HSWT schließt drei Projekte zur internationalen Zusammenarbeit erfolgreich ab
An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf konnten kürzlich drei bedeutende internationale Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.
Das Projekt „Green Futures“ (gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat) konzentrierte sich auf die Stärkung der Kompetenzen verschiedener Akteursgruppen — darunter Studierende, Landwirtinnen und Landwirte und Beratungsfachkräfte — sowie marginalisierter Gruppen im Agrarsektor im südlichen Afrika durch gezielte Wissenstransfermaßnahmen. Thematisch standen regionale und lokale Herausforderungen wie Klimaresilienz durch Wassermanagement, Kreislaufwirtschaft, Agrobiodiversität, indigene und wenig genutzte Kulturpflanzen, Agrar- und Ernährungsinnovation sowie Data Science im Fokus. Dabei wurde auf die Expertise der Konsortialpartner aus Südafrika, Sambia, Kenia und Senegal zurückgegriffen.
Das Projekt „FAMFISK“ (gefördert durch die Bayerische Staatskanzlei) hatte zum Ziel, die praxisorientierte Ausbildung an Partnerhochschulen im Senegal und in Kenia zu stärken und nutzte dabei den Aufbau von Maschinenringen in beiden Ländern als praxisnahes Beispiel. Die Projektumsetzung umfasste verschiedene Trainingsprogramme und Austauschformate in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie, darunter eine Summer School für Studierende aus dem Senegal, eine Winter School für Studierende aus Kenia, Teilqualifizierungsprogramme für Professor:innen und Mitarbeitende der Maschinenringe sowie Netzwerkaktivitäten.Insgesamt profitierten mehr als 900 Teilnehmende von den Trainings und Aktivitäten im Rahmen des Projekts.
Im Rahmen des Projekts “HAW.International” (gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt über das Programm „HAW.International“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes e. V.) wurden gemeinsam mit Partnerhochschulen in Kenia, Äthiopien, Thailand und den USA internationale Studienprogramme entwickelt. Im Verlauf des Projekts wurden mehrere neue Programme erfolgreich umgesetzt, darunter die Vorlesungsreihe „Sustainability across Regions“, das internationale Semester „Bavarian Village Semester“, der internationale Masterstudiengang „Sustainable Regional Development“, das Zertifikatsprogramm „Entrepreneurship and Innovations in Agritech and Food“ sowie eine Fortbildungsreihe zur Entwicklung internationaler Studienformate.
Alle drei Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung praxisorientierter Hochschulbildung, zur Förderung des Wissensaustauschs sowie zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in den Agrar- und Lebenswissenschaften.
Das Zentrum für Internationales der HSWT dankt allen Förderinstitutionen und Projektpartnern für die hervorragende Zusammenarbeit.
Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen sollen die gemeinsamen Aktivitäten in neuen Projekten innerhalb des internationalen Partnernetzwerks fortgeführt werden.