Kunstwerk „Splash“ am Zentrum für Brau- und Getränketechnologie eingeweiht
Die Kunst am Bau von Theresa Schubert wurde von einer Wettbewerbsjury unter allen eingereichten Entwürfe zur künstlerischen Aufwertung des Gebäudes ausgewählt.
Am 19. März wurde die Skulptur „Splash“ durch HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet im Beisein der Berliner Künstlerin sowie Vertreter:innen des Staatlichen Bauamts Freising und Mitarbeitenden des Zentrums für Brau- und Getränketechnologie (ZBG) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) feierlich eingeweiht.
Eine Wettbewerbsjury bestehend aus Künstler:innen, Mitgliedern der HSWT, des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) sowie des Staatlichen Bauamts Freising hatte sich im Herbst 2024 nach eingehender Prüfung und intensiver Beratung für „Splash“ entschieden. Das Staatliche Bauamt Freising realisierte das Kunstobjekt auf dem Campus Weihenstephan.
Ein kurzer Moment im Alltag
Das Kunstwerk stellt einen kurzen Ausschnitt eines unachtsamen Moments im Alltag dar: Der Griff nach einem Getränk misslingt und die Flüssigkeit ergießt sich mit Schwung über Tisch und Boden. Diesen Moment hat Theresa Schubert mit ihrer Skulptur eingefangen und stellt das faszinierende physikalische Schauspiel dar. Die Kunst am Bau besteht aus einem polierten Edelstahlkörper und vereint in ihrer Form und ihrem Material zwei essenzielle Komponenten des Zentrums für Brau- und Getränketechnologie: Flüssigkeit aufgrund des Schwerpunkts des Zentrums und Edelstahl mit Hinblick auf die Laborausstattung des Gebäudes. Eine bewusste Entscheidung, wie die Künstlerin bei der Eröffnung des Kunstwerks betont, denn bei der Erschaffung der Skulptur war ihr die Verbindung von Gebäude und Kunstwerk besonders wichtig.
HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet freute sich als Hydrogeologe besonders, das neue Kunstwerk eröffnen zu dürfen. Wasser spiele in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens eine wichtige Rolle und auch an der HSWT nehme Wasser eine bedeutende Position in vielen Studiengängen, aber besonders auch am ZBG ein, so der Präsident. Gerade deshalb sei die „Splash“-Skulptur eine besonders gelungene Vervollkommnung des äußeren Erscheinungsbilds des ZBG.
Virtuelles Erlebnis dank Augmented Reality
Ein besonderes Highlight von „Splash“: Dank QR-Codes, die um das Kunstwerk herum verteilt sind, werden über die Nutzung eines Smartphones oder Tablets bunte fluide Tropfen erzeugt, die es Betrachtenden ermöglichen, ein immersives, digitales Erlebnis über die Skulptur hinaus wahrzunehmen.