HSWT-Professur „Nutztierethologie, Nachhaltige Tierhaltung und Tierzucht“ neu besetzt

© Peter Weindl

Professor Dr. Dorian Patzkéwitsch lehrt und forscht künftig am Campus Freising zum Verhalten und der Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren mit praxisnahen und interdisziplinären Lehrformaten.

Professor Dorian Patzkéwitsch, gebürtig in Heidelberg mit Wurzeln im schönen Odenwälder Eberbach und dem Baltikum, studierte Tiermedizin an der Szent-István Universität in Budapest. Anschließend arbeitete er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim. Vor dem Ruf an die HSWT leitete Professor Patzkéwitsch die veterinärmedizinische Arbeitsgruppe am staatlichen Veterinäramt in Rosenheim in den Bereichen Tierschutz, Tierarzneimittel und EU-Prämienrecht. Seit 2018 mit der Zusatzqualifikation als Fachtierarzt für Tierschutz.

Verhaltensbiologie und zukunftsweisende Tierhaltungskonzepte im Fokus

Die fachlichen Schwerpunkte von Professor Patzkéwitsch liegen beim Verhalten und der Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren. In Verbindung damit bietet er über die drei Fachbereiche der Professur ein breites Spektrum an praxisnahen und interdisziplinären Lehrformaten an: inhaltlich eng miteinander verknüpft und übergeordnete Zusammenhänge aufzeigend. Die Studierenden bekommen wichtige Einblicke in die Verhaltensbiologie von Nutztieren, setzen sich mit zukunftsweisenden Tierhaltungskonzepten auseinander und beschäftigen sich mit den Methoden nachhaltiger Zucht.

Innovative Ansätze für eine tiergerechte Nutztierhaltung

In der Forschung beschäftigt sich Professor Dorian Patzkéwitsch auch künftig mit innovativen Ansätzen für eine tiergerechte Nutztierhaltung, die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verbindet. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Tierhaltungssystemen, alternative Bodensysteme in der Schweinehaltung und fortführende Untersuchungen von Verhaltensstörungen werden zudem interessante Forschungsthemen sein.