HSWT Delegation in Sambia: Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Green Futures“
Eine Delegation der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) reiste kürzlich nach Sambia, um im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts „Green Futures“ wichtige Meilensteine zu setzen.
Kooperation zwischen UNZA und HSWT offiziell besiegelt
Ein bedeutender Höhepunkt der Reise war die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der UNZA und der HSWT durch den Vizepräsidenten für Internationales und Diversität der HSWT, Prof. Dr. Carsten Lorz und den Rektor der UNZA, Prof. Dr. Mundia Muya. Dieses Abkommen formalisiert die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen und markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer langfristigen Partnerschaft.
Besuche bei innovativen Training Centres und Landwirten
Die Delegation besuchte das Kasisi Agricultural Training Centre und das Agricultural Knowledge and Training Center (AKTC), zwei herausragende Institutionen für landwirtschaftliche Ausbildung. Beide Zentren zeichnen sich durch ihre praxisorientierte Arbeit aus. Ein weiteres Highlight waren die Besuche bei zwei sambischen Landwirten, Mr. Mumba und Mr. Phiri, die innovative Ansätze wie Agroforstwirtschaft und Diversifizierung auf ihren Betrieben umsetzen.
Gespräche mit deutschen Organisationen
Zum Abschluss der Reise standen Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der deutschen Botschafterin in Sambia, H. E. Anne Wagner-Mitchell, auf dem Programm. In diesen Gesprächen wurde die Zusammenarbeit zwischen Sambia und Deutschland weiter vertieft und Potenziale für zukünftige Projekte diskutiert.
Projektziele von „Green Futures“
Innerhalb des Green Futures Teams fanden zudem produktive Diskussionen über inhaltliche und organisatorische Aspekte des Projekts statt. Das Projekt „Green Futures“ zielt darauf ab, marginalisierte Gruppen im Agrarsektor im südlichen Afrika durch Wissenstransfer und Kapazitätsentwicklung zu stärken. Im Fokus stehen Frauen, Jung- und Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Universitätsstudierende, unter besonderer Berücksichtigung von Gender- und Rollensensibilität.