Krakau ist eine Erfahrung wert
Bio-Lebensmittel & Business Student Johannes Ow-Wachendorf ging für ein Auslandssemester nach Polen und kam in ein Land das seine Erwartungen weit übertraf.
Auf der Suche nach einem geeigneten Land für ein Auslandssemester, stieß Johannes Ow-Wachendorf auf Polen. Ein Land, das er bis dahin nicht kannte. Über Partnerhochschulen des Studiengangs Landwirtschaft und den Bezug zu Lebensmitteln, fand er nach einiger Zeit die University Rolniczy Krakau. Passende Kurse, ein nicht alltägliches Land und der besondere Reiz dieser Stadt, veranlassten ihn dort sein Auslandssemester zu absolvieren. Schnell war seine Bewerbung durch die HSWT genehmigt. Bei Uni Krakau dauerte es einige Zeit länger, aber dann gab es auch hier eine positive Rückmeldung. Ebenso vonseiten der Europäischen Union.
Die Organisation vor Ort
Bei der Wohnungssuche entschied sich der Student für den freien Markt. Über verschiedene Facebook-Gruppen, in denen Studierende und Agenturen Angebote einstellen, fand er schnell eine Wohngemeinschaft, die ihm zusagte. Gut untergebracht in einer Zweier-WG in der Stadt, war er im weiteren Verlauf überrascht, wie wenig organisiert der Ablauf bei der Uni war: Eine verpasste erste Vorlesung, Unsicherheiten und Organisationsschwierigkeiten zu Beginn waren das Ergebnis. Bald aber fügten sich die Dinge und mit anderen Erasmusstudierenden fand sich schnell eine Gruppe zusammen, die gemeinsam alle anfänglichen Probleme lösten.
Studium und Leben in Krakau
Besonders für den Studenten waren die Erasmuseinführungstage, in einer Forschungsanstalt der Forstfakultät, in der Tatra. Gemeinsam mehrere Tage zu verbringen stärkte den Zusammenhalt. Die normalen englischsprachigen Vorlesungen fanden in eher kleinen Klassenzimmern statt - Erasmusstudierende unter sich. Meist galt Anwesenheitspflicht und es gab wöchentliche Hausaufgaben. Das Leben in Krakau spielt sich vor allem in den Stadtvierteln Stare Miasto, Kazimierz und Podgórze ab. Mit preisgünstigen öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß, erreichte der Student alle notwendigen Orte gut. Das Hauptgebäude der Uni liegt etwa fünf Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt. Viele Studierende nutzen in den Pausen die Möglichkeit in kleine Cafés, Restaurants oder in die Mensa zu gehen.
Eine bereichernde Erfahrung
Im Nachhinein betrachtet Johannes Ow-Wachendorf seine Zeit in Krakau als sehr besonders: Sie förderte seine akademische und seine persönliche Entwicklung. Auch wenn es zu Beginn einige organisatorische Herausforderungen gab, erwies sich die Entscheidung nach Krakau zu gehen für ihn als perfekt. Die Zeit an der University Rolniczy holte ihn aus seiner Komfortzone und bot die Möglichkeit, in einer spannenden, historisch eindrucksvollen Umgebung zu studieren. Durch den Austausch mit Gleichgesinnten aus unterschiedlichsten Ländern, veränderte sich seine Sichtweise auf verschiedene Diskussionsthemen nachhaltig.