Projekt zwischen dem Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) der HSWT und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ist ein bedeutender Schritt in Richtung hochpräziser Erfassung von Pflanzeneigenschaften gelungen.

Beteiligt an der Nachrüstung des Systems war auch das Unternehmen geo-konzept. Alle Partner brachten ihre jeweilige Expertise in den Bereichen GNSS-basierte Navigation, Agrartechnik und digitale Systeme ein, um eine zuverlässige, zentimetergenaue Steuerung des DeBiFix zu ermöglichen. Die gemeinschaftliche Integration des Lenksystems zeigt in beeindruckender Weise, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit den Einsatz von innovativen Technologien ermöglicht.

Das neue Lenksystem basiert auf Real Time Kinematic (RTK)-Technologie, die durch satellitengestützte Korrektursignale eine äußerst präzise Navigation erlaubt – eine Schlüsselvoraussetzung für autonome Erfassung von Pflanzeneigenschaften mittels Röntgentechnologie. Der DeBiFix kann nun Fahrspuren mit höchster Genauigkeit einhalten, so dass Schäden an Versuchsparzellen auf ein Minimum reduziert werden. Der Ersteinsatz ist noch in der laufenden Vegetationsperiode geplant.

**Alt-Text-Vorschlag (max. zwei Sätze):**   Zwei autonome landwirtschaftliche Roboter mit breiten Reifen und komplexer Technik werden von mehreren Personen auf einem Feld gewartet. Im Hintergrund sind grüne Felder und Bäume sichtbar, was auf eine ländliche Umgebung hinweist.
Anpassung des Sensors des DeBiFix-Lenksystems an die Kultur. Der Sensor macht Röntgenaufnahmen von in Deutschland neuen Kulturpflanzen (Quinoa, Kichererbse). Die Aufnahmen dienen der nichtinvasiven Erfassung von für das Auge nicht sichtbaren Pflanzenorganen (z.B. Kichererbsen in Schote). Dies ermöglicht die über die Vegetationsperiode wiederholte Erfassung wichtiger züchterischer Merkmale. © Julia Kamann