Integriertes Wassermanagement – Internationale Konferenz in Südafrika

Verschiedene Personen stehen als Gruppe zusammen und posieren. Im Hintergruns sind Berge und ein Gewässer zu erkennen.
© HSWT

Vom 11. bis 13. November 2025 richtete das Zentrum für Internationales der HSWT gemeinsam mit der Stellenbosch University (SU) eine Konferenz aus.

Vertreter:innen aus Südafrika, Deutschland und weiteren afrikanischen Partnerinstitutionen – darunter Universitäten aus Sambia, Kenia, Äthiopien und Tunesien – diskutierten am Stellenbosch Institute for Advanced Study (STIAS) über integriertes Wassermanagement zur Stärkung der Resilienz gegenüber Wasserknappheit. Themen wie der Klimawandel, der Zusammenhang zwischen Wasser und Landwirtschaft, integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM), die Bewässerung und Wasserqualität sowie viele anderen Themen wurden bei der dreitägigen Konferenz genauer beleuchtet. Die Bayerischen Staatskanzlei förderte die Initiative im Rahmen der African-Bavarian-Alliance 2.0.

Drei Tage voller Erfahrungen, Perspektiven und Praxis

Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf den Erfahrungen Südafrikas, insbesondere auf den Erkenntnissen aus der „Day Zero“-Krise in der Provinz Westkap. Die Diskussionen befassten sich mit der Wasserverteilung zwischen Stadt und Land, Governance, praktischen Strategien lokaler Wasserwirtschaftsverbände, den Perspektiven der Landwirt:innen und innovativen technologischen Lösungen – darunter auch KI-basierte Überwachungssysteme. 

Am zweiten Tag wurde der Themenbereich der Konferenz auf regionale und internationale Herausforderungen der Wasserbewirtschaftung ausgeweitet, wobei Länderperspektiven aus Tunesien, Kenia, Senegal, Äthiopien, Sambia und Deutschland vorgestellt wurden. 

Am letzten Tag fand eine technische Besichtigung des Berg Water Scheme in der Nähe von Franschhoek statt, das Kapstadt mit Wasser für den Hausgebrauch und die Landwirtschaft versorgt. Der Besuch bot praktische Einblicke in die Gestaltung und den Betrieb effektiver Wassermanagementsysteme. Anschließend nahmen die Teilnehmenden an einer Reflexionsrunde unter der Leitung von Sebastian Kägler von der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) teil, die eine Diskussion über die nächste EU-Finanzierung umfasste.

  • In einem Raum sitzen mehrere Personen an einem langen Tisch. Am Ende des Raumes steht eine Person und blick auf einen Bildschirm, auf dem eine Präsentation gezeigt wird.
    Eurica Scholtz, CEO des Berg River Dam, referierte am ersten Tag der Konferenz, an dem die südafrikanische Sicht präsentiert wurde. © HSWT
  • In einem Raum sitzen viele Personen an einem langen Tisch. Einige sind in Gesprächen. Im Hintergrund sind in einer geöffneten Schiebetür drei Personen zu erkennen, die sich miteinander unterhalten.
    Während der Konferenz gab es viele Gelegenheiten zum Austausch und zur Diskussion. © HSWT
  • In einem Raum stehen zwei Personen nebeneinander an jeweils einer Stellwand. Die linke Person zeigt auf die Zettel an ihrer Stellwand. Im Hintergrund ist auf einer Leinwand eine Präsentation zu erkennen.
    Vorstellung von EU Horizon calls und Workshop über mögliche zukünftige Forschungsprojekte unter der Leitung von Tarja Dworrak und Sebastian Kägler (BayFOR). © HSWT

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