KoDA beteiligt sich am Runden Tisch „Drohnenbetrieb in Bayern“
KoDA diskutiert mit Expertinnen und Experten über Chancen und Herausforderungen der Drohnentechnologie für Wirtschaft, Forschung und Landwirtschaft in Bayern.
Am 27. Oktober lud das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zum Runden Tisch „Drohnenbetrieb in Bayern“ ein. Austragungsort war der EDMO-Flugbetrieb am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Behörden kamen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven der Drohnentechnologie zu beraten.
Auch das Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf war Teil der Gesprächsrunde. Ziel des Austauschs: neue Einsatzmöglichkeiten für unbemannte Fluggeräte identifizieren, Synergien zwischen Forschung und Praxis schaffen und die Vernetzung relevanter Akteure stärken.
Eröffnung durch den bayerischen Wirtschaftsminister
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eröffnete die Veranstaltung mit einem klaren Statement: Drohnentechnologie sei ein zentraler Innovationstreiber für die bayerische Wirtschaft. Sie eröffne neue Märkte und beschleunige die Digitalisierung zahlreicher Branchen – von der Landwirtschaft über Logistik bis hin zur Energie- und Umwelttechnik.
Ein zentrales Thema war die neue Verordnung des Luftfahrt-Bundesamts, die ab dem 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Sie regelt insbesondere die Zulassung großer Drohnen und schafft damit einen verbindlichen Rechtsrahmen für den kommerziellen und industriellen Einsatz. Darüber hinaus wurden die Rolle des Bayerischen Kompetenzzentrums für Drohnen sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt.
Themen des KoDA
Das KoDA nutzte die Plattform, um seine Aktivitäten im Bereich digitaler Technologien für die Landwirtschaft zu präsentieren und potenzielle Kooperationen mit Industriepartnern auszuloten. Gleichzeitig machte das Kompetenzzentrum auf bestehende Herausforderungen aufmerksam: Die Zulassung von Drohnen für Anwendungen wie Düngung oder Pflanzenschutz ist derzeit mit komplexen und langwierigen Verfahren verbunden. Dies hemmt die Forschung und erfordert dringend praxisnahe Lösungen.
Der Runde Tisch verdeutlichte: Bayern nimmt eine führende Rolle bei der Entwicklung sicherer, effizienter und nachhaltiger Drohnenanwendungen ein. Mit der Veranstaltung wurde ein weiterer Schritt getan, um die Rahmenbedingungen für den Drohnenbetrieb zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zu intensivieren.
Quelle und weitere Informatonen: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie