HSWT begrüßt die neuen Studierenden am grünen Campus in Triesdorf

Eine Gruppe Menschen wird von hinten gezeigt, wie sie einen gepflasterten Weg entlang laufen. Links und rechts sind Bäume und Büsche zu sehen, im Hintergrund befindet sich ein historisch anmutendes Gebäude.
© Julia Kamann

Am 1. Oktober hat für zahlreiche Studienanfänger:innen das Studium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf begonnen.

Studieren, wo Nachhaltigkeit gelebt wird

Viele Studienanfänger:innen entscheiden sich bewusst für Triesdorf als Studienort. „Die Versuchsflächen direkt vor der Haustür und die praxisnahe Ausbildung in den modernen Laboren und Versuchseinrichtungen haben mich überzeugt“, erzählt eine Studentin begeistert. Die Studiengänge der beiden Fakultäten Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung (LT) sowie Umweltingenieurwesen (UT) greifen zentrale Umwelt- und Zukunftsfragen mit Hinblick auf Nachhaltigkeit und im regionalen und globalen Zusammenhang auf.

Lernen mit Praxisbezug

In Triesdorf arbeiten über 15 Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen Hand in Hand. Die Studierenden profitieren von einem hohen Anwendungsbezug: Praktika, Projektstudien und ein Praxissemester außerhalb der Hochschule bereiten sie frühzeitig auf reale Herausforderungen vor.

Gemeinschaft und Verantwortung

Neben fachlichem Wissen hoffen viele Studierende, ein starkes Netzwerk für die Zukunft aufzubauen – und eine Studienzeit zu erleben, an die sie sich gern zurückerinnern. Ein zentrales Anliegen der Studierenden ist die Wertschätzung regionaler Agrarprodukte. Sie wollen zeigen, „wo Fleisch und Gemüse wirklich herkommen“ und ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittel schaffen. Dabei geht es nicht nur um ökologische Verantwortung, sondern auch um wirtschaftliche Tragfähigkeit. Prof. Dr. Wilhelm Pflanz, Dekan der Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung, macht deutlich, dass die Hochschule nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch eine Quelle für Innovationen ist, um die Wertschöpfungskette der Lebensmittel zukunftsfähig zu machen.

Zukunft gestalten

Die Studiengänge der Fakultät Umweltingenieurwesen fördern das Denken in ökologischen Kreisläufen. Ziel ist es, den Klimawandel zu verstehen, Biodiversität zu erhalten und nachhaltige Wirtschaftssysteme zu entwickeln. 

Prof. Dr.-Ing. Oliver Christ, Dekan der Fakultät Umweltingenieurwesen, betont: „Unsere Absolventinnen und Absolventen übernehmen Verantwortung für die zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft – von erneuerbaren Energien über den Schutz unserer Wasserressourcen bis hin zum nachhaltigen Umgang mit unserer Landschaft.

Die Ideen und Visionen der Studierenden zeigen: Triesdorf bildet nicht nur Fachkräfte aus – sondern Zukunftsgestalter:innen. Über ein Profilstudium „Biodiversität“ sind die Studiengänge beider Fakultäten verknüpft: Gemeinsam werden in der Diskussion Lösungen für die Zukunft entwickelt. Die Zusammenarbeit schafft Synergien und Innovationen.

Die Hochschule freut sich auf das Wintersemester 2025/26 und darauf, ihre neuen Studierenden auf diesem Weg zu begleiten.

  • In einem bestuhlten Saal mit Bühne sitzen viele Menschen mit Blick zur Bühne. Auf der Bühne steht eine Person hinter einem Redepult und blickt zu einer Präsentation an der Wand.
    Prof. Dr. Manfred Geißendörfer, Prodekan Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung (LT), hieß alle neuen Studierenden in der Fakultät willkommen und gab einen Überblick über die HSWT. © Julia Kamann
  • In einem Hörsaal sitzen Menschen und blicken auf eine Präsentation an der Wand. Rechts neben der Präsentation steht eine Person hinter einem Tisch mit Bildschirm und blickt zu den Menschen in den Sitzreihen.
    Prof. Dr. Oliver Christ, Dekan der Fakultät Umweltingenieurwesen (UT), begrüßte alle Studienanfänger:innen und stellte ihnen die Fakultät vor. © Julia Kamann
  • In einem Hörsaal sitzen Menschen und blicken auf eine Präsentation an der Wand, auf der eine Person in einem Garten gezeigt wird.
    HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet begrüßte die Studienanfänger:innen in Triesdorf mit einer Videobotschaft. © Julia Kamann